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Mit LTE schnelles Internet auch in bisher unversorgten Gebieten

21.05.2012 - 09:32

Die Mobilfunk-Technologie LTE (Long Term Evolution) bringt schnelles Internet von bis zu 100.000 Kilobit pro Sekunde (kBit/s) in Gegenden, die bisher von diesem Surfvergnügen abgeschnitten waren. Diese Kunden sind dank LTE auch weniger davon abhängig, wann bei ihnen Internet über DSL oder Kabel möglich ist. Für rund 25 Euro im Monat* gibt es die günstigste LTE-Flatrate. Das ist ein Ergebnis einer Studie von CHECK24.

Zuhause können Verbraucher LTE über Modem oder Router nutzen. Ab rund 25 Euro surfen Kunden mit LTE im Internet. Eine Doppel-Flatrate, aus Internet über LTE und unbegrenztem Telefonieren ins Festnetz gibt es ab knapp 31 Euro. Bei diesen Tarifen liegt die Downloadgeschwindigkeit bei maximal 3.600 kBit/s.

Der LTE-Empfang schwankt regional noch stark. Bei der Verfügbarkeitsprüfung auf CHECK24 finden Kunden anhand ihrer Telefonvorwahl heraus, ob sie LTE empfangen und welche Tarife ihnen zur Wahl stehen.

Bis jetzt können Verbraucher, die sich für LTE interessieren, nur zwischen wenigen Tarifen und Downloadgeschwindigkeiten wählen. Mit acht Tarifen und vier Surfgeschwindigkeiten hat Vodafone das größte Angebot, o2 und Telekom bieten je einen Tarif an.

Ab 39 Euro monatlich mit LTE-Surfstick mobil online

Surfsticks mit LTE für Mobiles Internet bieten bislang nur Vodafone und Telekom. Eine Geschwindigkeit von bis zu 14.400 kBit/s bietet der günstigste Tarif für Surfen unterwegs, er kostet rund 39 Euro. Ein Tarif der Telekom bietet Downloadgeschwindigkeiten von bis zu 100.000 kBit/s, mit Surfstick kostet er rund 81 Euro. Auch von o2 gibt es ab Juli 2012 Tarife für Mobiles Internet mit LTE.

Bislang gibt es nur ein LTE-Smartphone mit dazu passendem Tarif. Bei Vodafone kostet eine Festnetz- und Internet-Flatrate mit 21.600 kBit/s Übertragungsgeschwindigkeit rund 66 Euro. Dazu kommt eine einmalige Zuzahlung von knapp 100 Euro für das Smartphone.

LTE in westdeutschen Großstädten möglich, im Osten hat Ausbau in ländlichen Regionen Vorrang

„Weiße Flecken“ sollen von der Breitband-Landkarte verschwinden: Das ist das Ziel der Breitbandstrategie der Bundesregierung. Schnelles Internet mit mindestens 50.000 kBit/s soll auch in den Gegenden möglich sein, die bisher mit DSL oder Kabel unter- oder gänzlich unversorgt sind.

Bevor die Großstädte an das schnelle Internet über LTE angeschlossen werden, kommen bisher unversorgte oder unterversorgte Gegenden zum Zug. So verlangt es die Versorgungsauflage der Bundesnetzagentur, die die Netzbetreiber erfüllen müssen. Zuerst werden Gemeinden und Städte mit weniger als 5.000 Einwohnern an das LTE-Netz angeschlossen, stufenweise folgen größere Städte.** In den alten Bundesländern und in Sachsen haben die Netzbetreiber die Auflage der Bundesnetzagentur erfüllt.

Jedoch hinkt die Entwicklung in den anderen ostdeutschen Bundesländern hinterher. Hier hat der LTE-Ausbau auf dem Land noch Vorrang vor den Großstädten. Das von der Bundesregierung ausgegebene Ziel des Breitbandstrategie besagt, dass bis Anfang 2014 75 Prozent aller deutschen Haushalte die Möglichkeit haben sollen, mit mindestens 50.000 kBit/s im Internet zu surfen.

LTE: Mobilfunk der vierten Generation

LTE Internet wird auch als Mobilfunk der vierten Generation (4G) bezeichnet, UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) ist die zu Grunde liegende Mobilfunk-Technologie. UMTS-Sendemasten werden mit LTE-Modulen umgerüstet. So sind die LTE-Frequenzen in einer Fläche von bis zu zehn Kilometern empfangbar. LTE sendet vor allem im Bereich von 800 Megahertz. Durch die Digitalisierung des Rundfunks waren diese Frequenzen frei geworden.

Wie schnell Verbraucher tatsächlich über LTE surfen können hängt auf Grund der Übertragung per Mobilfunk auch von externen Faktoren ab. So beeinflussen die Entfernung zum nächsten Sendemast und die geographische Lage des Nutzers die Surfgeschwindigkeit: Hohe Häuser oder Hügel verlangsamen den Datendownload. Auch viele Nutzer in der Umgebung, die sich gleichzeitig in die gleiche Funkzelle einwählen sorgen dafür, dass sich Webseiten langsamer aufbauen. Downloads mit einer Geschwindigkeit von bis zu 100.000 kBit/s sind deswegen bislang nur bei idealen Bedingungen möglich, etwa nachts, in der Nähe eines Sendemasts auf weiter Flur.

*alle Preise pro Monat für Neukunden über 24 Monate gerechnet, teilweise exklusiv über CHECK24.de, Stand 12.04.2012

**http://www.bundesnetzagentur.de/cln_1912/DE/Sachgebiete/Telekommunikation/RegulierungTelekommunikation/Frequenzordnung/OeffentlicherMobilfunk/VergabeVerfahrenDrahtlosNetzzugang/Versorgungsverpflichtung800MHzFreqs_Basepage.html

(epa)

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