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App-gehakt: To-Do-Listen mobil managen

03.12.2014 - 16:34

Sowohl im Berufsalltag als auch im Privatleben haben wir tagtäglich viele kleine und große Dinge zu erledigen - unmöglich die alle im Kopf zu behalten. To-Do-Listen-Apps werden deshalb in letzter Zeit immer beliebter, denn unser Smartphone haben wir im Gegensatz zum Terminkalender oder dem Notizbuch fast immer und überall dabei.

Doch welche ist die richtige Aufgaben-App? Wir haben uns drei populäre Dienste genauer angeschaut und sagen Ihnen was sie können – und was nicht.

Any.do

Nur nicht unterkriegen lassen! Ihre To-Do-Listen-App ist ja da.
Simpel, schick und selbsterklärend – das fasst „Any.do“ wohl am besten zusammen. Wer einen übersichtlichen Aufgabenplaner ohne viel Schnickschnack sucht, ist mit dieser App gut beraten. Die Bedienung ist kinderleicht und intuitiv – möchte man eine Aufgabe oder Notiz erfassen, drückt man entweder auf das kleine Pluszeichen und tippt den Inhalt ins Smartphone oder man nutzt die Spracheingabe und diktiert die Aufgabe.

Schnörkellos ist auch die Pflege der To-Do-Liste: Erledigte Aufgaben können einfach mit einem Fingerwisch durchgestrichen werden, durch einen sanften „Schüttler“ des Handys verschwinden die erledigten Aufgaben dann komplett. Auf Wunsch kann man sich außerdem morgens einen Tagesplan zusammenstellen, indem man sich alle offenen Aufgaben nacheinander anzeigen lässt und entscheidet, ob man sie heute erledigen will oder nicht.

Wenn man mal nicht unterwegs ist und am Computer sitzt, kann man auf seine Aufgabenliste zudem über eine schöne Weboberfläche zugreifen. Die App ist sowohl für Android-Smartphones als auch für iOS-Geräte verfügbar. Als umfangreiches Projektplanungs-Tool ist „Any.do“ eher weniger geeignet, dafür fehlen komplexere Funktionen wie Filter oder Kategorien. Auch ist es etwas kompliziert und unübersichtlich, Unteraufgaben anzulegen oder mit anderen zusammenzuarbeiten. Für das ganz normale Alltagschaos ist die App aber perfekt geeignet.

Wunderlist

Der nächste Dienst ist zwar nicht ganz so stylisch und intuitiv wie „Any.do“, dafür ist der Funktionsumfang von „Wunderlist“ jedoch noch einmal um einiges höher. So lassen sich alle Aufgaben in Teilaufgaben untergliedern, kommentieren, ausdrucken, kategorisieren, per E-Mail versenden, tweeten, posten, anderen Teilnehmern zuweisen und um Dokumente, Fotos oder Videos erweitern.

„Wunderlist“ ist weniger ein Aufgabentool als ein ausgewachsenes Projektplanungsinstrument. Dementsprechend ist die App auch auf so ziemlich allem verfügbar, was piepsen kann und einen Bildschirm hat: iOS, Android, Windows Phone, Windows 7, Windows 8, Mac, Chromebook, Fire OS und natürlich im Webbrowser. Für die Einkaufsliste ist Wunderlist vielleicht ein bisschen zu überdimensioniert und benötigt zu viel Einarbeitung, für den Plan zur Erlangung der Weltherrschaft und Ähnliches findet man aber momentan kaum etwas Besseres als „Wunderlist“.

Todoist

Die goldene Mitte dürfte wohl die App „Todoist“ sein. Die Bedienoberfläche ist fast so schön wie die von „Any.do“ und der Funktionsumfang ist solide. Die App lässt sich über das Smartphone, den PC, Mac oder Webbrowser mit Aufgaben füttern. Die iPhone-App verfügt über die Möglichkeit zur Spracheingabe, dafür punktet die Android-App mit umfangreicheren Benachrichtigungsoptionen und einer besseren Suche. Man kann alle Aufgaben priorisieren, kategorisieren und mit einem Ablaufdatum versehen.

Außerdem kann „Todoist“ Sie an bestimmten Orten an ganz bestimmte Aufgaben erinnern – die sogenannten „location-based reminders“, die wir schon bei den Notiz-Apps vorgestellt hatten. Wer nur hin und wieder umfangreichere Aufgaben oder Projekte managen will, ansonsten aber einen Planer für jeden Tag benötigt, ist mit „Todoist“ gut beraten.

Alle drei Apps sind für Android und iOS in einer kostenpflichtigen Premium-Version mit erhöhtem Funktionsumfang und als kostenlose Basic-Variante zu haben. Sie können also alle drei Apps in Ruhe testen und sich dann für Ihren Favoriten entscheiden.

(dro)

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