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Mobile Bezahlsysteme ersetzen in Zukunft den Geldbeutel

27.02.2013 - 08:00

Bezahlen mit der Kreditkarte ist wohl Schnee von gestern: Auf dem diesjährigen Mobile World Congress in Barcelona stellten die Kreditkarten-Giganten Mastercard, Visa und Co. ihre neuen Systeme zum bargeldlosen Bezahlen vor.

Im vergangenen Jahr beschränkten sich die Lösungen im kontaktlosen Bezahlen hauptsächlich auf Einsteckmodule, mit denen Smartphones und Tablets zu mobilen Kassensystemen umfunktioniert werden konnten. Doch jetzt kommt der Wettbewerb der mobilen Bezahlsysteme in Schwung und Firmen wie PayPal, Square oder Payeleven stehen in Konkurrenz mit den großen Kreditkartenfirmen. Hier ein Überblick über deren innovative Zahlungsideen.

Mastercard und Visa stellen mobile Bezahlsysteme vor

In Barcelona stellte Mastercard den sogenannten „Master Pass“ vor. Mit dieser neuen Bezahlmethode soll der Verbraucher mittels Smartphone oder Tablet im Laden einen Strichcode scannen oder über Nahfunkkommunikation (NFC) über spezielle Terminals bezahlen können. Auch das Bezahlen in Onlinestores soll durch spezielle Buttons durch den Masterpass möglich sein. Wurde der Master Pass einmal vom Kunden benutzt, speichert Mastercard die Kundendaten auf ihren Servern und eine erneute Registrierung ist nicht nötig. Vorerst soll die Technologie hauptsächlich in Australien und Kanada eingeführt werden – ab 2014 können Verbraucher in Deutschland voraussichtlich mit dem Master Pass mobil bezahlen. Künftig möchte Mastercard seine Technologie auch anderen Finanzdienstleistern zur Verfügung stellen, die das System dann unter ihrem eigenen Namen verwenden und vermarkten können.

Mastercard-Konkurrent Visa verkündete in Barcelona eine Kooperation mit dem koreanischen Elektronikhersteller Samsung. Das Visa-Produkt Paywave soll in Zukunft ab Werk in allen Samsung-Smartphones integriert sein. So will Visa die Ausweitung der Bezahlung per NFC-Nahfunk weiter vorantreiben. Über den dann integrierten NFC-Chip kann der Smartphone-Benutzer kontaktlos über Strecken von bis zu 10 Zentimetern an entsprechenden Kassenterminals bezahlen.

Deutscher Dienstleister setzt auf Gesichtserkennung

Der deutsche Bezahl-Dienstleister SumUp setzt bei seiner Innovation auf Geodaten: Betritt der Kunde einen Laden, erscheint sein Gesicht auf einem, als Kasse eingesetzten Tablet-PC. Um einen Kauf abzuwickeln, muss der Verkäufer lediglich das Gesicht des Kunden mit dem Gesicht auf dem Tablet-Computer abgleichen und verifizieren. Da die Bezahldaten des Kunden im System hinterlegt sind, muss dieser zum Bezahlen weder sein Smartphone noch seinen Geldbeutel aus der Tasche ziehen.

(as)

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