0800 - 24 24 123
Telefonische Expertenberatung
Sie sind hier:
  • »
  • »
  • » Schnell mobil surfen - LTE-Verfügbarkeit deutschlandweit 2013 rasant gewachsen

Schnell mobil surfen - LTE-Verfügbarkeit deutschlandweit 2013 rasant gewachsen

17.02.2014 - 10:00

Drei kleine Buchstaben haben für Millionen von Verbrauchern eine enorme Bedeutung: Denn LTE (Long Term Evolution) verspricht ihnen endlich eine schnelle Anbindung ans Internet. Bis November 2012 war schnelles Internet in zahlreichen Regionen in Deutschland noch ein Fremdwort. Doch damals verkündete die Bundesnetzagentur, dass endlich alle diese sogenannten Weißen Flecken durch den neuen Mobilfunkstandard LTE mit schnellem Internet versorgt werden würden.

Dadurch haben die drei LTE-Netzbetreiber Deutsche Telekom, Vodafone und o2 die Versorgungsverpflichtung, die die Bundesnetzagentur ihnen auferlegt hatte, erfüllt und es stand ihnen von diesem Zeitpunkt an frei, den LTE-Netzaufbau nach eigenen Plänen weiter zu betreiben. Zunächst mussten der Versorgungsverpflichtung entsprechend in allen Bundesländern Städte und Gemeinden mit weniger als 5.000 Einwohnern, die hohen Bedarf an schnellen Internetanschlüssen angemeldet hatten, mit Breitband versorgt werden.

Nachdem schließlich in allen Bundesländern diese sogenannten weißen Flecken geschlossen waren, konnten die Telekom, Vodafone und o2 LTE schließlich auch in wirtschaftlich interessanteren Regionen ausbauen. Und dass dieser Teil des LTE-Netzausbaus schnell vorangetrieben wurde, zeigt eine aktuelle Erhebung des Portals 4g.de. Demnach lag die LTE-Netzabdeckung in Deutschland im vierten Quartal bei durchschnittlich 67 Prozent. Betrachtet man den Dezember gesondert, konnte sogar eine 70-prozentige Netzabdeckung erreicht werden.

LTE-Spitzenreiter in Deutschland: Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt

Mit einer Netzabdeckung zwischen 76 und 80 Prozent liegen die Bundesländer Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt bis zu 13 Prozent über dem bundesdeutschen Durchschnitt. Weniger gut sieht es für Verbraucher im Saarland, in Baden-Württemberg und in Mecklenburg-Vorpommern aus. Denn in diesen Ländern werden nur zwischen 43 und 56 Prozent mit LTE abgedeckt. Im Vergleich zu den Spitzenreitern frappierende Unterschiede von bis zu 37 Prozentpunkten.

Auch im Jahresvergleich konnten die drei Nachzügler nicht punkten. Vor allem in Mecklenburg-Vorpommern hat sich mit einem Zuwachs von nur elf Prozent von November 2012 bis November 2013 wenig getan. Im Saarland sieht es mit 18 Prozent und in Baden-Württemberg mit 21 Prozent nur leidlich besser aus. Überraschenderweise zeigt sich ein ähnliches Bild auch bei den drei Top-LTE-Ländern Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt: Die LTE-Netzabdeckung ist hier im Jahresvergleich nur um maximal 22 Prozentpunkte gewachsen. Allerdings lag sie im November 2012 bereits zwischen 52 und 58 Prozent.

Bis zu 99 Prozent LTE-Netzabdeckung in Großstädten

Großstadtbewohner spüren die Folgen des LTE-Netzausbaus hingegen am ehesten. Denn in Hannover, Leipzig und Nürnberg ist LTE mit 99 beziehungsweise 98 Prozent flächendeckend verfügbar. In allen 15 einwohnerstärksten Großstädten der Bundesrepublik liegt die Netzabdeckung bei über 90 Prozent.

Neben dem Netzausbau ist inzwischen auch das Angebot an LTE-fähigen Smartphones in Deutschland gestiegen. War im Februar 2012 nur das HTC Velocity für LTE bereit, wurde die Produktpalette an LTE-Smartphones durch Geräte wie die iPhones der 5er-Baureihe, die One-Familie von HTC und die Galaxy-S4-Smartphones von Samsung erweitert.

(awa)

Weitere Artikel: