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Eingeparkt: Diese Apps helfen Ihnen bei der Parkplatzsuche

21.11.2014 - 16:00

Wussten Sie, dass in Deutschland mittlerweile mehr Fahrräder als Autos verkauft werden? Das liegt wahrscheinlich daran, dass mittlerweile jeder mindestens zwei Autos hat und wir Deutschen einfach nicht mehr wissen, wo wir die Dinger noch parken sollen. Wer sich morgens regelmäßig durch den Berufsverkehr quält und dann auf Parkplatzjagd geht, weiß wovon hier die Rede ist. Doch bevor Sie jetzt in den Keller rennen und den Drahtesel abstauben, geben Sie doch mal einer der hier vorgestellten Parkplatz-Apps eine Chance.

„Da fährt einer raus!“ kreischt Mama - und Papa, dem mittlerweile schon der Schweiß auf der Stirn steht, versucht den Familien-Kombi in die viel zu kleine Parklücke zu wuchten. Klappt natürlich nicht – und die Familie kurvt noch 40 Minuten länger total entnervt durch irgendwelche verwinkelten Gassen. Solche oder ähnliche herrliche Kindheitserinnerungen hat wohl jeder. Von wegen „früher war alles besser“. Heute greift Papa einfach schnell zum Smartphone und lässt sich von der Parkplatz-App sagen, wo er die Familienkutsche stressfrei abstellen kann. Und nicht nur das, auch für fast alles andere rund ums Parken gibt es mittlerweile eine praktische App.

Parkplatz finden im Team

Zusammen suchen: Viele Parkplatz-Apps setzen auf ein Community-Konzept.
Wirft man einen Blick auf die verfügbaren Parkplatz-Apps, wird eines schnell klar: Das Problem scheinen nicht die freien Parkplätze zu sein, sondern eher die Frage: Wie motiviere ich Menschen dazu, diese Parkplätze  zu melden, damit andere sie finden können? Die App „Parkonaut“ setzt bei der Parkplatzsuche auf Karma: Ein Autofahrer, der gerade seinen Parkplatz verlässt, meldet die freiwerdende Parklücke an die Parkonaut-App und bekommt dafür virtuelle Punkte.

Sobald er selbst einen Parkplatz sucht, kann er diese Punkte einsetzen, um sich einen freien Parkplatz in seiner Nähe zu „kaufen“. Parkonaut navigiert den Autofahrer dann an die richtige Stelle. Das System funktioniert für Parkplätze und Parkhäuser und ist dank einer sehr großen Community mittlerweile fast überall in Deutschland verfügbar.

Mit einem anderen kreativen Ansatz arbeitet die App „ampido“. Hier können Privatleute oder auch Unternehmen ganz einfach freie Parkmöglichkeiten stundenweise vermieten. Das gilt nicht nur für die Parklücke an der Straße, sondern zum Beispiel auch für die eigene Garageneinfahrt oder den Innenhof.

So tun sich Parkmöglichkeiten auf, die man sonst wohl nie in Erwägung gezogen hätte. Natürlich zeigt auch die ampido-App dem Autofahrer Parkplätze in der näheren Umgebung an und navigiert einen auf Wunsch auch direkt dorthin. Man kann den Stellplatz aber auch schon im Voraus über die Internetplattform von ampido für einen bestimmten Zeitraum reservieren.

Die Abwicklung ist denkbar einfach, man lädt die App mit einem Wunschguthaben auf und von dem werden die Parkgebühren dann abgezogen. Wie hoch genau der Mietpreis für den jeweiligen Parkplatz ist, entscheidet natürlich der Vermieter, in der Regel sind die Gebühren aber zivil und nicht wesentlich höher als am Parkautomaten.

Beide Apps sind sowohl für Android-Smartphones als auch für iOS-Geräte kostenfrei verfügbar.

EasyPark – weg mit der Parkscheibe!

Ein weiteres Ärgernis beim Thema Parken: Bezahlen. Gut, bezahlen ist generell kein schönes Thema, beim Parken nervt es aber besonders. Entweder man läuft gefühlte 2,5 Kilometer zum nächsten Parkscheinautomaten, der irgendwo kunstvoll versteckt wurde oder man muss eine Parkscheibe anbringen. Die Parkscheibe hat man natürlich gerade nicht parat hat, weil sie irgendwo im Auto-Innenraum verschollen ist. Hier springt die App „EasyPark“ in die Bresche.

Und so funktioniert’s: Parken, EasyPark-App öffnen, Code der Parkzone eingeben, gewünschte Parkdauer wählen, fertig. Zuvor muss man sich auf der Internetseite des Betreibers registrieren und bekommt eine Vignette, die man an der Windschutzscheibe anbringt. Die Politesse kann dann einfach den Code auf Ihrer Vignette einscannen und sieht, dass Sie bezahlt haben. Die App ist bereits in vielen großen Städten verfügbar, unter anderem in Berlin, Köln, Hamburg, Hannover oder Duisburg. Auch EasyPark gibt es für Android-Smartphones und iPhones.

Ey Mann, wo ist mein Auto?

Es soll ja Menschen geben, die vergessen, wo sie ihr Auto geparkt haben. In fremden Städten ist das auch durchaus nachvollziehbar und solange man nicht vergisst, wie das eigene Auto aussieht, auch kein Problem. Denn Apps wie „Finde mein Auto“ für Android und „Find My Car“ für iOS helfen Ihnen, Ihren PKW überall wiederzufinden.

Das Ganze funktioniert so: Sobald Sie Ihr Auto abgestellt haben, öffnen Sie die App und speichern Ihre aktuelle GPS-Position. Wenn Sie sich dann auf den Rückweg zu Ihrem Auto machen wollen, rufen Sie diese Position einfach in der App ab und lassen sich zu Ihrem Parkplatz zurückführen. Auch um Hotels oder Bahnhaltestellen wieder zu finden, eine praktische Sache.

(dro)

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