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Schnellkredit: Die günstige Alternative zum Dispo

28.01.2014 - 12:00

Wenn Verbraucher kurzfristig Geld brauchen, greifen viele zu einem Kredit, der selten als solcher wahrgenommen wird: Dem Dispokredit. Natürlich ist es weitaus bequemer, am Automaten einfach mehr Geld abzuheben, als man eigentlich besitzt, anstatt einen richtigen Kredit bei der Bank zu beantragen. Dabei ist der Dispokredit zwar eine bequeme, aber die teuerste und damit oft schlechteste Lösung bei kurzfristigen finanziellen Engpässen. Als Alternative bietet sich der sogenannte Schnellkredit an. Wir zeigen, worauf Verbraucher achten müssen.

Für Banken in Europa ist die Kreditbeschaffung derzeit extrem günstig. Der Leitzins der europäischen Zentralbank liegt mit 0,25 Prozent auf einem historischen Tiefstand. Dabei geben Kreditinstitute diese niedrigen Zinsen aber beispielsweise im Bereich der Dispokreditzinsen oft nicht weiter. Im August des letzten Jahres verlangten Banken noch immer bis zu 14,75 Prozent, wie eine Untersuchung der Stiftung Warentest ergab. Verbraucher sollten deshalb eine andere Kreditform als den teuren Dispokredit ins Auge fassen – auch wenn es schnell gehen muss.

Kredit mit schneller Auszahlung – für wen er sich eignet

Wenn's mal fix gehen muss – mit dem Schnellkredit können Sie einen finanziellen Engpass günstig überbrücken.
Der Schnellkredit ist maßgeschneidert für Verbraucher, die eine schnelle, aber – im Vergleich zum Dispokredit – dennoch kostengünstige Finanzierung suchen. Denn im Vergleich zum Dispokredit sind die Zinsen von Schnellkrediten deutlich niedriger. Auch wenn die Zeit knapp ist, sollten Verbraucher verschiedene Kredite mit schneller Auszahlung immer dringend vergleichen. Für einen Vergleich eignet sich beispielsweise der unverbindliche und kostenlose Kreditrechner von CHECK24.

Der Verbraucher findet hier schnell den passenden Kredit mit den günstigsten Konditionen. In der Regel ist es sinnvoll sich bei einem Schnellkredit an eine Direktbank, statt eine Filialbank zu wenden. Denn Direktbanken vertreiben ihre Finanzprodukte über das Internet und können daher mit Hilfe eines standardisierten Online-Prüfverfahrens innerhalb kürzester Zeit eine vorläufige Annahme oder Absage für den individuellen Finanzierungswunsch erteilen.

So läuft der Kreditvergabeprozess ab

Fällt diese erste Rückmeldung der Bank positiv aus, sollte der potentielle Kreditnehmer die benötigten Unterlagen bereits zur Hand haben und diese umgehend an das Kreditinstitut senden. Dadurch kann der potentielle Darlehensnehmer selbst den Kreditvergabeprozess beschleunigen. Zu den benötigten Unterlagen gehören in der Regel Gehaltsnachweise, Kontoauszüge und in manchen Fällen auch eine Meldebescheinigung. Je schneller der Kunde der Bank die wichtigsten Unterlagen zukommen lässt, desto schneller kann die Bank auch über die Kreditvergabe entscheiden.

Bei einem Schnellkredit wird die Bank – wie bei jeder Kreditvergabe - neben den Unterlagen des Kunden auch die Schufa-Akte des Interessenten überprüfen. Hat die Bank anhand aller Daten positiv über den Antrag entschieden, geht das beantragte Geld in der Regel innerhalb von zwei Werktagen auf dem Konto des Kunden ein. Für Kunden, die es noch eiliger haben, gibt es bei manchen Banken sogar eine weitere Möglichkeit, diesen Vorgang zu beschleunigen: Verbraucher können hier die sogenannte Eil-Überweisung nutzen. Damit ist in der Regel garantiert, dass die Kreditsumme dem Kunden bereits am nächsten Werktag auf seinem Konto zur Verfügung steht. Die Schnelligkeit dieser Überweisung hat auch ihren Preis: Meist wird für die Eil-Überweisung ein einmaliger Betrag in Höhe von zehn bis 15 Euro fällig. Unter dem Strich kommt der Kunde damit in der Regel dennoch deutlich günstiger weg, als mit der Inanspruchnahme eines Dispokredites.

(bm)

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