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Mietwagen: Acht Tipps wie Sie Kostenfallen sicher umkurven

23.04.2013 - 10:00

Mit dem Frühling beginnt jetzt endlich auch wieder die Feriensaison. Viele Urlauber buchen für Ihre Reise einen Mietwagen, um vor Ort flexibel zu sein. Damit dabei alles reibungslos klappt und am Ende weder Ärger noch unnötige Kosten lauern, hat CHECK24 die wichtigsten Informationen für die Mietwagenbuchung und -abholung zusammengestellt.

Vier Tipps zur Buchung:

1. Auf ausreichenden Versicherungsschutz achten:

Besonders wichtig ist ein umfangreicher Versicherungsschutz aus Haftpflicht-, Vollkasko- und Diebstahlversicherung, um sich bei Unfällen abzusichern. Angebote ohne Selbstbeteiligung sind in der Regel nicht viel teurer als mit Selbstbeteiligung, im Schadenfall entstehen aber keine Kosten.

Die Deckungssumme der Haftpflichtversicherung sollte mindestens eine Million Euro betragen. Vor allem in anderen Ländern wie zum Beispiel der USA ist es wichtig, darauf zu achten: Dort liegt die gesetzliche Mindestdeckungssumme nämlich nur bei 20.000 USD – eine Summe, die bei einem schweren Unfall mit Verletzten sicher nicht ausreicht.

2. Tankregelung:

Mit der falschen Tankregelung kann bei den derzeit hohen Benzinpreisen ein vermeintlich günstiges Angebot schnell teuer werden. Viele Vermieter, vor allem in südlichen Ländern, bieten zum Beispiel nur die Tankregelung „voll/leer“ an. Die erste Tankfüllung muss der Kunde beim Vermieter teuer kaufen. Den Wagen kann er leer zurückgeben. Allerdings ist es in der Regel eher schwer, den Wagen auf den Punkt leer zu fahren, so dass das übrige Benzin verschenkt wird.

Besser und sicherer ist die Tankregelung „voll/voll“, bei der der Kunde den Wagen vollgetankt zurückbringt. Noch besser ist eine vor allem in den USA übliche Regelung, bei der die erste Tankfüllung ohne Aufschlag im Preis enthalten ist. Bei CHECK24 können Kunden durch eine Filterfunktion Angebote mit bestimmten Tankregelungen ausblenden.

3. Zusätzliche Kosten:

Wer zum Beispiel in den USA seinen Wagen in einem anderen Staat zurückgeben will, sollte darauf achten was diese sogenannte Einwegmiete kostet. Die Gebühren hierfür schwanken von Vermieter zu Vermieter stark und so kann der vermeintlich günstigste Vermieter schnell teurer werden. Gleiches gilt für Zusatzfahrer, junge Fahrer oder auch Zubehör wie Navis und Kindersitze. Ob Gebühren erhoben werden und wie hoch diese sind, erfahren Verbraucher vor der Buchung aus den Mietbedingungen.

4. Anmietzeit:

Miettage werden nicht nach Wochentagen, sondern immer in 24 Stunden berechnet. Wer einen Mietwagen um 10 Uhr abholt und am nächsten Tag um 12 Uhr abgibt muss also auch den zweiten, angebrochenen Tag voll bezahlen. Deshalb empfiehlt CHECK24, die Abgabezeit etwa eine Stunde früher zu wählen als die Abholung.

Vier Tipps zur Abholung:

1. Keine unnötigen Upgrades oder Versicherungen aufdrängen lassen:

Manche Vermieter versuchen vor Ort, Kunden zusätzliche Versicherungen oder ein Upgrade in eine bessere Kategorie zu verkaufen. In diesem Fall hilft: Wagen anschauen, um zu sehen, ob ein Upgrade nötig ist und vor allem nicht bedrängen lassen. CHECK24 zeigt im Vergleich bereits die möglichen Modelle der Kategorien, so dass Kunden in der Regel bereits bei der Buchung wissen, ob die gewählte Kategorie ausreicht. Auf zusätzliche, zum Teil unnötige oder doppelten Versicherungen der Vermieter weist CHECK24 auf einem Merkblatt hin.

2. Genaue Vertragskontrolle:

Einige Vermieter verstecken Fahrzeugupgrades oder Zusatzleistungen wie Pannenservice im Mietvertrag, ohne mit dem Mieter darüber zu sprechen. CHECK24 empfiehlt deshalb, den Mietvertrag vor Unterschrift genau zu lesen und sich unklare Punkte erklären zu lassen.

3. Vorschäden am Wagen vermerken:

Vor allem in südlichen Ländern sind Mietwagen zum Teil stark verschmutzt oder haben bereits einige Dellen und Schrammen. CHECK24 empfiehlt dann, entweder um einen anderen Wagen zu bitten oder alle Schäden bzw. die Verschmutzung im Vertrag genau eintragen zu lassen. So vermeiden Sie Ärger und Kosten bei der Rückgabe.

4. Tankbeleg behalten und aufbewahren:

Bei der Tankregelung „voll/voll“ empfiehlt CHECK24, den Wagen wirklich komplett aufzutanken, die Tankanzeige zu fotografieren und den Tankbeleg aufzuheben. Die meisten Vermieter stellen extrem hohe Kosten für Benzin in Rechnung. Tankbeleg und Foto dienen im schlimmsten Fall als Beweis, dass der Wagen aufgetankt wurde.

(eko)

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