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Wie Verbraucher günstige Zinsen für ihren Kredit erhalten

09.01.2013 - 17:39

Wer einen Kredit aufnimmt, muss Zinsen an die Bank zahlen. Der wichtigste preisbestimmende Faktor ist der effektive Jahreszins. Je niedriger dieser ist, umso günstiger ist das Darlehen. Damit Sie für Ihre Finanzierung nicht zu viel zahlen, sollten Sie die folgenden Ratschläge beachten. Diese helfen Ihnen dabei, einen preiswerten Zinssatz zu erhalten.

Ein günstiges Darlehen zu finden, steht sicherlich ganz oben auf der Liste eines jeden Kreditinteressenten. Leider gestaltet sich die Suche nach moderaten Zinsen aber nicht immer leicht. Abhilfe schafft ein Vergleichsrechner, mit dem Sie für Ihren Anschaffungswunsch ein Darlehen mit günstigen Zinsen finden.

Zinsvergleich: Der beste Weg zum günstigen Kredit

Wenn Sie vor dem Kreditabschluss Zinsen vergleichen, sparen Sie zum Teil viel Geld. Angenommen, Sie nehmen einen Ratenkredit in Höhe von 10.000 Euro auf und zahlen einen effektiven Jahreszins von 5,15 Prozent*. In diesem Fall würden Kosten in Höhe von 794,74 Euro fällig. Würde der Zinssatz dagegen 6,90 Prozent betragen, müsste Sie mit Kosten in Höhe von 1.064,96 Euro rechnen**.

Der CHECK24 Kreditvergleich ist Ihnen dabei behilflich, die Kostenunterschiede aufzudecken. Geben Sie dazu die gewünschte Kreditsumme und die Darlehenslaufzeit ein. Beachten Sie dabei, dass es bonitätsabhängige und bonitätsunabhängige Zinsen gibt. Handelt es sich bei dem Ratenkredit um die erste Variante, wird der Jahreseffektivzins in einer Zinsspanne – dem niedrigsten und dem höchsten Zins – angegeben. Welchen Sie erhalten, hängt von Ihrer Kreditwürdigkeit ab. Antragsteller mit einer sehr guten Bonität erhalten die günstigsten Zinsen. Bei einem bonitätsunabhängigen Darlehen ist der Zinsvergleich dagegen einfacher: Die Bank vergibt den ausgeschriebenen Zinssatz an jeden, dem sie die Finanzierung gewährt.

Im Vorfeld einzuschätzen, wie viel Sie für einen bonitätsabhängigen Kredit zahlen müssten, ist theoretisch nicht so leicht möglich. Dieser Misere hat der Gesetzgeber Abhilfe geschaffen: Per Gesetz ist vorgeschrieben, dass ein repräsentatives Beispiel angegeben werden muss, in dem die Gesamtkosten mit dem sogenannten Zwei-Drittel-Zins – dem effektiven Jahreszins, den zwei Drittel der Kreditnehmer bei der Bank für die entsprechende Kreditsumme und Laufzeit erhalten – ermittelt werden.

Nehmen Sie Einfluss auf die Zinshöhe

Mit dem richtigen Know-how können Sie bei der Kreditfinanzierung sparen. Wählen Sie einen Kredit mit einer möglichst kurzen Laufzeit. Denn die Höhe der Zinsen richtet sich auch danach, wie viel Zeit die Kredittilgung in Anspruch nimmt. Bei der Kalkulation der höchstmöglichen monatlichen Kreditrate ist Ihnen eine Haushaltsrechnung behilflich. Lassen Sie dabei aber einen finanziellen Puffer, um nicht in Zahlungsnot zu geraten, wenn unvorhergesehene Ausgaben anfallen.

Sie können Ihren Geldbeutel ebenfalls schonen, indem Sie einen zweiten Kreditnehmer hinzuziehen. Gemeinsam mit der zweiten Person treten Sie als Gesamtschuldner auf – dadurch verbessert sich die Bonität. Eine bessere Kreditwürdigkeit hat in der Regel auch einen günstigeren Zinssatz zur Folge.

Wenn Sie eine Kapitallebens- oder Rentenversicherung besitzen, lohnt es sich, diese zusätzlich als Sicherheit anzugeben. Für die Bank ist das eine gute Absicherung für den Fall, dass Sie in Zahlungsschwierigkeiten geraten. Zahlen Sie zum Zeitpunkt der Antragsstellung bereits laufende Kredite ab, sollten Sie diese zusammenfassen und umschulden. Auch das wirkt sich positiv auf Ihre Bonität aus.

*Repräsentatives Beispiel der SWK Bank: Kreditbetrag: 10.000 Euro, Laufzeit: 36 Monate, gebundener Sollzins: 5,03 %, effektiver Jahreszins: 5,15 % (Quelle: CHECK24, Stand 08.01.2013) **Repräsentatives Beispiel der Barclaycard: Kreditbetrag: 10.000 Euro, Laufzeit: 36 Monate, gebundener Sollzins: 6,69 %, effektiver Jahreszins: 6,90 % (Quelle: CHECK24, Stand 08.01.2013)

(sb)

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