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Interview: "Mobile Payment löst ein Problem, das nicht existiert."

25.04.2014 - 17:00

Maik Klotz, Technologie-Experte und Autor des T3N-Magazins, äußert sich im Interview mit CHECK24 kritisch zu der kontaktlosen Bezahlung per Smartphone. Mobile Payment löse ein Problem, das nicht existiere, so der Technologie-Experte. Der Markt sei zu fragmentiert und Anwender würden sich zudem fragen, was mit ihren Daten geschehe. Hier fehle es an Transparenz und Aufklärung.

Die Argumente der Zahlungsbranche für Mobile Payment hält der freie Autor für nicht stichhaltig. Als Vorteil werde gerne angeführt, dass Kunden das Smartphone immer dabeihätten. Das sei prinzipiell richtig, doch auch die Geldbörse habe man immer dabei, schon aufgrund der Ausweispflicht in Deutschland. Kontaktloses Bezahlen funktioniere zwar immer besser, dafür brauche man aber kein Smartphone. Denn mobiles Bezahlen im stationären Handel sei ein komplexer Vorgang und bestehe aus mehreren Schritten, wohingegen beispielsweise die kontaktlose Bezahlung per Kreditkarte nur noch einen Schritt erfordere.

Mobile Payment-Lösungen stehen noch am Anfang

Kontaktlos bezahlen per Smartphone: Maik Klotz beleuchtet im Interview mit CHECK24 Hintergründe dieser neuen Technologie.
Die Möglichkeiten, in Deutschland kontaktlos zu bezahlen, könne man als homöopathische Menge bezeichnen: 35.000 Akzeptanzstellen klinge zwar viel. Diese Zahl verblasse jedoch im Vergleich zu den 650.000 aktiven Terminals, die es in ganz Deutschland gebe, so Klotz weiter. Vodafone Wallet Smarpass oder mPass - die Mobile Payment-Lösungen der Kreditkartengesellschaften MasterCard und Visa stünden zudem gerade erst am Anfang.

Spricht man in Deutschland von Mobile Payment, ist meist die kontaktlose Bezahlung mit dem Smartphone per NFC-Technologie im stationären Handel gemeint. Dabei werden Zahldaten verschlüsselt über sehr kurze Distanzen von nur wenigen Zentimetern übertragen. Doch auch Peer-2-Peer-Zahlungen oder Interneteinkäufe per Smartphone können als Mobile Payment bezeichnet werden. Die Zahlweise ist so neu, dass eine genaue Definition noch aussteht.

Lesen Sie hier das komplette Interview mit Technologie-Experte Maik Klotz

(bm)

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