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3 Kreditkarten ohne Schufa-Prüfung im Vergleich

09.06.2016 - 10:30

Verbraucher können bei einigen Banken Kreditkarten ohne Bonitätsprüfung beantragen. Bei der Auswahl sollten sie auf drei Punkte achten.

Ob im Urlaubsland oder beim Einkauf im Internet: Mit der Kreditkarte zu bezahlen ist immer praktisch – und manchmal sogar die einzige Option. Kein Wunder also, dass Kreditkarten auch bei den Deutschen immer beliebter werden. Doch der Besitz der kleinen Plastikkarte ist an Bedingungen geknüpft. Banken informieren sich, bevor sie die Karte ausgeben, über die Kreditwürdigkeit des Antragsstellers. Hierfür fragen sie die Schufa ab. Wer der Bank diesen Einblick nicht gestatten möchte, kann eine Kreditkarte beantragen, bei der die Schufa-Prüfung entfällt. Wir haben drei getestet.

Kreditkarten ohne Schufa-Prüfung
Kreditkarten sind auch ohne Schufa-Prüfung erhältlich.

Prepaid-Kreditkarten − ohne Schufa kein Kredit

Ohne Schufa-Prüfung sind in der Regel nur Prepaid-Kreditkarten erhältlich. Das hat folgenden Grund: Bei einer gewöhnlichen Kreditkarte gewährt die ausgebende Bank dem Karteninhaber einen Kredit. Diesen zahlt er in Raten oder im Ganzen am Ende des Abrechnungszeitraums zurück – in der Regel bei der monatlichen Kreditkartenabrechnung. Die Bank hat Interesse daran, dass ihre Kunden in der Lage sind, den Kredit zu tilgen. Deshalb prüft sie vor Ausstellung der Karte die Bonität ihres Kunden durch eine Anfrage bei der Schufa. Diese entfällt, wenn sich der Verbraucher für eine Prepaid-Kreditkarte entscheidet.

Denn in diesem Fall ist mit der Kreditkarte kein Kredit verknüpft. Auf die Prepaid-Kreditkarte muss der Kartenhalter vor dem Bezahlen nämlich erst Guthaben aufladen, zum Beispiel von seinem Girokonto. Das ermöglicht ihm eine ausgezeichnete Kostenkontrolle. Die Guthabenfunktion kann aber auch der Grund dafür sein, dass Prepaid-Karten mancherorts nicht akzeptiert werden, etwa bei Autovermietungen. Diese Unternehmen und andere Händler rechnen meist erst ab, nachdem ihre Kunden die Leistung in Anspruch genommen haben. Sie befürchten häufig, auf ihren Kosten sitzenzubleiben, sollte sich nicht genug Guthaben auf der Prepaid-Karte befinden.

Kreditkarten ohne Schufa-Prüfung im Vergleich

Wir haben die Konditionen der ADAC ClubmobilKarte, der Payango CristalCard Prepaid und der InsideCard Prepaid verglichen. Ihnen gemeinsam ist, dass Kunden sie ohne ohne Schufa-Prüfung erhalten. Doch in den folgenden drei Punkten unterscheiden sie sich zum Teil deutlich voneinander:

Jahresgebühr

Für die Payango-Karte zahlen ihre Besitzer 37,90 Euro jährlich. Die Jahresgebühr für die Karte des ADACs liegt bei 29 Euro, allerdings kommt zu den Fixkosten auch die Mitgliedschaft beim Allgemeinen Deutschen Automobil-Club hinzu. Sie ist Pflicht, um die Karte erhalten zu können. Am günstigsten ist die Jahresgebühr der InsideCard, sie beläuft sich auf 25 Euro.

Kostenlose Bargeldabhebungen

Das Abheben von Bargeld in Deutschland kostet mit allen drei Karten Geld. Bei der ADAC-Karte fällt pro Transaktion ein Entgelt von 2,50 Euro an. Je zwei Prozent der abgehobenen Summe, mindestens aber 2,50 Euro werden pro Transaktion mit den anderen beiden Karten verrechnet – unabhängig davon, ob der Kunde in Deutschland oder im Ausland Bargeld abhebt. Mit der ADAC-Karte hingegen ist das Abheben von Bargeld im Ausland kostenlos. Damit – und mit diesen sieben Kreditkarten-Tipps für den Urlaub – lässt sich auf Reisen viel Geld sparen.

Möglichkeiten und Kosten der Guthabenaufladung

Seine Prepaid-Karte vom ADAC kann der Karteninhaber mittels Einzelüberweisung, Bargeld-Einzahlung oder Dauerauftrag kostenlos aufladen. Payango und InsideCard gestatten das Aufladen per Banküberweisung und Sofortüberweisung. Auch hier fallen keine Gebühren an. Bei keiner der drei Kreditkarten gibt es ein Aufladelimit.

(lsc)

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