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Spenden statt Shoppen: Gutes tun mit der Kreditkarte

13.12.2013 - 14:00

Weihnachtszeit ist Spendenzeit: Kurz vor dem Fest sind die Menschen besonders großzügig, etwa ein Fünftel der jährlichen Spendeneinnahmen in Deutschland gehen allein im Dezember ein. Dabei unterstützen die Deutschen vor allem die humanitäre Hilfe: Drei von vier Spenden fördern Hilfsorganisationen, die sich um Schutz und Versorgung von Menschen in Notlagen kümmern. Sammelbüchsen und Überweisungsträger werden immer mehr von der Spende über das Internet abgelöst. Wir zeigen, worauf Sie bei Ihrer Online-Spende achten müssen.

Die Spende über das Internet ist unter anderem deshalb so beliebt, weil sie für Verbraucher besonders bequem ist. In nur wenigen Klicks können Sie so Gutes tun. Die Spendenzahlung kann dabei beispielsweise bequem per Kreditkarte erfolgen - oder Sie spenden einfach die Bonuspunkte, die Sie das Jahr über mit der Kartenzahlung gesammelt haben.

Auch Kreditkartengesellschaften selbst gehen mit gutem Beispiel voran: MasterCard etwa setzt in Kooperation mit dem World Food Programme der United Nations seine Kompetenzen bei elektronischen Zahlungssystemen ein, um den Hunger der Welt zu bekämpfen. Erst kürzlich wurden 800.000 Kreditkarten als Nahrungsmittelgutscheine an syrische Flüchtlinge ausgegeben.

Tipps für die Spende über das Internet

Weihnachtszeit ist Spendenzeit: Die Online-Spende wird immer beliebter.
Hilfsorganisationen werben oftmals mit sehr emotionalen Bildern für ihren Zweck. Dennoch sollten Verbraucher sich bei ihrer Spendenentscheidung nicht von Emotionen leiten lassen, sondern einen kühlen Kopf bewahren. Das bedeutet: Sammeln Sie im Vorfeld Informationen über die Hilfsorganisation und das Spendenprojekt, das Sie unterstützen möchten. Es gibt verschiedene neutrale Stellen, wie beispielsweise das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI), die Hilfsorganisationen bewerten.

Das DZI gibt Verbrauchern mit dem Spenden-Siegel ein Mittel an die Hand, seriöse Organisationen von unseriösen zu unterscheiden. Zudem erstellt das DZI auch Listen von nicht förderungswürdigen Organisationen. Verbraucher können anhand dieser Informationen im Vorfeld überprüfen, ob eine Organisation unterstützungswürdig ist – oder eben nicht. Die nicht förderungswürdigen Organisationen werden vom DZI beispielsweise anhand des Anteils von Werbe- und Verwaltungsausgaben an den Gesamtausgaben beurteilt. Ein Prozentsatz von 20 Prozent gilt laut DZI als angemessen, liegen die Kosten bei über 35 Prozent, wird Organisationen das Siegel entzogen.

Verbraucher sollten sich grundsätzlich nicht unter Druck setzen lassen zu spenden - weder auf der Straße noch an der Haustür. Denn jede Spende sollte freiwillig erfolgen. Wenn Sie an der Haustür oder in Straßenkampagnen dazu aufgefordert werden, Fördermitglied einer Organisation zu werden, sollten Sie zudem besondere Vorsicht walten lassen. Denn hier gilt das sogenannte Haustürwiderrufsgesetz nicht, das bedeutet, dass der geschlossene Vertrag nicht  - wie sonst bei sogenannten Haustürgeschäften üblich – direkt widerrufen werden kann.

Haben Sie sich für eine vertrauenswürdige Hilfsorganisation entschieden, sollten Sie zwei einfache Faustregeln beachten: Geldspenden sind immer besser als Sachspenden. Und: Spenden ohne Zweckbindung erhöhen die Flexibilität: Das Geld kann dank zweckungebundener Spenden dort eingesetzt werden, wo es am dringendsten benötigt wird. Durch Spenden ohne Zweckbindung wird außerdem der Verwaltungsaufwand reduziert. Auch können Hilfskräfte die Geldspenden flexibler und effizienter einsetzen als Sachspenden. Zudem können die benötigten Produkte dann direkt vor Ort gekauft werden, so wird zusätzlich die regionale Wirtschaft gefördert.  Sachspenden hingegen verschlingen oftmals viele Gelder für teuren Transport und gelten somit als ineffizient.

Viele seriöse Hilfsorganisationen, darunter beispielsweise die SOS Kinderdörfer oder die Aktion Deutschland Hilft e.V. bieten die Möglichkeit, schnell und bequem per Kreditkartenzahlung zu spenden. Möchten Verbraucher ihre Spende von der Steuer absetzen, benötigen sie dafür bei Spenden unter 200 Euro nur den Kontoauszug oder den Lastschriftbeleg als Nachweis. Bei Beträgen über 200 Euro wird in der Regel automatisch eine sogenannte Spendenbescheinigung erstellt.

Spenden mit der Kreditkarte – so geht´s

Spenden und Shoppen, das geht auch Hand in Hand: Im Online-Shop der Organisation RED.org etwa – die sich für den Kampf gegen AIDS einsetzt – gibt es stylische Produkte, die sich perfekt als Weihnachtsgeschenk eignen. Direkt neben dem Kaufpreis finden Sie die Angabe, wie viele lebensrettende Medikamente dank dem Kauf dieses Produktes für AIDS-kranke Menschen bereitgestellt werden können. Wenn Sie dieses Projekt unterstützen möchten, ist eine Kreditkarte Voraussetzung. Denn bei RED.org kann nur mit Plastikgeld bezahlt werden. Sind Sie noch nicht im Besitz einer Kreditkarte, können Sie unverbindlich und kostenlos über einen Kreditkartenrechner die verschiedenen Konditionen vergleichen und die perfekte Karte für sich finden.

Spendenwilligen empfiehlt sich dabei beispielsweise die Kreditkarte der DKB-Bank. Die DKB Visa Cash bietet nicht nur gute Konditionen, sondern macht es Karteninhabern besonders einfach, Gutes zu tun: Verbraucher können bei jeder Zahlung mit der Kreditkarte Bonuspunkte sammeln und diese dann spenden. Dabei kann der Kreditkarteninhaber bei der DKB Visa Cash zwischen neun verschiedenen Hilfsprojekten wählen. Beispielsweise können Sie mit Ihren gesammelten Punkten den Sturmopfern auf den Philippinen helfen. Der Taifun Haiyan traf im November dieses Jahres mit bis zu 380 Stundenkilometern auf die Inselgruppe und forderte zahlreiche Todesopfer. Rund vier Millionen Menschen sind aktuell obdachlos und es fehlt an Wasser, Nahrung und Unterkünften. Etwa 1,5 Millionen Kinder sind von einer Hungersnot bedroht.  Möchten Sie Ihre DKB-Bonuspunkte für dieses Projekt spenden, geht Ihre Hilfe direkt an die Organisation „Ärzte der Welt“.

(bm)

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