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Schufa-Prüfung bei der Kreditkartenvergabe

23.09.2013 - 12:00

Kreditkarten bieten Verbrauchern im Alltag einige Vorteile: So erleichtern sie zum Beispiel die Buchung von Hotels und Flügen und ermöglichen im Ausland günstigere Bargeldabhebungen als Girokarten. Darüber hinaus vereinfachen sie den Einkauf in vielen Online-Shops und im App-Store.

Aus diesem Grund ist das bargeldlose Zahlungsmittel aus dem Leben vieler Verbraucher kaum noch wegzudenken – und die Anzahl ihrer Nutzer steigt jährlich weiter an. Um eine Kreditkarte zu beantragen, muss ein Antrag bei einer Bank eingereicht werden. Hier lohnt es sich, den Kreditkarten Vergleich zu nutzen, da Interessenten dort die besten Konditionen finden. Oftmals ist ein Abschluss sogar direkt online möglich. Da bei einer Kreditkarte, wie der Name bereits sagt, in der Regel ein Darlehen vergeben wird, prüfen die herausgebenden Institute vorab die Bonität eines Interessenten. Erst nach erfolgreicher Prüfung bewilligt die Bank den Kartenantrag eines Verbrauchers. Im Zuge der Bonitätsprüfung nehmen Banken auch Einsicht in die Schufa-Einträge des jeweiligen Verbrauchers.

Keine Kreditkartenvergabe ohne ausreichende Bonität

Die Schufa (Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung) ist eine Wirtschaftsauskunftei. Ihre Aufgabe besteht darin, Daten über das Zahlungsverhalten von Kunden, bestehende Zahlungsverpflichtungen und allgemeine Informationen zu sammeln, die für das Darlehen relevant sind. Die Informationen erhält die Schufa von ihren Partnern. Dazu gehören unter anderem Banken und Mobilfunkanbieter. Die Angaben speichert die Schufa und gibt sie später wieder heraus, wenn Banken und andere potenzielle Gläubiger eine Anfrage an die Wirtschaftsauskunftei stellen. Dieses Verfahren dient der Absicherung der Gläubiger.

Banken wollen durch die Schufa-Prüfung ihr Zahlungsausfallrisiko minimieren. Die Informationen, die Geldinstitute von der Wirtschaftsauskunftei erhalten, dienen jedoch nicht nur ihnen selbst: Auch Verbraucher profitieren von diesem Vorgehen. Verfügt ein Kunde über eine sehr gute Bonität, wird ihm die Bank höchstwahrscheinlich einen höheren Kreditrahmen auf der Karte bewilligen. Das ermöglicht es ihm, spontan auch größere Anschaffungen zu tätigen. Die Schufa-Prüfung dient Verbrauchern zudem zum Selbst- und Fremdschutz. So sollen sie beispielsweise vor einer Überschuldung bewahrt werden. Sollte ein Verbraucher bereits im Besitz etlicher Kreditarten sein, wirkt sich das negativ auf dessen Bonität aus. Beantragt er eine weitere Karte, kann es vorkommen, dass seine Bonität nicht mehr ausreicht. Infolgedessen wird sein Antrag von der Bank abgelehnt, sodass er keine weiteren Schulden aufnehmen kann.

Kreditkarten ohne Schufa-Prüfung

Auch bei Arbeitslosen und Studenten reicht die Bonität in der Regel für eine klassische Kreditkarte nicht aus. In diesem Fall gibt es jedoch eine Alternative: die Prepaid Kreditkarte, die bereits bei vielen Anbietern erhältlich ist. Bei einer Prepaid Card wird keine Schufa Prüfung durchgeführt, da sie auf Guthabenbasis geführt wird. Das Guthabenkonto muss also aufgeladen werden, bevor die Karte benutzt werden kann. Die Prepaid Card hat folglich den Vorteil, dass für den Karteninhaber keinerlei Verschuldungsrisiko besteht. Gleichzeitig bietet sie jedoch beinahe alle Vorzüge einer klassischen Kreditkarte.

Sowohl bei Prepaid Cards als auch bei anderen Kartenarten lohnt es sich, die unterschiedlichen Angebote zu vergleichen. In vielen Fällen sind verschiedene Zusatzleistungen enthalten, wie etwa Versicherungen oder Bonusprogramme. Zudem variieren die Jahresgebühren erheblich. Im Kreditkarten Vergleich sind alle wichtigen Informationen übersichtlich aufgelistet, sodass die richtige Karte schnell gefunden ist. Außerdem kann gezielt nach Angeboten gesucht werden, bei denen keine Schufa-Prüfung nötig ist.

(mk)

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