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Schneller Mobilfunkstandard: LTE teilt Europa

02.01.2013 - 16:40

Seit vergangenem Jahr lassen drei Buchstaben die mobile Gesellschaft aufhorchen: LTE. Denn mit LTE sind beim mobilen Internet Geschwindigkeiten von bis zu 100.000 Kilobit pro Sekunde möglich. Ein Schlaraffenland für alle, die gerne und viel unterwegs mit Smartphone, Tablet oder Notebook surfen. In Europa zeichnet sich derweil ein Nord-Süd-Gefälle beim Auf- und Ausbau von LTE-Netzen ab. In Skandinavien sind Großstädte wie Oslo und Stockholm bereits seit drei Jahren versorgt, in Schweden kann inzwischen sogar die gesamte Bevölkerung LTE nutzen. Doch auch in Deutschland sind die Netzbetreiber auf Zack.

Bis auf E-Plus bieten hierzulande alle anderen Netzbetreiber, die Telekom, Vodafone und Telefónica o2, LTE-Tarife zum schnellen Surfen mit Smartphone, Tablet oder Notebook an. Aber der Ausbau wird noch weitergehen. So hat die Telekom laut eines Berichts von Spiegel Online angekündigt, bis zu 4,5 Milliarden Euro unter anderem in den Ausbau ihres LTE-Netzes zu stecken. Aktuell liegt die Telekom im Ausbau gleichauf mit Vodafone. Und auch o2 will mehrere hundert Millionen Euro dafür aufbringen, um im LTE-Wettrüsten konkurrenzfähig zu bleiben.

Der LTE-Graben öffnet sich geografisch ungefähr dort, wo die Alpen beginnen. Denn bereits in Österreich ist die LTE-Entwicklung deutlich langsamer als in Deutschland. Hier sind erst vereinzelte Städte mit dem schnellen Mobilfunkstandard versorgt. Auch in der Schweiz können derzeit nur circa 20 Prozent der Bevölkerung LTE nutzen. Doch die Eidgenossen haben kühne Pläne: bis Ende 2013 soll LTE für 70 Prozent aller Schweizer zur Verfügung stehen. Ähnlich die Situation in Frankreich. Erst mit diesem Jahr plant die Grande Nation den groß angelegten LTE-Netzausbau für seine Verbraucher.

Massives Wachstum im mobilen Datenverkehr

Der Ausbau der LTE-Netze ist allen Anzeichen nach die weiseste Entscheidung, die die Mobilfunkanbieter derzeit treffen konnten. Denn laut Berechnungen des schwedischen Netzausrüsters Ericsson steht der monatliche mobile Datenverkehr mit 450 Megabyte Daten pro durchschnittlichem Smartphone-User und drei Gigabyte pro Tablet-User erst am Anfang seiner Entwicklung. Auf ganze zwei Gigabyte, also ungefähr das Vierfache, pro Smartphone-Durchschnittsuser soll das Datenvolumen bis 2018 ansteigen. Wer mobil mit einem Tablet surft, soll in Zukunft sogar bis zu zehn Gigabyte pro Monat verbrauchen.

LTE Tarife und Hardware - jetzt schon zukunftsfit machen

Von der Voraussicht der deutschen Mobilfunkanbieter profitieren auch Verbraucher und können sich jetzt schon zukunftsfit machen. Denn LTE Tarife und LTE Hardware wie Smartphones, Tablets oder Surfsticks, die den neuen Mobilfunkstandard unterstützen, werden in immer größerer Vielfalt angeboten. Unter den Smartphones sind beispielsweise Samsungs Kassenschlager Galaxy S III LTE oder Apples Dauerbrenner iPhone 5 LTE-fähig. Passende LTE-Tarife dazu gibt es von der Telekom, Vodafone oder auch o2.

Auf der Suche nach dem besten LTE Angebot hilft Usern ein Mobilfunk Tarifvergleich wie der von CHECK24. Hier können Kunden bequem von zuhause aus die unterschiedlichen Kombi-Angebote miteinander vergleichen und sich dann für das günstigste entscheiden.

(awa)

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