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App der Woche: Mit FlatMate WG-Ausgaben einfach teilen

17.11.2015 - 12:15

Das Semester ist erst ein paar Wochen alt und schon gehen dir deine neuen Mitbewohner auf die Nerven? Der eine futtert dauernd deine Joghurts weg, der andere baut in der Küche Wackeltürme aus schmutzigem Geschirr und sobald es ums Bezahlen geht, verkriechen sich die Racker, wie Schaben wenn das Licht angeht? Kopf hoch – zumindest beim letzten Problem kann dir FlateMate helfen. Hier unser App-Test.

App der Woche FlatMate
Wann endlich der "SpülMate" kommt, steht leider noch in den Sternen.

Die Finanz-App FlateMate will dafür sorgen, dass es bei der monatlichen Kostenabrechnung in der Wohngemeinschaft ab sofort gerechter und übersichtlicher zugeht. Und das geht so: Jedes Mal wenn ein Bewohner etwas für die Allgemeinheit einkauft, trägt er seine Ausgaben in die App ein – am Ende des Monats rechnet FlatMate dann aus, wer wie viel zahlen muss.

Die Idee klingt simpel und wurde vom jungen deutschen Startup Mateapps auch gut in App-Form gebracht: Das Design ist schnörkellos und übersichtlich, die Menüführung ist selbsterklärend und der Funktionsumfang solide. Um die Anwendung nutzen zu können, muss man sich zu Anfang mit seiner E-Mail-Adresse registrieren und kann seine WG-Buddys dann per Mail oder drahtloser Handshake-Funktion in seine FlatMate-Gruppe einladen – ähnlich wie bei WhatsApp & Co.

Schnell und durchdacht

Auch im Alltag macht die Haushalts-App einen guten Eindruck: Einkäufe sind fix eingetragen und können sogar in Unterkategorien wie Lebensmittel, Partys oder Einrichtung einsortiert werden. Die Performance war in unserem Test sowohl auf dem Android-Smartphone als auch auf dem iPhone durchweg gut - die App startet innerhalb weniger Sekunden und läuft stabil.

Dadurch dass FlatMate die Ausgaben permanent zwischen den Smartphones aller Bewohner synchronisiert, herrscht Transparenz und jeder kann auf einen Blick sehen, wer gestern das Bier für die Party bezahlt oder den Klopapiervorrat aufgefüllt hat – Missverständnisse sollten so erst gar nicht aufkommen. Neben seinem Namen findet jeder WG-User immer seinen aktuellen Kontostand – entweder in Form eines Guthabens, weil er für die WG einkaufen war oder in Form von Schulden weil er den anderen in letzter Zeit beim Bezahlen öfter mal den Vortritt gelassen hat. Ein nettes Zusatz-Feature: Auf Wunsch spuckt FlateMate  die monatliche Ausgabenübersicht auch als hübsche Tortengrafik aus.

Auch in Sachen Datenschutz macht FlatMate alles richtig und speichert die eingegebenen User- und Finanzdaten laut eigener Aussage auf verschlüsselten europäischen Servern. Zudem können die WG-Finanzen durch einen Passwortschutz vor fremden Blicken geschützt werden.

Bald mit Premium-Features?

Aktuell ist FlatMate kostenlos für Android und iOS zu haben – fragt sich wie der Anbieter damit Geld verdient. Vermutlich wird die App in Zukunft um den ein oder anderen kostenpflichtigen Zusatzservice erweitert. Zwei ähnliche Apps zum Teilen von gemeinsamen Kosten, die inzwischen sehr beliebt sind, sind Tabbt und Splittable. Beide können optisch und im Funktionsumfang mit FlateMate mithalten, Splittable ist allerdings aktuell nur in englischer Sprache verfügbar und Tabbt hat einen etwas anderen Ansatz und sieht sich selbst eher als soziales Finanznetzwerk.

Da die WG-Finanzen jetzt hoffentlich ein für alle Mal geregelt sind, bleibt vielleicht endlich auch Mal wieder ein bisschen Kohle für ein schickes neues Smartphone, wie z.B. das neue Apple iPhone 6s, über. In unserem Smartphone-Vergleich findet ihr außerdem viele weitere günstige Angebote anderer Hersteller.

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(dro)

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