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Bezahlen per Kreditkarte: Bonuspunkte sammeln kann sich lohnen

24.07.2014 - 08:00

Liu Yiqian aus China ersteigerte im April 2014 eine Ming-Schale zum Preis von 36 Millionen US-Dollar (etwa 27 Millionen Euro) und zahlte per Kreditkarte. American Express schrieb ihm mehr als 422 Millionen Bonuspunkte im Gegenwert von etwa 133.000 Euro gut - ein Rekordwert. Doch auch im kleineren Rahmen kann es sich lohnen, Bonuspunkte zu sammeln. Die besten kostenlosen Karten mit Punkte-Programmen in der Übersicht.

Bonuspunkte zu sammeln lohnt sich vor allem für all jene, die häufig mit ihrer Kreditkarte bezahlen. Auch Karten ohne Jahresgebühr haben oft gute Bonuspunktsysteme – wir haben die besten für Sie zusammengestellt.

Per Karte zahlen und gratis zu Sportevents oder Kulturveranstaltungen

Bonuspunkte sammeln kann sich lohnen: Mit einem einzigen Einkauf erhielt der Chinese Liu Yiqian 422 Millionen Bonuspunkte gutgeschrieben.
Die kostenlose Kreditkarte DKB Cash etwa verfügt über ein sehr gutes Bonuspunktsystem. Sowohl für die Zahlung per Karte als auch für die Weiterempfehlung bei Freunden und Bekannten erhalten die Nutzer Bonuspunkte, die dann gegen Prämien eingetauscht werden können. Die Kreditkarte wird zusammen mit einem gebührenfreien Girokonto abgeschlossen – allein für die Kontoeröffnung erhält der Kunde bereits 5.000 Bonuspunkte.

Inhaber der DKB-Kreditkarte werden für die Bezahlung per Karte sogar doppelt belohnt: In mehr als 300 Onlineshops, darunter Zalando, Otto und oder HolidayCheck erhalten DKB-Kreditkartenbesitzer Rabatte und Vergünstigungen von bis zu 17 Prozent. Zusätzlich werden durch den Einkauf gleichzeitig Bonuspunkte gesammelt, die dann im sogenannten DKB-Cash-Club eingelöst werden.

Mögliche Prämien sind etwa freier Eintritt bei hochrangigen Sportevents, Konzerten oder Kulturveranstaltungen. Auch Erlebnisfahrten mit einem Heißluftballon, Zoobesuche oder Prämienmeilen von Lufthansa können Kunden für ihre gesammelten Bonuspunkte erhalten. Das kann sich unter dem Strich lohnen - auch wenn wohl nicht die 28 Millionen Vielfliegermeilen zusammenkommen, die sich der Chinese Liu Yiqian Medienberichten zufolge für seine gesammelten Bonuspunkte gutschreiben lassen könnte.

Bonuspunkte sammeln und Gutschrift erhalten

Wer statt Prämien eher bares Geld bevorzugt, dem empfiehlt sich die easyCredit-Card. Bei 1.000 gesammelten Bonuspunkte, erhalten Nutzer eine Gutschrift in Höhe von zehn Euro. Bei der easyCredit-Classic-Card gibt es für jeden Euro Kartenumsatz 0,5 Bonuspunkte, bei der Gold-Card erfolgt die Umrechnung sogar eins zu eins: Für jeden Euro Kartenumsatz erhält der Kunde einen Bonuspunkt. Einziges Manko: Die Jahresgebühr der easy-Credit-Card liegt bei 19,90 Euro – von dem Bonuspunkt-Programm dieser Karte profitieren deshalb vor allem Verbraucher, die häufig per Kreditkarte bezahlen.

Das Angebot von Kreditkarten mit guten Bonuspunkt-Programmen ist breit gefächert. Weitere Karten mit umfangreichen Bonuspunkt-Programmen sind beispielsweise die Payback American Express-Karte, die O2 Kreditkarte oder die British Airways Barclaycard Classic. Wer sich selbst einen Überblick über die verschaffen möchte, kann im unabhängigen Kreditkarten-Vergleich von CHECK24 die Filterfunktion „Bonuspunkte“ auswählen und bequem verschiedene Karten vergleichen. Um Kosten zu sparen, sollten Verbraucher auch etwaige Gebühren unter die Lupe nehmen, die bei der Kartenzahlung anfallen könnten. Wer beispielsweise häufig ins Ausland reist, sollte bei der Wahl der Kreditkarte auch auf die Möglichkeit der weltweit kostenlosen Kartenzahlung achten.

(bm)

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