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Umfrage Autounfall: Über die Hälfte aller Autofahrer hat es schon erwischt

01.05.2013 - 12:00

Vielen Bürgern treibt alleine der bloße Gedanke an einen Autounfall die Schweißperlen auf die Stirn. Mit gutem Grund: Laut einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der Versicherung CosmosDirekt hatte bereits mehr als jeder zweite Führerscheinbesitzer einen Verkehrsunfall mit dem Auto.

Fast jeder sechste Befragte gab zudem an, nach dem Unfall Angst gehabt zu haben, sich wieder hinter das Steuer  zu setzen. Die psychischen Folgen eines Verkehrsunfalls können lange anhalten. Ein mulmiges Gefühl oder sogar Angstzustände im Straßenverkehr noch Monate oder sogar Jahre nach dem Ereignis sind keine Seltenheit.

Kfz-Versicherung bezahlt Blechschäden nach einem Unfall

Blechschäden dagegen sind schnell behoben. Die Entschädigung der Unfallgegner übernimmt die Kfz-Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers. Sie deckt sowohl Personenschäden als auch im Zuge der Sachschadenhaftung beispielsweise durch den Unfall zerstörte Fahrzeuge ab. Die eigene Karosse hingegen ist durch den gesetzlich bestimmten Mindestschutz in der Kfz-Versicherung nicht geschützt. Hier bekommt nur finanziell unter die Arme gegriffen und entschädigt, wer im Vorfeld eine leistungsstarke Teil- oder Vollkaskoversicherung für das Auto unterzeichnet hat.

Eine Kfz-Kasko lohnt sich vor allem für hochpreisige und neuwertige Autos oder seltene Oldtimer, bei denen die Ersatzteilversorgung nach einem Unfall schwierig und teuer ist. Wer schon lange unfallfrei versichert ist, für den kann sogar der Rundumschutz einer Vollkasko am Ende günstiger kommen als eine reine Teilkaskoversicherung. Der Grund liegt im System der Schadenfreiheitsklassen und der damit verbundenen Rabatte begründet. Dieses Bonussystem gibt es nur für die Kfz-Haftpflicht und Vollkaskoversicherung. Bei der Teilkaskoversicherung hingegen verlangen die Versicherungsgesellschaften den vollen Beitragssatz.

Kfz-Versicherungsvergleich findet passenden Versicherungsschutz

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Die Angst, hinter der nächsten Kurve in einen Autounfall verwickelt zu werden, fährt bei vielen Autofahrern auf deutschen Straßen mit. Doch auch alltägliche Fahrsituationen verunsichern eine große Anzahl von Autofahrern, ergab die Umfrage weiter. Dazu zählt die Autofahrt bei schlechten Sichtverhältnissen wie Dunkelheit und Nebel ebenso wie der Gefahrenherd Baustelle und das Gedränge im Großstadtverkehr.

Bei schlechter Sicht und in Baustellen runter vom Gas

Bei all diesen Situationen heißt es: Ruhe bewahren. Bei schlechter Sicht ist die Geschwindigkeit drastisch zu drosseln. Sie wollen doch auch lieber unversehrt ein paar Minuten später an Ihr Ziel kommen, als schnell Bekanntschaft mit dem nächsten Baum am Straßenrand  zu machen. Dabei gilt die Faustregel: Sichtweite gleich Geschwindigkeit. Können Sie nur rund 50 Meter weit sehen, sollten Sie auch nicht schneller als 50 km/h fahren.

Angepasste Geschwindigkeit ist auch eine der Vorsichtsmaßnahmen in Baustellenbereichen, gerade auf der Autobahn. Die rechte Fahrspur ist hier für den Schwerlastverkehr in aller Regel breiter markiert als die linke "Überholspur". Ordnen Sie sich deshalb lieber rechts ein und bleiben Sie hinter dem vorausfahrenden Fahrzeug, bis die Baustelle wieder aufgehoben ist. Auch jegliche Ablenkung wie laute Musik sollte vermeiden werden, die volle Konzentration gilt dem Verkehr.

Bei Stresssituationen hinterm Steuer trotzdem Ruhe bewahren

Wenn nicht Angst, dann doch zumindest Respekt vor der Fahrt in größeren Städten hat laut Umfrage fast jeder dritte Autofahrer in Deutschland. Doch wer seine Strecke kennt oder sich im Vorfeld orientiert hat, meistert auch diese nervliche Belastung. Dabei gilt: Planen Sie immer genügend Fahrzeit ein, denn in der Hektik passieren die meisten Fehler.

(srh)

 

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