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Kurioses rund um die Kreditkarte

26.03.2015 - 12:00

Kreditkarten sind häufig Hauptdarsteller in so mancher kuriosen Geschichte. So gut wie jede Woche tauchen Nachrichtenmeldungen auf, in denen von mehr oder minder berühmten Menschen berichtet wird, die mehr oder weniger tragische Erlebnisse mit ihren Kreditkarten erleben. Was Sie von diesen Geschichten beziehungsweise von Tom Hanks und Fifa 15 spielenden Söhnen in Bezug auf den Umgang mit Kreditkarten lernen können, ist hier zusammengefasst.

Kreditkartenverlust: Tom Hanks bedankt sich bei ehrlichem Finder

Tom Hanks hat seine Kreditkarte von einem ehrlichen Finder zurückbekommen. Wer nicht so viel Glück hat, muss den Verlust der Karte unmittelbar bekanntgeben.

Tom Hanks verliert seine Kreditkarte – und die Boulevardpresse freut sich. Kaum ein Klatschmagazin hat es sich Mitte März entgehen lassen, darüber zu berichten. Als Quelle der Information dient ein Tweet des Hollywood-Stars, in dem er sich beim ehrlichen Finder Tony bedankt. Dieser hat Hanks seine Kreditkarte, die er in New York City verloren hatte, wieder zurückgegeben. Wörtlich schrieb der zweifache Oscar-Preisträger: „Ein Kerl namens Tony hat meine Kreditkarte auf der Straße in New York City gefunden! Tony! Du machst diese Stadt noch viel großartiger! Danke dir. Hanx.“

Nicht immer enden Kreditkartenverluste so glücklich wie in diesem Fall. Um Missbrauch zu vermeiden, sollten Sie deshalb im Falle eines Verlusts sofort die aus dem Inland kostenlos und rund um die Uhr erreichbare Sperrhotline 116 116 anrufen und sich mit ihrem Kreditkartenanbieter und der kartenausgebenden Bank in Verbindung setzen. Wird die Karte nicht unmittelbar gesperrt, haftet der Herausgeber bei Missbrauch der Karte nicht.

Noch mehr hilfreiche Informationen zum Sperren von Kreditkarten finden Sie in diesem Ratgeberartikel.

Sohn kauft virtuelle Fußballspieler – für 4.500 US-Dollar

Wenn Söhne Fußball spielen, haben die meisten Väter nichts dagegen einzuwenden. Wenn sie, während sie mit der Xbox Live Fifa 15 spielen, für 4.500 US-Dollar virtuelle Fußballspieler mit Papis hinterlegter Kreditkarte kaufen, ist das allerdings im Normalfall kein Anlass für Vaterfreuden.

Dieses Glanzstück ist neulich dem Sohn des Kommunikationsdirektors der Weltbank, Jeremy Hillmann, gelungen. Hillmann wirft nun Microsoft und EA vor, aus Profitgründen auf angemessene Sicherheitsmechanismen zu verzichten: „Mit all der Brillanz eurer Entwickler und den ausgeklügelten Datenschutzsystemen, wie schwer kann es da sein eine realistische Obergrenze zu bestimmen, ab der die Kreditkartendaten und der Sicherheitscode erneut eingegeben werden müssen?“
 
Fifa Fußballspieler
Der Sohn des Kommunikationsdirektors der Weltbank gab ein kleines Vermögen für virtuelle Fußballspieler aus.

Bei der Xbox haben Kreditkartenbesitzer allerdings die Möglichkeit, sich über jede getätigte Transaktion informieren zu lassen. Diese Funktion war bei den Hillmans wohl ausgeschaltet.

Um derartige Szenarien zu verhindern, sollten Eltern ihre Kreditkartendaten nicht leichtfertig aus der Hand geben bzw. Sicherheitsmechanismen in Anspruch nehmen, sofern diese vorhanden sind. Auf diese Weise ist die Wahrscheinlichkeit geringer, dass Transaktionen vorgenommen werden, die nicht von volljährigen Kartenbesitzern autorisiert wurden.

In Deutschland sind Kinder ab dem vollendeten siebten Lebensjahr beschränkt geschäftsfähig – das regelt der Taschengeldparagraph §110 des Bürgerlichen Gesetzbuches. Diese Beschränkung gilt bis zur Volljährigkeit und hat unter anderem zur Folge, dass Minderjährige keine echten Kreditkarten erhalten dürfen. Wollen Eltern ihren Kindern dennoch schon früh den verantwortungsvollen Umgang mit dem Plastikgeld beibringen, sind Prepaid-Kreditkarten eine sinnvolle Alternative. Denn diese Guthaben-Kreditkarten kann man nicht überziehen.

Tipp: In unserem Online-Vergleich können Sie gezielt nach Prepaid-Kreditkarten suchen, indem Sie die erweiterten Suchoptionen auf der linken Seite nutzen und an der entsprechenden Stelle ein Häkchen setzen.

Auktion: Versteigerung von Kurt Cobains Kreditkarte

Kreditkarten können auch dann noch Protagonisten kurioser Geschichten sein, wenn ihre Besitzer längst verstorben sind. Beispielsweise wenn sie zum Versteigerungsobjekt werden. Dieses Schicksal ereilte die Kreditkarte Kurt Cobains. Für wie viel Geld das Online-Auktionshaus „paddle8.com“ die Plastikkarte mit der Unterschrift des Nirvana Frontmanns versteigerte, ist nicht bekannt. Experten schätzten den Wert der Kreditkarte auf 6.000 bis 8.000 Euro. Das höchste Gebot lag einen Tag vor dem Ende der Auktion am 26. Februar laut Angaben der Bild-Zeitung bei 7.100 Euro.

(lsc)

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