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Winterschlussverkauf 2014 - so finden Sie die besten Schnäppchen

03.02.2014 - 08:00

Seit dem 27. Januar läuft der Winterschlussverkauf in diesem Jahr, Schnäppchenjäger können jetzt zwei Wochen lang auf die Suche nach den besten Angeboten gehen. Dank der milden Temperaturen des diesjährigen Winters können sie in diesem Jahr noch auf eine große Auswahl hoffen. Etwa zwei Drittel aller Einzelhandelsgeschäfte beteiligen sich am Schlussverkauf - doch die echten Schnäppchen sind woanders zu holen.

Eigentlich gibt es ihn nicht mehr, den Schlussverkauf. Seit 2004 sind Winter- und Sommerschlussverkäufe in Deutschland nicht mehr gesetzlich reglementiert. Die deutschen Kunden haben die traditionellen Zeiten der Schlussverkäufe aber schon so verinnerlicht, dass diese Tradition aus Marketinggründen beibehalten wird. Aus gutem Grund freut sich der Handel nun auch über den Temperatureinbruch zum Start des Winterschlussverkaufs, denn die meisten Kunden kaufen Wintermantel und Co. erst, wenn es entsprechend kalt sei, wie ein Sprecher des Handelsverbands Deutschland am Montag mitteilte.

Mit diesen Tipps finden Sie die besten Schnäppchen

Egal ob online oder im Einzelhandel: Bezahlt man das Schnäppchen mit der richtigen Kreditkarte, kann man oftmals noch mehr sparen.
Ein Rabatt von 50 Prozent – das muss doch ein echtes Schnäppchen sein. Oder etwa nicht? Auch wenn das Angebot noch so verlockend erscheint, sollte man einen kühlen Kopf bewahren und nicht direkt zuschlagen. Sogenannte Mondpreise und Lockvogelangebote sind vor allem während des Schlussverkaufs keine Seltenheit. Wer im Ladengeschäft schnell das Smartphone zückt und Preise vergleicht, sieht schwarz auf weiß, ob er es mit einem echten Schnäppchen zu tun hat – oder ob der durchgestrichene Preis frei erfunden war. Der Onlinehandel sorgt für mehr Transparenz, denn im Internet fällt der Preisvergleich leicht. Zudem sind die Angebote online oft deutlich billiger als im Einzelhandel. Die echten Schnäppchen warten also oftmals im Netz.

Zusätzlich zu den billigen Angeboten im Netz können sich Verbraucher auch auf die Suche nach Gutscheinen oder Rabatten machen, mit denen etwa die Lieferkosten eines Produktes wegfallen oder eine Ermäßigung auf den gesamten Einkauf möglich ist. Aber auch mit der richtigen Zahlungsmethode kann man zusätzlich sparen. Kauft der Verbraucher etwa mit der richtigen Kreditkarte ein, sammelt er damit Bonuspunkte oder erhält in bestimmten Onlineshops satte Rabatte oder sogar direkt Geld zurück.

Welche Kreditkarte sich für das Onlineshopping am besten eignet, kann man unverbindlich und kostenlos über einen Kreditkartenvergleich erfahren. Schnäppchenjäger sollten dabei auf Kreditkarten mit einem guten Bonuspunkt-Cashback- oder Rabatt-Programm achten. Dabei ist es nicht unbedingt nötig, zu einer Karte mit einer hohen Jahresgebühr zu greifen, auch kostenlose Kreditkarten bieten hier oftmals gute Vergünstigungen. Entscheidet man sich für eine Karte mit Cashback- oder Bonuspunktprogrammen wird in der Regel jeder Einsatz der Karte belohnt – egal ob online oder im Ladengeschäft.

Nicht nur preislich haben Kunden beim Einkauf im Internet viele Vorteile. Auch rechtlich ist die Rückgabe von Artikeln, die über das Internet bestellt wurden, deutlich kundenfreundlicher als im Einzelhandel.

Diese Rechte haben Sie beim Winterschlussverkauf

Wenn der neue Pullover zu groß ist oder sich einfach als stilistischer Fehlkauf herausstellt: Ein Umtausch wegen Nichtgefallen können Kunden im Einzelhandel nicht voraussetzen. Ob der Händler die Ware zurücknimmt und dem Kunden das Geld zurückgibt, ist reine Kulanz – und diese fällt während des Schlussverkaufs oftmals gering aus. Schließlich geht es für die Händler vor allem darum, die Lager leer zu bekommen.

Anders sieht es aus, wenn ein Mangel der Ware vorliegt – wenn etwa der Reißverschluss kaputt ist oder ein Riss im neuen zu Schnäppchenpreisen erworbenen T-Shirt. Doch auch dann erhält der Kunde nicht automatisch das Geld zurück, denn der Händler hat das Recht auf Nachbesserung oder Nachlieferung. Immerhin muss das beschädigte Teil repariert oder neu geliefert werden. Schafft das der Händler zweimal nicht, kann der Kunde vom Kaufvertrag zurücktreten und erhält das Geld zurück.

Einfacher ist die Regelung für alle, die gerne online einkaufen: Über das Internet bestellte Waren können innerhalb von 14 Tagen nach Lieferung ohne jede Angabe von Gründen zurückgesandt werden. Dafür reicht bisher noch konkludentes Verhalten, ab dem 13. Juni 2014 müssen Verbraucher den Kauf ausdrücklich widerrufen, denn dann gilt das neue Widerrufsrecht für Onlinekäufe.

Der Einkauf im Internet ist bequem und oft auch günstiger als im Einzelhandel. Doch auch für den Einkauf im Laden können überzeugende Argumente ins Feld geführt werden: Wer während des Winterschlussverkaufs im Einzelhandel auf Schnäppchenjagd geht, fördert die regionale Wirtschaft. Verbraucher müssen also selbst entscheiden, welches Argument für sie überwiegt.

(bm)

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