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Butler-Apps: Privatdiener für die Hosentasche

24.07.2015 - 09:14

Geschenk für den Jahrestag vergessen? Keine Zeit einkaufen zu gehen? Lust auf eine Salami-Pizza mit doppelt Käse? All diese kleinen Wünsche und Alltagssorgen nehmen Ihnen ab sofort Online-Butler wie „GoButler“ oder „James, bitte“ ab – versprechen sie jedenfalls. Doch wie gut ist das digitale Hauspersonal wirklich und was kostet der Service?

Mit dem Smartphone in der Hand können wir unser Leben heute eigentlich vButler Appson überall aus managen. Wer es ein bisschen dekadenter und komfortabler mag, kann mit dem Smartphone auch jemand anderen beauftragen,  die lästigen kleinen Alltagsaufgaben zu übernehmen. Und genau hier kommen die Butler-Apps ins Spiel.
 

Wie funktionieren die Butler-Dienste?

Ein Butler muss schnell greifbar sein und alle Wünsche schnell und ohne Murren erfüllen. Das ist auch der Anspruch, den die zwei Dienste „GoButler“ und „James, bitte“ haben. Und tatsächlich ist der Ablauf ziemlich unkompliziert: Sie schreiben Ihr Anliegen einfach in eine SMS und schicken diese an den Dienstleister. Der meldet sich meist bereits wenige Minuten später auf demselben Weg bei Ihnen und teilt Ihnen mit, ob und wann er Ihre Bestellung erfüllen kann und was Sie der Spaß kostet.

Wenn Sie also zum Beispiel schnell ein Ei und eine Tasse Zucker für den Kuchen brauchen, klopfen Sie nicht beim Nachbarn, sondern simsen diese Bestellung an einen der Butler-Dienste. Der recherchiert darauf hin für Sie nach einem Supermarkt mit Lieferdienst in Ihrer Nähe und teilt Ihnen Preis und Zeitfenster für die Lieferung mit. Sobald er dann grünes Licht für den Auftrag von Ihnen bekommt, beauftragt er die Zustellung an Ihre Adresse.
Bei  „GoButler“ ist für diesen Service eine Vorabregistrierung notwendig,  „James, bitte“ nimmt Ihre Wünsche direkt an und ist zudem auch über WhatsApp erreichbar. Dafür ist „GoButler“ rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche für den User da – James quält sich erst um 10 Uhr morgens aus dem Bett und macht bereits um 1 Uhr nachts Feierabend. Alle Anfragen die in der Nacht eingehen, arbeitet „James, bitte“ dann am nächsten Morgen ab.
 

Wie verdienen die Hosentaschen-Butler ihr Geld?

Fragen kostet nichts – das gilt auch für die Butler-Dienste. Erst wenn Sie die Bestellung absegnen, bezahlen Sie per Kreditkarte oder Paypal. "James, bitte" lässt sich seine Dienste durch einen Preisaufschlag auf die bestellten Produkte oder Dienstleistungen in Höhe von etwa 20 Prozent bezahlen. "GoButler" ist laut eigenen Angaben sogar komplett kostenlos. Beide dürften aber auch an Provisionen für die vermittelten Transaktionen verdienen.
 

Welche Wünsche sind erfüllbar?

Alle, solange sie nicht illegal sind – das kommunizieren beide Anbieter und ergänzen unisono: „einfach ausprobieren“. Erstmal sind also alle Wünsche willkommen. Klingt gut und dürfte dank Internet und den sicherlich großen Recherche-Datenbanken der Dienstleister auch ziemlich nah an die Wahrheit herankommen. Der Unterschied zwischen exotischen Wünschen und Routine-Aufgaben ist, neben dem höheren Preis, natürlich auch die zu erwartende Lieferzeit. Eine Pizza ist selbstverständlich schneller geliefert, als drei Dutzend Rosen, ein Geigenspieler und ein vier Gänge Menü für das romantische Candle-Light-Dinner. Hier hoffen beide Anbieter ganz offensichtlich auf den gesunden Menschenverstand Ihrer potentiellen Kunden und machen deshalb auf ihren Internetseiten auch keinerlei genauere Angaben zu Lieferzeiten.
 

Fazit: Win-Win-Situation?

Butler-Dienste gehören ganz klar dem Trend der „Warum-ist-mir-das-nicht-eingefallen-?“-Produkte an. Die Idee ist, so simpel wie gut: Leute mit mehr Zeit helfen denen mit weniger Zeit (und Lust) und lassen sich dafür bezahlen. Mit welchen Preisen sie für bestimmte Bestellungen rechnen müssen, ist vorab nicht immer klar ersichtlich, auch zahlen Sie natürlich etwas mehr, als wenn Sie sich selbst um alles kümmern würden. Dafür bleibt Ihnen aber auch viel zeitraubende Recherche erspart.

Zwar können wir Ihnen nicht das Frühstück ans Bett bringen, dafür ist der Tarifvergleich von CHECK24 aber nach wie vor der beste Butler-Service für günstige Handytarife und aktuelle Smartphones.

(dro)

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