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Kreditkarten Vergleich: Die richtige Kreditkarte finden

19.02.2013 - 13:48

Allein auf dem deutschen Markt werden Kreditkarten von unzähligen Unternehmen und Finanzinstituten angeboten, welche wiederum mit Dachmarken wie Visa, American Express (Amex) oder MasterCard zusammenarbeiten. Alle Kreditkarten haben die Grundfunktion des bargeldlosen Bezahlens gemeinsam. In anderen Punkten wie Gebühren und Zusatzleistungen unterscheiden sie sich jedoch stark. Um Kosten zu sparen und möglichst viele Vorteile zu nutzen, sollten sich Verbraucher deshalb im Vorfeld gründlich über die verschiedenen Angebote informieren. 

Wer seine Kreditkarte nur gelegentlich für Buchungen, im Urlaub oder beim Bezahlen im Internet nutzt, sollte sich für eine Karte ohne Jahresgebühr entscheiden. Diese ist in der Regel völlig ausreichend und bietet alle notwendigen Funktionen für den Alltag. Dasselbe gilt auch für Neulinge im Kreditkartenbereich. Sie sollten zunächst herausfinden, wie häufig und zu welchen Anlässen sie ihre Karte tatsächlich benutzen. Im Kreditkarten Vergleich können kostenpflichtige Angebote ganz einfach ausgeschlossen werden.

Auch Kreditkarten mit Jahresgebühr können sich lohnen

Gebührenpflichtige Angebote sollten nur in Anspruch genommen werden, wenn der Kreditkartenanbieter im Gegenzug lohnenswerte Zusatzleistungen anbietet. Auf diese Weise kann mit Hilfe der kostenpflichtigen Kreditkarte sogar ein Gewinn erzielt werden. Darunter können beispielsweise Versicherungen oder Bonusprogramme fallen. So gibt es beispielsweise Business Kreditkarten für Geschäftsleute, welche häufig einen Reise- oder Rechtsschutz, eine Gepäckversicherung oder eine Auslandskrankenversicherung beinhalten.

Auch Vielflieger können sich mit speziell auf sie ausgerichteten Kreditkarten Vorteile verschaffen. So können sie beispielsweise Meilen oder Bonuspunkte sammeln. Auch hier sind oft Versicherungen mit inbegriffen. Häufig werden Kreditkarten auch von größeren Unternehmen wie Ikea, Amazon oder Galeria Kaufhof angeboten. Wer hier regelmäßig einkauft, kann sich Rabatte, Gutscheine, Prämien oder Bonuspunkte sichern.

Kreditkarten unterscheiden sich bezüglich der Abrechnung

Nicht nur bezüglich der Gebühren – auch bei der Art und Weise der Abrechnung unterscheiden sich die verschiedenen Kreditkarten. Dabei können sie grob in klassische Kreditkarten, Chargekarten, Debitkarten und Prepaid-Kreditkarten eingeteilt werden. Zusätzlich gibt es in einigen Fällen eine Mischform aus Chargekarte und Debitkarte – die sogenannte Daily-Chargekarte. Eine weitere Kreditkartenart ist die Virtuelle Kreditkarte, die ausschließlich aus Daten besteht und für Einkäufe im Internet verwendet werden kann.

Einen tatsächlichen Kredit erhält der Kunde lediglich bei der klassischen Kreditkarte und bei der Chargekarte. Bei letzterer wird einmal pro Monat eine Rechnung gestellt, und der gesamte fällige Betrag vom zugehörigen Girokonto eingezogen. Bei der klassischen Kreditkarte kann die Summe wahlweise komplett oder in Raten zurückgezahlt werden. Je nach Vertrag können diese monatlich fünf, zehn oder 50 Prozent betragen. Bei diesem sogenannten revolvierenden Kredit (revolving credit) sind zudem jederzeit Sondertilgungen möglich. Im Gegensatz zum klassischen Ratenkredit gibt es also keine festen Rückzahlungsraten.

Diese beiden Kreditarten eignen sich somit für finanziell abgesicherte Verbraucher, denen es nicht schwerfällt, den Überblick über ihre Finanzen zu behalten. Für alle anderen ist es ratsamer, sich für eine Debitkarte zu entscheiden. Diese ist direkt mit einem Girokonto verbunden, welches nach jeder Kreditkartenzahlung umgehend belastet wird. So besteht keine Gefahr, dass durch die Kreditkarte Schulden angehäuft werden.

Prepaid-Kreditkarten als Alternative bei mangelnder Bonität

Verbraucher mit unzureichender Bonität – wie beispielsweise Studenten, Jugendliche oder Arbeitslose – haben in der Regel eher wenig Spielraum bei der Wahl einer Kreditkartenart. Da sie keinen tatsächlichen Kredit erhalten bleibt ihnen meist nur die Prepaid-Kreditkarte als Alternative. Ähnlich wie beim Prepaid-Handy muss diese im Vorfeld aufgeladen werden. Erst dann kann sie für bargeldlose Zahlungsvorgänge genutzt werden und bietet ihrem Inhaber fast alle Vorteile einer klassischen Kreditkarte. Lediglich Autovermietungen akzeptieren die Prepaid-Kreditkarte nicht, da sie ihnen nicht genügend Sicherheit bietet.

Die Prepaid-Kreditkarte eignet sich jedoch auch bestens für Verbraucher, die auf maximale Sicherheit setzen wollen oder Schwierigkeiten haben, sich ihr Geld einzuteilen. Mit der Karte besteht keine Gefahr der Verschuldung. Es kann nur Geld ausgegeben werden, dass sich tatsächlich im Besitz des Karteninhabers befindet. Zudem kann im Falle eines Verlustes, Diebstahls oder Missbrauch kein größerer Schaden angerichtet werden.

(fr)

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