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Die Trends der CeBIT 2015

17.03.2015 - 16:00

Vom 16. bis 20. März 2015 ist es wieder soweit, die IT-Messe CeBIT öffnet in Hannover ihre Tore. Dieses Jahr soll sich unter dem Motto „D!conomy“ alles um die digitale Vernetzung von Wirtschaft und Gesellschaft drehen. Wir haben uns die Messe Trends schon einmal genauer angeschaut und sagen Ihnen, was Deutschlands große Leitmesse für Informationstechnik zu bieten hat.

Im Gegensatz zu den Technikmessen CES oder MWC wirkt die deutsche CeBIT immer ein wenig „erwachsener“ – keine lauten Knalleffekte, wenig Spektakel und keine mysteriösen Smartphone-Enthüllungszeremonien – doch dieses kalkulierte Understatement scheint zu funktionieren: noch immer ist die CeBIT die größte IT-Messe der Welt und wird auch in diesem Jahr wieder 3.300 namenhafte Aussteller und geschätzte 200.000 Besucher anziehen.

Das Internet der Dinge

Rund 200.000 Besucher werden auch in diesem Jahr wieder auf der CeBIT erwartet. (© Deutsche Messe AG)
Die Verschmelzung der realen und der digitalen Welt ist auch auf der CeBIT eines der großen Trendthemen. Experten gehen davon aus, dass es bereits in fünf Jahren weltweit 50 Milliarden vernetzte Geräte geben wird. Das werden neben Zahnbürsten, Toastern und Kleidungsstücken auch Gegenstände aus dem industriellen Sektor sein, wie zum Beispiel Fließbänder, Werkzeuge und Arbeitskleidung.

Die CeBIT legt den Fokus bei diesem Thema weniger auf die Frage „Was ist möglich?“ sondern eher auf „Was sind die Auswirkungen?“ – deshalb wird es in diesem Jahr neben den neuesten Produktkonzepten auch einige Expertenvorträge geben, die sich mit der Datensicherheit und den gesellschaftlichen Auswirkungen des „Internet of Things“ beschäftigen.

IT-Security
Generell ist die IT-Sicherheit auf der diesjährigen CeBIT mehr denn je ein Thema. Die Nachfrage an Sicherheitslösungen für die digitale Kommunikation ist sowohl bei Endkunden, als auch bei Unternehmen in der letzten Zeit weiter stark gewachsen. Zahlreiche Aussteller präsentieren deshalb entsprechende Sicherheitskonzepte für Computer, Smartphones und Tablets oder Cloud-Dienste. Ein echtes Highlight gibt es diesbezüglich am 18. März: Enthüllungsjournalist Glenn Greenwald wird einen Vortrag zum NSA-Skandal geben und dafür auch den ehemaligen NSA-Mitarbeiter und Whistleblower Edward Snowden live aus Moskau zuschalten. Wer es nicht nach Hannover schafft, kann sich den Vortrag übrigens auch live auf der Internetseite der CeBIT anschauen.

Voice over LTE
Mit Voice-over-LTE oder kurz VoLTE präsentierte Mobilfunkbetreiber Vodafone bereits am ersten Messetag am Montag eine Aufsehen erregende Neuerung. Ab sofort können Vodafone-Kunden auch im LTE-Netz des Anbieters telefonieren. Bisher mussten Smartphones, die im LTE-Netz eingebucht waren, zum Annehmen bzw. Absetzen eines Telefonanrufs immer von LTE auf GSM oder UMTS umschalten, das war stromintensiv und sorgte für merkliche Verzögerungen.

VoLTE bringt deshalb für Smartphone-Nutzer gleich mehrere Vorteile mit sich: die Sprachqualität bei VoLTE soll wesentlich besser sein, als über das UMTS/GSM-Netz, die Abhörsicherheit wird erhöht, Gespräche werden schneller aufgebaut und der Akku des Smartphones wird geschont. Auch die Deutsche Telekom präsentiert Voice-over-LTE auf der CeBIT und will in den nächsten Wochen ebenfalls einen Starttermin für die VoLTE  im Telekom-Netz nennen.

LTE-fähige Smartphones verschiedener Hersteller finden Sie jederzeit im Mobilfunkvergleich von CHECK24.

(dro)

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