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Kfz-Versicherung: Lieber klassisch oder direkt?

27.04.2013 - 12:00

Die moderne Gesellschaft ist online. Mittlerweile kann sich kaum noch jemand vorstellen, ohne das Internet auszukommen. Kein Wunder also, dass der Verbraucher immer mehr Güter und Dienstleistungen über das World Wide Web sucht, vergleicht und ordert. Die Kfz-Versicherung bildet da keine Ausnahme. Dies stellt an die Versicherer neue Anforderungen für Vertreib und Positionierung.

Mittlerweile gibt es zwei Arten von Kfz-Versicherern. Die Serviceversicherer bilden den klassischen Zweig. Hier kann der Kunde in die Filialen der Gesellschaft gehen und sich von den dortigen Mitarbeitern fachkundig und ausführlich Auge in Auge beraten lassen oder Probleme klären. Darüber hinaus verfügen diese Kfz-Versicherungen meist über ein zusätzliches, weit verzweigtes Maklernetzwerk, worüber sie ihre Produkte ebenfalls anbieten.

Serviceversicherer bieten kompetente und persönliche Beratung vor Ort

Der Vorteil dieser Vertriebsart: Es findet ein persönlicher Kundenkontakt statt. Komplexe Sachverhalte wie beispielsweise die Übertragung von Schadenfreiheitsrabatten können dadurch im Zweifel leichter vonstattengehen. Der große Pluspunkt ist also die Servicequalität.

Der Nachteil kann in etwas höheren Preisen gegenüber der Konkurrenz aus dem Netz liegen. Dazu kommt der Faktor Zeit. Diese wird in der heutigen Gesellschaft zu einem raren und somit wichtigen Gut. Gerade Jüngeren erscheint der Aufwand des persönlichen Kontakts mit einem Versicherungsmitarbeiter oder Makler in keinem Verhältnis zum Serviceplus zu stehen. Zudem bieten Vergleichsplattformen wie CHECK24 mittlerweile die Möglichkeit, sich online in wenigen Minuten die passende Kfz-Versicherung suchen zu lassen. Der Online-Abschluss der Policen beschleunigt das Verfahren zusätzlich.

Eine weitere Form der Vermittlung von Kfz-Versicherungspolicen erfolgt über Kfz-Direktversicherer. Mittlerweile haben die meisten großen und etablierten Serviceversicherer im Bereich der Kfz-Versicherung eigene Tochterfirmen aufgebaut, die eigenständig Kfz-Versicherungspolicen im Direktvertrieb an den Kunden bringen. Dadurch haben sich die traditionsreichen Gesellschaften an die neue Verbraucherstruktur angepasst und sind mit mehreren Vertriebs-Standbeinen sicherer aufgestellt.

Direktversicherer werben mit günstigen Preisen und schnellem Abschluss

Der Vorteil der Direktversicherer liegt in der schlanken Vertriebsstruktur. Das spart vor allem Personal. Viele Kfz-Versicherungen betreuen mit einigen Handvoll Mitarbeitern hunderttausende Kunden und Policen. Einige Tochterunternehmen greifen sogar vollständig auf das Personal des Mutterkonzerns zurück. Das eingesparte Geld geben die Gesellschaften in Form günstiger Beitragssätze an die Kunden weiter und sichern sich so oft einen Preisvorteil gegenüber Angeboten von Serviceversicherern. Via Telefon und E-Mail sind zahlreiche Direktversicherer zudem mittlerweile mehr oder weniger rund um die Uhr für die Kunden erreichbar. Auch die Servicequalität stimmt bei den meisten Anbietern.

Der Nachteil dieser Variante: Oft ist der Preisvorteil auch über eine schwächere Leistungsperformance erkauft. Diese werden oft erst durch das Studium der Vertrags- und Geschäftsbedingungen der Assekuranz deutlich. Der Kunde merkt einen Nachteil erst, wenn es tatsächlich zu einem Schaden kommt und die Regulierung Lücken im Leistungsumfang offenbart. Dies bedeutet für den Kunden in aller Regel: Er bekommt weniger als notwendig oder möglich erstattet beziehungsweise muss etwa über hohe Selbstbeteiligungen aus eigener Tasche zuzahlen. Die Verbraucher müssen außerdem aktiv tätig werden und sich den Kfz-Tarif selbst wählen. Eine ausführliche Beratung kann nur bedingt erfolgen.

Barriere Internet vor allem für ältere Autobesitzer

Außerdem können nicht alle Autofahrer auf die Internetangebote der Direktversicherer zugreifen – dies betrifft vor allem ältere Menschen. Sie machen jedoch einen beachtlichen Teil der Autofahrer in Deutschland aus. Laut dem Kraftfahrtbundesamt sind rund zehn Millionen Pkw-Führerscheinbesitzer 65 Jahre oder älter.

Der Autofahrer hat die Qual der Wahl. Beim Direktversicherer erhält er in der Regel die günstigeren Prämien, muss sich aber aktiv um alle Details selbst kümmern und verzichtet auf eine ausführliche persönliche Beratung. Auch kann er sich nicht sicher sein, wie kompetent und mit dem Fall vertraut der Servicemitarbeiter an der Hotline des Direktversicherers ist.

Angebote am Markt bei Vergleichsportal für Kfz-Versicherungen checken

Es ist daher ratsam, in jedem Fall vor einem Vertragsabschluss ein Vergleichsportal für Kfz-Versicherungen wie CHECK24 zu Rate zu ziehen. Hier haben Sie die Möglichkeit, die Angebote von Service- und Direktversicherern kostenlos miteinander zu vergleichen. Haben Sie sich für einen Tarif mit einem stimmigen Preis-Leistungsverhältnis entschieden, ist der Vertrag online im Nu geschlossen. Wir bieten Ihnen jedoch auch die Möglichkeit an, sich Angebote unverbindlich per E-Mail oder Post zuschicken zu lassen, um sie in Ruhe gegeneinander abwägen zu können.

(srh)

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