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Fahrrad mit eingebautem Rückenwind: So finanzieren Sie Ihr E-Bike

07.07.2015 - 15:30

Abgestrampelt, angestrengt, außer Atem? Mit einem E-Bike gehört das beim Fahrradfahren der Vergangenheit an. Fahrräder mit Hilfsmotor haben viele Vorteile – sind aber auch nicht ganz billig. Wie Sie Ihr Elektrorad günstig finanzieren.

Der Sommer ist endlich da und damit die richtige Zeit für lange Fahrradtouren. Wem dabei schnell die Beine schwer und müde werden, der muss sich längst nicht mehr mit vielen Pausen und Wadenmassagen behelfen oder gar auf das Auto umsteigen. Fahrräder mit Hilfsmotor, die den Radfahrer beim Treten unterstützen, sind längst zum Trend geworden. Immer mehr Menschen entscheiden sich für den Umstieg auf ein Elektrofahrrad.

E-Bike oder Pedelec – für jeden Fahrer das richtige Zweirad

Frau macht Fahrradtour mit E-Bike
Rauf auf’s Rad, rein in die Natur: Mit einem E-Bike werden die Beine auch bei längeren Radtouren nicht müde.
Entsprechend groß ist mittlerweile das Angebot an Elektrofahrrädern. Vom E-Bike vom Discounter für deutlich unter 1.000 Euro bis zum Markenrad, das leicht mehrere tausend Euro kosten kann, reicht die Angebots- und Preisspanne. Bei Fahrrädern mit Hilfsmotor wird in der Regel zwischen sogenannten Pedelecs und E-Bikes unterschieden. Während ein Pedelec den Radfahrer nur dann unterstützt, wenn er auch in die Pedale tritt, erfolgt beim E-Bike die Motorunterstützung durch Gasgeben, also unabhängig vom Treten des Fahrers. Häufig werden beide Begriffe jedoch auch synonym für Elektrofahrrad verwendet.

E-Bikes und Pedelecs gibt es in unterschiedlichen Variationen mit Höchstgeschwindigkeiten von sechs bis 45 km/h. Ein Akku treibt den Motor an, der mit einem Ladegerät an einer normalen Steckdose wieder aufgeladen wird. Von der Motorleistung hängt ab, ob ein Elektrorad im rechtlichen Sinne noch als Fahrrad gilt oder als Kleinkraftrad. In diesem Fall gilt die Helmpflicht und der Fahrer benötigt mindestens einen Mofa-Führerschein.

Schneller, höher, weiter: Vorteile von Elektrofahrrädern

Längst haben Radfahrer aller Altersgruppen E-Bikes für sich entdeckt. Senioren oder gesundheitlich beeinträchtigte Personen, für die Radfahren mit einem normalen Fahrrad eingeschränkt oder gar nicht möglich war, bleiben mit einem E-Bike mobil. Bei längeren Fahrradtouren sowie bei Gegenwind oder wenn es bergauf geht, wird der Fahrer entlastet und kommt schneller an sein Ziel.

Das schätzen auch immer mehr jüngere, sportliche Radfahrer. Pendlern beispielsweise bietet ein motorisiertes Rad den Vorteil, dass sie – auch bei weiteren Strecken – nicht mehr verschwitzt bei der Arbeit ankommen. Eltern, die mit Kinderanhänger Rad fahren, müssen mit dem E-Bike weniger Kraft aufwenden, um das Gewicht hinter sich herzuziehen. Und Paare, bei denen einer langsamer Fahrrad fährt als der andere, haben mit einem motorisierten Rad wieder Spaß an der gemeinsamen Radtour. Auch bei der Optik müssen sportliche Fahrer keine Abstriche machen: E-Bikes und Pedelecs gibt es mittlerweile in vielen Ausführungen und Variationen.

Für Großstädter und Pendler: E-Bike statt Auto

Wie das Marktforschungsunternehmen Schlegel und Partner bei einer großangelegten Befragung von E-Bike-Fahrern festgestellt hat, ersetzt die Fahrt mit dem Elektrorad für Viele die Autofahrt oder Nutzung von öffentlichem Nahverkehr. Besonders in Großstädten, wo Innenstädte oft von Staus verstopft und Parkplätze knapp sind, kann das E-Bike eine echte Alternative sein – beispielsweise für Pendler.

Im Vergleich zum Auto ist ein Elektrofahrrad sowohl bei der Anschaffung als auch was die laufenden Kosten betrifft die günstigere Variante. Dennoch sind E-Bikes nicht ganz billig. Wer ein gutes Elektrorad kaufen möchte, muss zum Teil mehrere tausend Euro hinblättern – nicht jeder kann das aus eigenen Ersparnissen bezahlen. Hier kann eine günstige Fahrradfinanzierung Abhilfe schaffen.

E-Bike finanzieren: Händlerfinanzierung oder Ratenkredit?

