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Teurer Januar - Dispokredit ablösen und bares Geld sparen

31.01.2014 - 12:00

Im Januar leiden der Geldbeutel und das Girokonto der Deutschen erfahrungsgemäß am meisten: Nachdem schon der Dezember mit Ausgaben für Weihnachtsgeschenke und Feiern kräftig zu Buche geschlagen hat, wird das eh schon schmale Budget direkt im Januar weiter durch Versicherungs- und Mitgliedsbeiträge belastet, die alle am Jahresbeginn abgebucht werden. Um diesen finanziellen Engpass zu überbrücken, nutzen viele Verbraucher den Überziehungskredit ihres Girokontos - den teuren Dispokredit. Mit unserer Finanzierungsalternative können Sie jetzt knapp 500 Euro sparen.

Die Überziehung des Girokontos mag zwar eine bequeme und schnelle Lösung für die Geldnot auf dem Konto sein, auf mittlere und lange Frist gesehen ist der Dispo jedoch die schlechteste Möglichkeit, die Verbraucher in diesem Fall wählen können: Mit durchschnittlich 14 Prozent Zinsen ist der Dispokredit eines der teuersten Produkte, das Banken ihren Kunden anbieten - der niedrigste Dispozins im CHECK24-Girokontovergleich beträgt acht Prozent.

Knapp 500 Euro Ersparnis durch die Umschuldung auf einen Ratenkredit

Teure Dispozinsen müssen nicht sein – durch die Umschuldung auf einen Ratenkredit lässt sich viel Geld sparen.
Deutlich unter diesem Niveau befinden sich aktuell die Zinsen für Ratenkredite: Laut einer CHECK24-Studie können Verbraucher, die einen entsprechenden Dispokredit auf einen normalen Ratenkredit umschulden, daher durchschnittlich 446 Euro sparen – das höchste Sparpotential ergab sich für Verbraucher aus Mecklenburg-Vorpommern mit einer Umschuldungsersparnis von 482 Euro.

Für ein Darlehen in Höhe von 3.000 Euro bei einer Laufzeit von 36 Monaten werden aktuell durchschnittlich vier Prozent effektiver Jahreszins fällig - Kunden von CHECK24 zahlen für ein derartiges Darlehen bei der Santander Consumer Bank sogar nur 2,78 Prozent Effektivzins.

Abgesehen vom Zinsniveau bietet der Ratenkredit gegenüber dem teuren Dispo einen weiteren entscheidenden Vorteil: Bei Aufnahme des Darlehens vereinbart der Verbraucher zusammen mit der Bank eine monatliche Tilgungsrate, mit der das geliehene Geld an die Bank zurückgezahlt wird. Aus Kreditsumme und Monatsrate ergibt sich die Darlehenslaufzeit, nach der der Verbraucher wieder schuldenfrei ist. Auf diese Weise ist gewährleistet, dass der Kunde den Ratenkredit so schnell wie möglich an die Bank tilgt und damit nur das Minimum an Zinsen zahlt.

Eine derartige Vereinbarung über die Tilgungsrate oder die Laufzeit trifft die Bank mit dem Kunden bei der Inanspruchnahme des Dispokredites nicht, daher ist es sehr wahrscheinlich, dass der Kunde den Dispokredit länger in Anspruch nimmt, als es eigentlich nötig wäre.

So einfach funktioniert die Umschuldung des Dispokredites

Um schnell herauszufinden, wie viel Geld durch eine Ablöse des Dispokredites auf einen normalen Ratenkredit gespart werden kann, sollten die aktuellen Darlehenszinsen über einen kostenlosen Kreditvergleich mit den fälligen Dispozinsen verglichen werden. Hierzu muss lediglich der Betrag, mit dem das Girokonto überzogen wurde in den Vergleichsrechner eingegeben werden – bereits nach wenigen Augenblicken ist das aktuelle Zinsniveau der Banken für einen entsprechenden Ratenkredit in gleicher Höhe ersichtlich.

Bei der anschließenden Beantragung des passenden Ratenkredites, mit dem der teure Dispo abgelöst werden soll, sollten Verbraucher dringend angeben, dass die beantragte Geldsumme für die Ablösung einer alten Verbindlichkeit verwendet werden soll. Durch diesen Verwendungszweck weiß die Bank, dass der Kunde nach der Kreditvergabe nicht den Dispokredit und den Ratenkredit parallel tilgt, sondern monatlich nur eine Rückzahlungsrate an die Bank überweist. Auf die Bewertung der Kreditwürdigkeit des Verbrauchers und dem damit verbundenen Niveau der fälligen Darlehenszinsen kann dies großen Einfluss haben.

Sobald die Bank dem Kreditwunsch des Verbrauchers zugestimmt hat und die beantragte Geldsumme auf das Girokonto des Kunden ausgezahlt hat, beginnt die geregelte Rückzahlung des Darlehensbetrages und der Verbraucher spart sich die Zahlung unnötiger Zinskosten.

(as)

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