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Die schönsten Mietwagentouren für Ostern 2016

03.02.2016 - 16:58

In diesem Jahr feiern wir Ostern bereits Ende März. Zwar ist es zu dieser Zeit rund um das Mittelmeer bereits angenehm mild, für einen Badeurlaub sind die Temperaturen jedoch meist noch zu frisch. Als Alternative stellen wir Ihnen drei wunderschöne und teils spektakuläre Mietwagenrouten vor.

Meer und Berge: Entdecken Sie Nizza und Monaco

Können Sie sich bei der Wahl Ihres Urlaubsziels häufig nur schwer entscheiden, ob es lieber ans Meer oder in die Berge gehen soll? Bei einer Rundfahrt mit dem Mietwagen von Nizza ins Fürstentum Monaco und zurück können Sie wunderbar beides kombinieren. Starten Sie vom Jachthafen Nizza in Richtung Osten auf dem Boulevard Carnot. Sobald Sie am Hafen jedoch zwischen die ersten Häuser entlang fahren, biegen Sie links ab, in den Boulevard Lech Walesa. Den folgenden Kreisverkehr verlassen Sie an der ersten Ausfahrt, auf die Corniche André de Joly. Damit haben Sie den schwierigsten Teil der Rundfahrt bereits gemeistert, denn die Hauptstraße schlängelt sich entlang der immer steiler werdenden Küste bis zum Stadtrand von Nizza, wo sie dann den Namen „Avenue Bella Vista“ – also Straße der schönen Aussicht – trägt; und das nicht ohne Grund. Immer höher empor windet sich das Asphaltband an der südfranzösischen Steilküste, durchsticht an einigen Stellen in kleinen Tunneln sogar den Fels und bietet nach jeder Kurve einen noch atemberaubenderen Blick auf das schillernde Mittelmeer, tief unter Ihnen.

Blick auf das Mittelmeer bei Nizza
Zwischen Nizza und Monaco im Norden wird die Côte d’Azur immer steiler und bietet spektakuläre Ausblicke. Foto: Holger Zehden
Sie können dieser Strecke bis nach Monaco folgen, doch als Geheimtipp empfehlen wir einen kleinen Umweg. Biegen Sie in der Ortschaft La Colle von der Hauptstraße ab und folgen der Route de la Turbie ins gleichnamige Städtchen. Fahren Sie in La Turbie gerade durch den Kreisverkehr. Wenn Sie auf eine kleine Kirche treffen, biegen Sie direkt dahinter rechts ab in Richtung Cap d’Ail. Sobald Sie die engen Gassen von La Turbie verlassen, bietet sich Ihnen ein wundervolles Panorama über bezaubernde Küstentäler und das blau-türkis schimmernde Meer. Tipp: Direkt nach der zweiten Haarnadelkurve finden Sie auf der rechten Seite einen kleinen Parkplatz. Von hier haben Sie einen atemberaubenden Blick und können vor allem in den Abendstunden stimmungsvolle Fotos schießen. Der anschließende Besuch des Stadtstaates Monaco ist da fast nur noch Nebensache. Dass Sie sich diesem nähern, merken Sie vor allem an der steigenden Zahl sündhaft teurer Autos. Nirgends finden Sie so viele Luxuskarossen an einem Ort versammelt, wie auf dem Platz zwischen Oper und Casino. Zurück nach Nizza fahren Sie einfach immer geradeaus über die Küstenstraße, die sich immer am Wasser entlang bis nach Nizza schlängelt.

Die Amalfiküste: Traumhafte Aussichten am Fuße des Vesuvs

Ganz ähnlich und doch wunderbar anders ist unsere Route Nummer zwei in Italien. Ausgangspunkt ist die italienische Hafenstadt Neapel. Starten Sie mit dem Mietwagen am Flughafen Neapel zunächst in Richtung Südosten, direkt auf den majestätischen Vesuv zu. Wenn Sie die A3 nehmen, sind Sie zwar deutlich schneller, es fallen jedoch Mautgebühren an. Mehr von der Landschaft haben Sie auf der Schnellstraße SS18, die zwischen Vulkanflanke und Küste parallel zur Autobahn gen Osten verläuft. Haben Sie sich für die schnellere Route entschieden, verlassen Sie die Autobahn spätestens bei Pompei und folgen der SS145 in Richtung Sorrento, wo die Amalfitana genannte Route offiziell beginnt. Allerdings bietet bereits die Straße dorthin eine tolle Aussicht über den Golf von Neapel. Der Name der Stadt Sorrento ist übrigens mythologischen Ursprungs und geht auf die Sage der Sirenen zurück. Die griechischen Fabelwesen sollen vorbeifahrende Seeleute mit ihrem Gesang verzaubert haben.
 
