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Welche Finanzierung sich wann bezahlt macht

11.04.2013 - 09:38

Manchmal treten Situationen ein, die einen völlig unverhofft treffen - etwa wenn die Waschmaschine streikt, das Auto zur Reparatur muss oder andere Neuanschaffungen ins Haus stehen. Größere Ausgaben können schnell ein Loch in den Geldbeutel reißen und viele können die bevorstehenden Ausgaben einfach nicht aus eigener Tasche zahlen. Wer sich in einer solchen Notlage befindet, kann einen Kredit nutzen. Doch welche Finanzierung ist in welcher Situation die beste?

Es gibt verschiedene Kreditarten, die Verbraucher bei finanziellen Engpässen nutzen können. Dispokredite, Abrufkredite und Kreditkarten bieten dem Nutzer viel Flexibilität - sie können den eingeräumten Kreditrahmen jederzeit nutzen. Ein Ratenkredit, der online abgeschlossen wird, steht ebenfalls zeitnah zur Verfügung. Darüber hinaus sind die Zinsen niedriger. Welche Vor- und Nachteile bieten die einzelnen Finanzierungsarten im Detail?

Kredite mit Verfügungsrahmen – wann sie sich lohnen

Bei einem kurzfristigen finanziellen Engpass ist schnelle Hilfe vonnöten – die bietet der Dispokredit. Um den erforderlichen Betrag zu erhalten, überzieht der Kontobesitzer einfach sein Guthaben. Wird die Summe zeitnah wieder ausgeglichen, ist der Dispokredit eine gute Sache. Wer aber eine größere Anschaffung tätigt und den Dispo nicht in den nächsten Monaten ausgleichen kann, sollte gegebenenfalls von dieser Art der Finanzierung absehen. Denn die Zinsen für diesen Kredit liegen nach Berechnungen der Stiftung Warentest im Schnitt bei elf Prozent – etwa doppelt so hoch als bei einem Ratenkredit.

Wer bereits einen Dispokredit genutzt hat und mit den Kosten überfordert ist, kann diesen auch mit einem zinsgünstigen Ratenkredit umschulden. Betroffene können unter Umständen auf diese Weise viel Geld sparen: Befindet sich das Konto für ein Jahr mit 1.000 Euro im Minus, werden bei einem durchschnittlichen Dispozins von elf Prozent 110 Euro fällig. Mit dem zinsgünstigen Kredit einer Bank würden im gleichen Zeitraum dagegen nur 15,52 Euro* in Rechnung gestellt werden.

Auch Abruf- oder Rahmenkredite gehören zu den Finanzierungsarten, die einen Verfügungsrahmen besitzen. Die Bank räumt ihrem Kunden je nach Bonität eine Kreditlinie ein, die er je nach Belieben nutzen kann. Die Rückzahlung erfolgt wie beim Dispokredit flexibel. Gegenüber der Kontoüberziehung bietet dieser Kredit aber günstigere Zinsen. Allerdings muss er erst bei der Bank beantragt werden – somit ist damit ein gewisser Aufwand verbunden.

Der Nachteil von Abruf- und Dispokrediten ist, dass beide weder einen festen Tilgungsplan und noch einen flexiblen Zinssatz haben. Wer eher eine unzuverlässige Zahlungsmoral hat, sollte größere Anschaffungen nicht auf diese Weise finanzieren. Zudem kann die kreditgebende Bank jederzeit die Zinsen erhöhen oder senken. Die Dispokredite sind außerdem bei den meisten Banken überteuert.

Die Vor- und Nachteile einer Kreditkarte

Wie bei den bisher genannten Krediten auch wird dem Nutzer einer Kreditkarte ein Verfügungsrahmen eingeräumt, der je nach Bonität variieren kann. Die Vorzüge dieses Zahlungsmittels liegen auf der Hand: Egal wo man ist, mit der Kreditkarte können Verbraucher nicht nur weltweit bargeldlos zahlen. Mittlerweile sind sie bei der Buchung von Flügen, Hotels oder Mietwagen unerlässlich. Selbst Anschaffungen, die man sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht leisten kann, können mit der Kreditkarte getätigt werden. Doch auch hier gibt es einen Nachteil: Die Zinsen können je nach Anbieter bis zu 20 Prozent betragen. Kann das Geld nicht zeitnah zurückgezahlt werden, kann das richtig teuer werden.

Der Ratenkredit – ein gutes Mittel für Konsumanschaffungen

Im Vergleich zu den bereits genannten Finanzierungen bietet der Ratenkredit die mit Abstand günstigsten Zinsen – derzeit liegen diese im Schnitt zwischen fünf und sechs Prozent. Bei der Antragsstellung sollten sich Verbraucher bereits über die Höhe des benötigten Kreditbedarfs im Klaren sein. In der Regel werden die Kredite auch innerhalb weniger Werktage ausgezahlt.

Der Vorteil: Die Zinsen sind über die gesamte Laufzeit festgeschrieben und der Darlehensnehmer muss sich an einen festen Tilgungsplan halten, der auf seine finanziellen Kapazitäten zugeschnitten ist. Zudem bieten einige Banken günstigere Konditionen für spezielle Anschaffungen wie ein neues Auto oder die Modernisierung der eigenen vier Wände an. Zudem kann die Restschuld des Kredits jederzeit durch Sondertilgungen verringert oder komplett zurückgezahlt werden. Der Nachteil: Einige Institute stellen dafür eine Vorfälligkeitsentschädigung in Rechnung. Darüber hinaus gehen die Zinssätze der Geldhäuser zum Teil stark auseinander – selbst bankintern können dabei Unterschiede auftreten. So ist der Kredit bei derselben Bank in der Regel günstiger, wenn er online und nicht in der Filiale beantragt wird.

Bei CHECK24 können Verbraucher Ratenkredite vergleichen und sich so eine Finanzierung zu einem günstigen Zinssatz sichern. Der Service ist kostenlos, unabhängig und Kredite können unverbindlich beantragt werden.

*Repräsentatives Beispiel der Santander Consumer Bank nach §6 PangV: Kreditsumme: 1.000 Euro, Laufzeit: 12 Monate, effektiver Jahreszins: 2,89 %, gebundener Sollzins: 2,84 %,keine Bearbeitungsgebühr. (Quelle: CHECK24, Stand: 10.04.2013)

(sb)

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