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LTE Anbieter im Praxistest: Vodafone versorgt Deutschland

08.08.2012 - 18:01

Unter den drei LTE Anbietern hebt sich zwei Jahre nach dem Startschuss für LTE in Deutschland ein Netzbetreiber deutlich ab: Vodafone. Das zeigt eine Studie des LTE Portals lte-anbieter.info. Für diese Studie wurden rund 210.000 Messungen mit einem speziellen LTE-Speedtest ausgewertet. Außer das LTE es aufgrund der registrierten Surfgeschwindigkeiten durchaus mit DSL aufnehmen kann, konnte auch festgestellt werden, wo die Stärken und Schwächen der LTE Anbieter liegen.

LTE, Long Term Evolution, ist die derzeit schnellste, verfügbare Mobilfunktechnologie in Deutschland. Damit können Verbraucher mit bis zu 100.000 kBit/s im Internet surfen. Seit 2010 arbeiten die Mobilfunknetzbetreiber Vodafone, Telekom und o2 am Auf- und Ausbau eines LTE-Netzes.

Vodafone – der rote Riese zeigt allen, wo es lang geht

Die LTE Studie von lte-anbieter.info zeigt, dass Vodafone in Sachen LTE seinen Mitstreitern um Meilen voraus ist. Verbraucher, die mit einem LTE Tarif von Vodafone im Internet surfen, erreichen dabei durchschnittlich 1.300 bis 8.030 kBit/s. Mit diesen Werten liegt das Mittel immerhin bei 4.100 kBit/s. Mit entsprechend schnellem Tarif und bei wenig ausgelastetem Sendemast vollbrachte eine Vodafone-Verbindung in manchen Gebieten sogar volle 50.000 kBit/s.

87,5 Prozent aller Messungen, die lte-anbieter.info für die Studie ausgewertet hat, entfallen allein auf das LTE Netz von Vodafone. Damit ist LTE des Providers in 2.300 Postleitzahlbereichen verfügbar. Der Düsseldorfer Mobilfunkanbieter somit der Platzhirsch am LTE Markt. Bei der Präsentation der Quartalszahlen Mitte Juli 2012 zählte der Konzern eigenen Angaben zufolge 300.000 LTE Kunden.

Telekom hält bei angegebener Surf-Geschwindigkeit Wort

In der Beschreibung ihres LTE Tarifs wirbt die Telekom mit den Worten „surfen mit bis zu 7.200 kBit/s“ – und erfüllt dieses Versprechen auch. Dieses Ergebnis liefert zumindest die Studie. Denn die durchschnittliche Downloadgeschwindigkeit der auf die Telekom entfallenden Messungen liegt bei 6.320 kBit/s. Insgesamt liegen die gemessenen Downloadraten zwischen 2.620 und 8.870 kBit/s. Zudem überzeugt auch die Uploadgeschwindigkeit: zwischen 413 und 1.310 kBit/s. Der Durchschnitt liegt nur wenige Kilobits unter diesem Wert.

Bedauerlich ist jedoch, dass Verbraucher bei der Telekom – im Gegensatz zu Vodafone – keine Wahl haben. Der Bonner Anbieter hat bisher einen einzigen LTE Tarif im Angebot. Allerdings gelingt es ihm, sich damit 12 Prozent in 570 Postleitzahlenbereichen vom LTE-Kuchen abzuschneiden. Mit etwas mehr Variationsmöglichkeit beim Inklusivvolumen wäre es der Telekom möglicherweise ein Leichtes, ihren Marktanteil zu erhöhen.

o2: Münchner funken unter ferner liefen

Keine guten Ergebnisse liefert die LTE Studie für o2. Der Münchner Mobilfunkanbieter kann leider weder bei der Download- noch bei der Uploadgeschwindigkeit oder gar der Ping-Zeit etwas wettmachen. Bei den Download-Raten schwanken die auf o2 entfallenden Messungen zwischen 1.280 und 4.150 kBit/s. Durchschnittlich wurden 3.101 kBit/s festgestellt – also fernab des besten Durchschnittswert, den die Telekom mit 6.320 kBit/s erreichte.

Von allen Messungen konnte o2 verschwindend geringe 0,5 Prozent in nur 15 Postleitzahlenbereichen auf sich vereinen – ein Marktanteil, der Bände spricht. Denn auch bei der Uploadgeschwindigkeit und der Ping-Zeit liegen die Werte der Telefònica-Tochter hinter denen ihrer Konkurrenten.

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(awa)

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