Blick über Neapel und auf den Vesuv
Die Strecke entlang der Amalfiküste startet bereits in Neapel spektakulär und führt Sie am Fuße des Vesuvs vorbei.

Die Amalfitana beginnt am westlichen Stadtrand von Sorrento und führt zunächst durch das Innere der Halbinsel weiter entlang der SS145, über Priora, Pontone und Colli di Fontanelle bis San Pietro. In dem verschlafenen Städtchen mündet die Straße in die SS163, in die Sie nach rechts einbiegen. Diese führt an den Steilhang geschmiegt in unzähligen Kurven sowie Serpentinen die Küste entlang und ein atemberaubender Ausblick jagt hier den nächsten. Nach etwa sieben Kilometern nähern Sie sich der Stadt Positano. Im Sommer erkennen Sie es an den unzähligen am Straßenrand geparkten Autos und der Vielzahl kleinerer und größerer Boote in der Bucht unter Ihnen an: Positano ist eine Reise – oder zumindest eine Pause – wert. Genießen Sie im oberen Teil der Stadt ein Mittagessen mit Panoramablick über die Bucht oder erobern Sie den – zu Ostern – noch menschenleeren Strand. Im Anschluss folgen Sie der SS163 weiter in Richtung Osten. Zwischen Praiano und Conca die Marini bietet eine Brücke über den Fjord von Fuore ein idyllisches Postkartenmotiv. Die Brücke dient übrigens auch einmal im Jahr als Austragungsort der Weltmeisterschaft im Klippenspringen. Nach knapp 100 Kilometern und rund 150 Minuten reiner Fahrtzeit erreichen Sie die wunderschöne Stadt Amalfi, die Sie mit ihrem Charme, verzaubern wird.

Lernen Sie Mallorca neu kennen: Mit dem Mietwagen

Neben dem Sommer ist Mallorca bei Touristen vor allem während der Mandelblüte von Januar bis Anfang März beliebt. Danach haben die Einheimischen die Insel bis zum Beginn der Badesaison wieder größtenteils für sich. Machen Sie sich das zunutze und genießen Sie die Lieblingsinsel der Deutschen einmal ungestört. Strände, an denen im Sommer kaum noch ein freies Plätzchen zu finden ist, laden jetzt zu endlosen Spaziergängen ein und leere Straßen eignen sich hervorragend, Mallorca mit dem Mietwagen zu erkunden. Oder Sie verbinden einfach beides! Auf unserem CHECK24-Strandguide für Mallorca haben wir genau dafür auch vier tolle Mietwagenrouten für Sie ausgearbeitet. Die schönsten Fotomotive finden Sie zum Beispiel auf einer Route durch den gebirgigen Nordwesten der Insel. Aus der Inselhauptstadt Palma geht es über Port Sóller bis zum Cap Formentor im äußersten Norden Mallorca. Auf der Suche nach den schönsten Buchten und Stränden empfehlen wir hingegen eine Tour entlang der malerischen Ostküste.
 
Blick auf Port Sóller
Die malerische Stadt Port Sóller schmiegt sich in ein Tal der Serra de Tramuntana an der Westküste Mallorcas.

Doch auch das Innere von Mallorca hat einiges zu bieten. Entlang der weitläufigen Felder stehen im Frühjahr die Mandelhaine in voller Blüte und tauchen die Inselmitte in ein zartes Rosa. Auch für Weinliebhaber bietet sich diese Route an, führt Sie doch auch entlang der mallorquinischen Weinstraße. Liebhaber edler Tropfen sollten unbedingt in Binissalem einen Stopp einlegen, die auch über die Landesgrenzen hinaus als Herkunftsort vorzüglicher Weine bekannt ist. Danach können Sie den Rest des Tages in der malerischen Hafenstadt Alcúdia an der Nordküste Mallorcas verbringen. Wir haben jedoch einen echten Geheimtipp für Sie. Fahren Sie auf der C-712 in Richtung Osten bis Artá. Folgen Sie zunächst der Hauptstraße Richtung Capdepera. Am letzten Kreisverkehr in Artá nehmen Sie jedoch erst die dritte Ausfahrt und folgen der Carrer de son Servera bis zu ihrem Ende. Biegen Sie nach rechts ab und fahren auf Sie diese Straße immer geradeaus. Nach circa zehn teilweise sehr kurvigen Kilometern erreichen Sie den Naturstrand von Cala Mitjana, der bis heute einer der letzten Geheimtipps unter den Inselbewohner ist.

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