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Das müssen Sie für einen erfolgreichen Kreditantrag wissen

04.01.2014 - 12:00

Dass man über einen kostenlosen Kreditvergleich im Internet innerhalb kürzester Zeit die günstigsten Konditionen für den eigenen Finanzierungswunsch ermitteln kann, wissen die meisten Verbraucher inzwischen. Wie genau der gewünschte Kredit dann jedoch bei einer bestimmten Bank beantragt wird, wirft bei vielen Verbrauchern meist nach wie vor einige Fragen auf. Wir erklären, wie einfach es ist, einen fehlerfreien und korrekten Kreditantrag zu stellen.

Für das Verständnis ist es zunächst wichtig, die Kreditanfrage vom Kreditantrag zu unterscheiden: Durch das Ausfüllen der Antragsstrecke im Kreditvergleich von CHECK24 stellt der Verbraucher zunächst lediglich eine Kreditanfrage bei der Bank seiner Wahl – nach einer ersten standardisierten Onlineprüfung der Bonität des Kunden macht das Geldhaus dem Kunden ein Angebot zu den entsprechenden Darlehenskonditionen. Sagt dem Verbraucher dieses Angebot zu, steht zwischen ihm und der erfolgreichen Aufnahme eines Ratenkredites eigentlich nur noch eins: Der Kreditantrag.

Gründliche Bonitätsprüfung nach Einreichen des Kreditantrages

Wir erklären, wie Sie einen Kreditantrag ausfüllen müssen, um erfolgreich einen Kredit zu beantragen
Bei einem Kreditantrag handelt es sich grundsätzlich um einen unverbindlichen mündlichen oder schriftlichen Antrag, den der Kunde an die Bank richtet und durch den er gegenüber dem Geldhaus seinen Wunsch äußert, ein Darlehen aufzunehmen. Im Kreditantrag sind daher sämtliche elementaren Darlehenskonditionen schriftlich festgehalten: Der gewünschte Geldbetrag, die Laufzeit, die monatlichen Raten zur Tilgung des Kredites, die vereinbarte Höhe der Zinsen und weitere Bearbeitungskosten, die in Verbindung mit dem beantragten Kredit anfallen.

Zudem sind im Kreditantrag wichtige Informationen zur Person des Antragsstellers festgehalten: Neben persönlichen Informationen werden hier Angaben zu dessen Arbeitsplatz und finanzieller Lage dokumentiert. Diese Angaben sind für die Bank von entscheidender Bedeutung, denn der eingereichte Darlehensantrag setzt bei der Bank eine zweite, gründlichere Bonitätsprüfung in Gang, zu der die entsprechenden Informationen benötigt werden. Bei dieser zweiten Prüfung der Kreditwürdigkeit eines Antragsstellers durchleuchtet die Bank die finanziellen Verhältnisse des Verbrauchers ganz genau, fragt zudem dessen Schufa-Akte ab. Zudem überprüft sie die Kundenangaben aus der Kreditanfrage anhand bestimmter Dokumente. Sollte die Bank bei dieser zweiten Bonitätsprüfung feststellen, dass der Antragssteller zuvor falsche Angaben gemacht hat, ist das Risiko hoch, dass das Geldhaus die gesamte Finanzierungsanfrage ablehnt.

Diese Dokumente brauchen Sie für einen erfolgreichen Kreditantrag

Um der Bank in der zweiten Bonitätsprüfung zu beweisen, dass die Angaben aus der Antragsstrecke korrekt sind, muss der Antragssteller gemeinsam mit dem Kreditantrag einige wichtige Unterlagen bei der Bank einreichen. Welche Dokumente für die gründlichere zweite Bonitätsprüfung benötigt werden, variiert je nach Bank und Berufsgruppe des Antragsstellers oftmals sehr stark. Genauere Angaben zu den geforderten Unterlagen finden Verbraucher in den Detailangaben des Kreditvergleichs oder den Kreditunterlagen. In der Regel verlangen Banken für die Bonitätsprüfung von Angestellten und Arbeitern den Nachweis ihres Einkommens über mehrere Gehaltsnachweise. Regelmäßige Einnahmen und Ausgaben werden bei diesen Verbrauchern meist lediglich über eine bestimmte Anzahl an Kontoauszügen nachvollzogen.

Da Selbstständige und Freiberufler meist nicht über ein regelmäßiges und gleichbleibendes Einkommen verfügen, müssen diese Verbraucher der Bank einen anderen Nachweis über ihre wirtschaftliche Kreditwürdigkeit vorlegen. Banken, die diese Berufsgruppen als potentielle Darlehensnehmer akzeptieren,  verlangen als Einkommensnachweis meist eine betriebswirtschaftliche Auswertung, eine Einnahmen- und Überschussrechnung oder eine Gewinn- und Verlustrechnung des vergangenen Kalenderjahres.

Vor der Einsendung des Kreditantrages an die Bank sollten alle Antragsunterlagen dringend auf ihre Vollständigkeit hin überprüft werden – die nachträgliche Einsendung der Unterlagen verzögert die zweite Bonitätsprüfung und damit auch Auszahlung des gewünschten Geldbetrages. Nachdem die gesammelten und vollständigen Unterlagen gemeinsam mit dem Kreditantrag per Postident-Verfahren an die Bank geschickt wurden, benötigt das Geldhaus für die zweite Bonitätsprüfung meist einige Tage. Bei bestimmen Verwendungszwecken, wie beispielsweise der Umschuldung eines bestehenden Kredites, kann die Prüfung der Kundenbonität bis zu eine Woche in Anspruch nehmen. Fällt die Prüfung der Kreditwürdigkeit für den Antragssteller positiv aus, überweist die Bank das beantragte Geld innerhalb von zwei bis fünf Werktagen auf das Konto des Verbrauchers.

Eine ausführliche Schritt-für-Schritt Anleitung zur Beantragung eines Darlehens finden Sie in diesem kostenlosen Download-Dokument.

(as)

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