Wer sein E-Bike finanzieren möchte, kann meist zwischen einer Finanzierung beim Händler und einem Kredit einer händlerunabhängigen Bank wählen. Händlerfinanzierungen klingen verlockend, sparen sich Käufer doch die gesonderte Beantragung eines Kredites bei einer Bank. Doch wer eine solche Finanzierung wählt, sollte immer genau hinschauen und das Kleingedruckte aufmerksam lesen, denn diese Finanzierung auf Raten ist häufig deutlich teurer als ein gewöhnlicher Ratenkredit einer Bank. Große Fahrradhändler verlangen für ihre Finanzierungsangebote zum Teil Zinsen von fast zehn Prozent. Eine so teure Händlerfinanzierung in Anspruch zu nehmen, ist besonders in der aktuellen Niedrigzinsphase wenig sinnvoll.

Eine Fahrradfinanzierung einer händlerunabhängigen Bank erhalten Verbraucher gegenwärtig zu deutlich besseren Konditionen. Die Suche nach einem günstigen Fahrradkredit ist dabei keinesfalls zeitaufwendig und kompliziert: Einfach und schnell können Sie sich über einen Kreditvergleich im Internet einen Überblick über die aktuellen Konditionen verschiedener Banken verschaffen. Ihr Vorteil bei CHECK24: Wir haben mit einigen Banken exklusive Sonderzinsen vereinbart, die Sie nur über unseren Kreditvergleich erhalten – so wird Ihre Fahrradfinanzierung noch günstiger.

So geht’s: Vergleichen, beantragen, losfahren

Schritt 1: Um die Kreditkonditionen verschiedener Banken auf einen Blick zu vergleichen, geben Sie einfach den Kaufpreis des E-Bikes sowie die gewünschte monatliche Rate für die Rückzahlung in den CHECK24-Vergleichsrechner ein. Sofort werden Ihnen die aktuellen Konditionen verschiedener Anbieter angezeigt, die Sie auf einen Blick vergleichen können. Achten Sie dabei auf den effektiven Jahreszins, der die Gesamtkosten Ihrer Fahrradfinanzierung anzeigt. Auf Wunsch können Sie die Angebote nach weiteren Krediteigenschaften filtern. So können Sie sich beispielsweise Kredite anzeigen lassen, die nach der Genehmigung durch die Bank besonders schnell ausgezahlt werden.

Schritt 2: Haben Sie eine passende Fahrradfinanzierung gefunden, gelangen Sie mit einem Klick zur Antragstrecke. Nachdem Sie dort einige Informationen zu Ihrer Person und Ihrer finanziellen Situation eingegeben haben, erfahren Sie innerhalb weniger Augenblicke, ob die Bank Ihrer Finanzierungsanfrage vorläufig zustimmt. Ist dies der Fall, können Sie den Kreditantrag herunterladen und ausgefüllt und unterschrieben gemeinsam mit den erforderlichen Unterlagen, wie Kontoauszüge und Gehaltsnachweise, an die Bank senden. Anschließend führen Sie noch über eine Postfiliale oder per Onlineverfahren eine Personenidentifikation durch – so überprüft die Bank die Identität des Antragstellers.

Schritt 3: Sind alle Unterlagen bei der Bank eingegangen, prüft das Kreditinstitut Ihren Antrag erneut. Fällt die Kreditentscheidung der Bank positiv aus, haben Sie das Geld oft schon innerhalb weniger Tage auf Ihrem Konto. Dann fehlt nur noch: E-Bike bezahlen und losfahren – viel Spaß!

Übrigens: Auch wenn Sie alles online abwickeln können, müssen Sie nicht auf Beratung verzichten: Unsere geschulten Kreditexperten beantworten Ihre Fragen zur Fahrradfinanzierung am Telefon oder im Chat.
 
Vorsicht bei Null-Prozent-Finanzierung für Fahrräder
Viele Fahrradhändler locken Käufer von E-Bikes und Pedelecs mit einer sogenannten Null-Prozent-Finanzierung. Doch Vorsicht: Für diese vermeintlichen Gratisfinanzierungen fallen oft versteckte Zusatzkosten an, wie Beiträge für eine zusätzlich abgeschlossene Restschuldversicherung oder Gebühren für die Kontoführung des Darlehenskontos. Hinterfragen Sie solche scheinbaren Schnäppchen-Angebote deshalb immer und lassen Sie sich nicht zu einem Spontankauf überreden! Es lohnt sich Alternativangebote einzuholen – womöglich ist Ihr Wunschrad bei einem anderen Händler deutlich günstiger erhältlich. Entscheiden Sie sich für einen Kredit bei einer händlerunabhängigen Bank lockt zudem ein entscheidender Vorteil: Auf diese Weise können Sie als Barzahler mit etwas Verhandlungsgeschick einen Rabatt auf den Kaufpreis Ihres Elektrofahrrads aushandeln und so viel Geld sparen.

(hd)

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