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Verrückt, verrückter, Verkehrsregeln im Ausland

19.05.2015 - 16:00

Heu, Gorillas und Hüte scheinen zunächst nicht entscheidend für die Verkehrssicherheit. Das sehen die Gesetzgeber in den USA und Großbritannien anders. Wir verraten, in welchen Ländern Sie besondere Vorsicht walten lassen müssen, um sich mit ihrem Mietwagen nicht ahnungslos einen Strafzettel einzufahren.

Besonders skurril geht es jenseits des Atlantiks und Down Under zu: Setzen Sie Gorillas im US-Bundesstaat Minnesota immer auf den Vordersitz, denn nimmt der Primat hinten Platz, droht eine Strafe. Dasselbe gilt für alle, die es wagen, in Australien Heu im eigenen Kofferraum zu transportieren. Wenn Ihnen noch das passende Gefährt fehlt, um überhaupt ein Knöllchen zu bekommen, nutzen Sie jetzt die besonders günstigen Sommer-Tarife für Mietwagen bei CHECK24 und mieten Sie beispielsweise schon ab fünf Euro pro Tag einen Mietwagen auf Mallorca.

Barzwang vs. Spardrang

Autofahrer und Polizist bei einer Kontrolle.
In Slowenien rechnen Polizisten Verkehrssünden direkt ab.

Wer in Slowenien unterwegs ist und gedenkt, sich nicht an die Verkehrsregeln zu halten, sollte die Reisekasse stets gut gefüllt halten - und zwar mit Barem. Denn hier rechnet die Polizei direkt ab, wen sie wegen Vergehen auf der Straße anhält. Sind die Taschen leer, beschlagnahmen die Ordnungshüter sofort Ausweis und Fahrzeug.

In Spanien dagegen können reuige Verkehrssünder bis zu 50 Prozent sparen: Wer seinen Bußgeldbescheid innerhalb von 20 Tagen begleicht, erhält einen Rabat.

Setzten Sie sich also schnell mit ihrem Autovermieter in Verbindung, wenn sie geblitzt wurden - schließlich landet der Strafzettel stellvertretend in seinem Briefkasten.
 

Gerade, ungerade, Griechenland

Vorsicht bei der Parkplatzsuche in Griechenland! Wer in der hellenischen Republik unterwegs ist, sollte Halteverbotsschilder genau anschauen. Manche haben eine senkrechte Linie, andere zwei. Verwirrend? Nur für diejenigen, die nicht wissen, dass die Schilder mit einem Balken nur in ungeraden Monaten gelten, die mit zwei an geraden. Beim Anhalten also immer auf den jeweiligen Monat achten.

Raucher, die das generelle Zigarettenverbot in Mietwagen ignorieren, zahlen in Griechenland gegebenenfalls doppelt. Sitzen Kinder unter 12 Jahren im Auto, ist Rauchen streng verboten. Wer sich trotzdem eine Kippe anzündet und erwischt wird, zahlt bis zu 1.500 Euro Strafe.

Alpiner Präzisionsblick

In verkehrsberuhigten Zonen überschreitet die Tachonadel besonders schnell das Limit. Um derartige Vergehen zu ahnden, verlässt sich Österreich längst nicht nur auf moderne Technik. Denn die Verkehrspolizisten des Alpenstaats haben ein gesetzlich bescheinigtes „geschultes Amtsauge“. Das bedeutet, dass sie Geschwindigkeitsverstöße von bis zu 30 km/h mit bloßem Auge erkennen können. Wer also mit 25 km/h durch die Zone 20 heizt, wird durchaus auch ohne Blitzer zur Kasse gebeten.

Auf, die Mütze?

Verkehrsschilder
Keine Vorfahrtsschilder, andere Halteverbote - im Ausland gelten andere Verkehrsregeln.

Die Briten legen nicht nur Wert auf gutes Benehmen, sondern auch auf korrekte Berufsbekleidung: Ohne Hut, kein Strafzettel! Deshalb können Sie jenseits des Ärmelkanals auch Beamte auf frischer Tat ertappen: Nämlich dann, wenn der Kontrolleur Ihnen einen Strafzettel fürs Falschparken an den Mietwagen heften will, ohne dabei den zur Uniform gehörigen Hut zu tragen. Fehlt die Kopfbedeckung, ist das Knöllchen ungültig und Sie können ungeschröpft weiter düsen.

Aber nicht übermütig werden und schön diplomatisch bleiben, weil: An Kreuzungen ohne Vorfahrtsschilder, müssen sich die Fahrer untereinander einigen, wer als erster Gas geben darf.

Schön in Bewegung bleiben

Sollten Sie sich in Schweden längere Zeit an einem Ort aufhalten wollen, übertreiben Sie es nicht! Denn Langzeitparker werden in dem Land bereits nach fünf Tagen radikal abgeschleppt. Das heißt: Mietwagen auf privaten Grundstücken parken oder rechtzeitig zwei, drei Lücken weiter bewegen.

(jwö)

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