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Neue Umweltzonen: Achtung bei Mietwagen

14.01.2010 - 15:55

In 16 deutschen Städten kommt es in 2010 zu Neueinführungen und Verschärfungen der Umweltzonen. Wer mit seinem Mietwagen in eine Stadt fahren will, in der eine Umweltzone existiert, sollte darauf achten, dass das Fahrzeug mit der entsprechenden Plakette ausgestattet ist.

Umweltzonen-Änderungen 2010

Urlauber und Geschäftsleute, die mit ihrem Mietwagen die Städte Berlin oder Hannover bereisen wollen, könnten ab 1. Januar 2010 eine böse Überraschung erleben und „ausgesperrt“ werden. Alle Leih-, aber auch Privatwagen, die nicht über eine grüne Plakette verfügen, dürfen ab Jahresbeginn nicht mehr in die Umweltzone der Stadt einfahren.

 

Zu Verschärfungen der bereits geltenden Umweltzonenverordnung kommt es 2010 in Augsburg, Bremen, Frankfurt, Köln, München und Stuttgart. Dort wird die 2. Stufe der Umweltzonenregelung eingeführt, d.h. Autos müssen mindestens mit einer gelben Plakette ausgestattet sein. In Münster gibt es ab 1. Januar 2010 erstmalig eine Umweltzone. Auch dort  dürfen nur noch Autos mit gelber und grüner Plakette in der Umweltzone bewegt werden.

Mit dem neuen Jahr haben neben Münster noch fünf weitere deutsche Städte Umweltzonen eingeführt. In Bonn, Freiburg, Heidelberg, Osnabrück und Pfinztal sind fortan nur noch Autos gestattet, die mindestens eine rote Plakette auf der Frontscheibe kleben haben.

Ab Herbst 2010 tritt laut Angaben des ADAC auch in Nürnberg und Regensburg die schwächste Stufe der Umweltzonenregelung in Kraft.

System und Ziel der Umweltzonenregelung

Eine EU-Richtlinie zur Verringerung der Feinstaubbelastung bildete den Ausgangspunkt für die Umweltzonenregelung. Um die EU-Schadstoffgrenzwerte einzuhalten und die Feinstaubbelastung in den Ballungsgebieten zu reduzieren, verabschiedete die Bundesregierung 2006 die Plakettenverordnung. Dabei signalisiert eine rote Plakette eine höhere Umweltbelastung als eine gelbe. Fahrzeuge mit einer grünen Plakette sind die emissionsärmsten.

 

Mieter eines Leihwagens mit grüner Plakette müssen sich keine Sorgen machen und haben überall freie Fahrt. Wer jedoch mit einem Mietwagen in einer Umweltzone unterwegs ist, ohne die dort geforderte Plakette an der Frontscheibe zu haben, riskiert eine 40 Euro Geldbuße und einen Punkt in Flensburg.

Einige Autovermietungen wie beispielsweise Sixt, Avis und Europcar haben bereits bekannt gegeben, dass sie ihre Flotten in Deutschland mit den entsprechenden Plaketten ausgestattet haben.

Tipp: Überprüfen Sie  vor Anmietung des Fahrzeugs, welche Umweltzone in Ihrer Zielstadt existiert und ob Ihr Mietwagen mit der entsprechenden Umweltplakette ausgestattet ist. Wenden Sie sich bei Fragen an CHECK24, den Mietwagenvermittler oder an die Mietstation vor Ort.

(kb)

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