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Mietwagen für USA trotz Dollar-Schwäche bei Buchung in Deutschland günstiger

11.11.2009 - 21:01

Die Zahl der deutschen USA-Touristen ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich angestiegen. 2008 kamen mit 1,78 Millionen 16,9 Prozent mehr Deutsche in die USA als 2007, 26 Prozent mehr als 2006 und sogar 50 Prozent mehr als 2002*.

Ein Grund für den zunehmenden Besucherstrom ist der im Vergleich zum Euro schwache Dollar. Viele Touristen freuen sich deshalb nicht nur über die günstigen Preise in den USA, sondern wollen auch bei der Buchung ihrer Reiseverkehrsmittel von den günstigen Dollarpreisen profitieren.

Doch vor allem bei der Mietwagenbuchung für die USA sollten sich Urlaubs- und Geschäftsreisende nicht vom momentan starken Euro täuschen lassen, sondern vor der Reise die Mietwagenpreise in Deutschland und den USA vergleichen. Denn in der Regel sind Mietwagen bei einer Buchung in Deutschland trotz des Wechselkurses günstiger.

Mietwagenbuchung in Deutschland deutlich günstiger

Dies zeigen exemplarische Berechnungen für einen zweiwöchigen Aufenthalt in drei Städten verschiedener amerikanischer Urlaubsregionen: Wintersportler, die Denver (Colorado) als Ausgangspunkt für einen Urlaub in den Rocky Mountains nutzen, sparen bis zu 742 Euro (72,5 Prozent). Für Sonnenhungrige ergibt sich in Los Angeles (Kalifornien) sogar eine Ersparnis von bis zu 889 Euro (62,4 Prozent) und in Miami (Florida) sogar über 1.000 Euro (81,1 Prozent).**

 

Selbst beim Vergleich mit dem günstigsten amerikanischen Angebot ist bei für eine Reise nach Miami bei einer Buchung in Deutschland noch eine Ersparnis von 41 Prozent möglich.**

Besserer Versicherungsschutz bei deutschen Anbietern

Ein Grund für die besseren Konditionen der deutschen Vermieter ist, dass deren Angebote bereits Versicherungsleistungen einschließen, die in den USA teuer hinzu gebucht werden müssen. Wichtig sind vor allem die Diebstahlschutzversicherung und die erhöhte Deckungssumme der Haftpflichtversicherung. Mietwagenreisende sollten auf diese Versicherungen auf keinen Fall verzichten.

 

Denn die gesetzliche Mindestdeckungssumme liegt in den USA je nach Bundesland nur zwischen 10.000 und 50.000 Dollar – eine Summe, die bei einem Unfall schnell überschritten wird. Durch die Zusatzversicherung erhöht sich die Deckung auf 1 Million Dollar.

Aber längst nicht alle wichtigen Leistungen sind gegen einen Aufpreis in den USA buchbar: Viele Mietwagenunternehmen bieten zum Beispiel keinen Schutz gegen unterversicherte Unfallgegner an. Diese Versicherung reguliert Schäden, für die der Verursacher aufgrund mangelnder Haftpflichtdeckung nicht aufkommen kann.

*Quelle: Visit USA Committee Germany (www.vusa-germany.de), Pressemitteilung vom 28.03.2009

**eigene Berechnungen: Berechnungsbeispiele: 1. Übernahme/Abgabe in Denver: Mietdauer: 19.12.2009-02.01.2010, Kategorie: Mittelklasse, Vollkaskoversicherung ohne Selbstbeteiligung, günstigster Preis von CHECK24: 281,43 Euro, teuerster Preis USA (Orbitz): 1.023,08 Euro, Ersparnis: 72,5 Prozent; 2. Übernahme/Abgabe in Los Angeles, Mietdauer: 19.12.2009-02.01.2010, Kategorie: Standard SUV, Vollkaskoversicherung ohne Selbstbeteiligung, günstigster Preis von CHECK24: 535,90 Euro, teuerster Preis USA (Avis): 888,56 Euro, Ersparnis: 62,4 Prozent; 3.Übernahme/Abgabe in Miami, Mietdauer: 19.12.2009-02.01.2010, Kategorie: Compact, Vollkaskoversicherung ohne Selbstbeteiligung, günstigster Preis von CHECK24: 249,80 Euro, teuerster Preis USA (Orbitz): 1.071,52 Euro, Ersparnis 81,1 Prozen, günstiger Preis USA (Alamo): 424,39 Euro.

(eko)

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