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Ratenkredit von A bis Z

19.10.2009 - 11:14

Ein Ratenkredit ist ein Darlehen über einen bestimmten Geldbetrag, der an Privatpersonen ausgezahlt und monatlich in festen Raten zurückgezahlt werden muss. Die mögliche Laufzeit für einen Ratenkredit liegt zwischen 12 und 120 Monaten.

Wann lohnt sich ein Ratenkredit?

Einen Ratenkredit aufzunehmen lohnt sich vor allem bei größeren Anschaffungen, wie einem Auto oder einer Wohnungseinrichtung. Prinzipiell besteht bei größeren Käufen natürlich die Möglichkeit mit einem Dispositionskredit das Girokonto zu überziehen. Allerdings sind hier die Zinsen sehr hoch, weshalb sich in der Regel bei Ausgaben über zwei Monatsgehältern ein Ratenkredit lohnt.

Welche Voraussetzungen muss ich mitbringen?

Banken genehmigen Ratenkredite in der Regel nur Kunden mit einer guten Bonität. Kriterien für diese sind zum Beispiel festes Einkommen durch einen unbefristeten Arbeitsvertrag sowie keine negativen Einträge in der Schufa.

Selbstständige und Freiberufler müssen einen Nachweis über ihr Einkommen abgeben, der belegt, dass sie in der Lage sind, die Raten zu bezahlen. Ähnliches gilt bei Rentnern, die entweder eine zusätzliche Sicherheit wie Wohneigentum oder einen Bürgen vorweisen sollten.

Was kostet mich ein Kredit?

Die Kosten für einen Kredit setzen sich zusammen aus dem Nominalzins, Bearbeitungsgebühren, Vermittlungskosten. Sind diese Kosten alle mit einberechnet, spricht man vom Effektivzins.

Wie hoch der Effektivzins ist, hängt immer von der Bonität und der Laufzeit ab. Manche Kreditinstitute legen Wert auf eine schnelle Rückzahlung und bieten bei kurzen Laufzeiten niedrige Zinssätze an, andere Institute sind dagegen bei längeren Laufzeiten günstiger.

Obwohl die Bonität immer Einfluss auf die Vergabe eines Kredites hat unterscheidet man zwischen bonitätsabhängigen und bonitätsunabhängigen Krediten.

Bei bonitätsabhängigen Krediten, bei denen eine Spanne für den Effektivzins angegeben wird, richtet sich die Höhe des Zinssatzes nach der Bonität. In der Regel erhalten nur sehr wenige Kreditnehmer den günstigsten Zinssatz, die meisten Kreditnehmer verteilen sich je nach Bonität auf die gesamte Spanne des Effektivzinses.

Bei sogenannten bonitätsunabhängigen Krediten ist der Zinssatz fix und für jeden Kreditnehmer gleich. Er wird in der Regel aber nur Kunden mit einer guten Bonität vergeben.

Was ist eine Restschuldversicherung?

Viele Banken bieten mit dem Ratenkredit eine sogenannte Restschuldversicherung an. Bei Krediten mit langen Laufzeiten ist sie häufig sogar zwingend, da dann das Ausfallrisiko für Banken steigt.

Für den Fall, dass der Kreditnehmer für die Raten aufgrund von Krankheit, Todesfall oder/und Arbeitslosigkeit nicht mehr aufkommen kann, zahlt die Restschutzversicherung den noch offenen Kreditbetrag. Sie kann also für Kreditnehmer mit Angehörigen sinnvoll sein, die noch keine ausreichende Absicherung haben und ihre Angehörigen auf diesem Weg im Unfall- oder Todesfall absichern wollen.

(eko)

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