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Kosten senken: Tipps für das erste eigene Auto

23.07.2014 - 17:10

Den Führerschein in der Tasche, wollen viele Fahranfänger auch gleich das erste eigene Auto fahren. Verständlich, wollen sie doch automobil nicht von den Eltern,  älteren Geschwistern oder Freunden abhängig sein. Doch der erste Wagen ist eine wichtige Entscheidung und sollte nicht leichtfertig auf die Schnelle gekauft werden.

Das erste eigene Auto.
Los geht es bereits mit der Frage „Welcher darf es denn sein“? Hier spielen neben den persönlichen Vorlieben natürlich auch der Geldbeutel und die Sicherheit eine Rolle. Ein Neuwagen kostet viel Geld – mit 8.000 bis 10.000 Euro sollten junge Leute auch bei einem Kleinstwagen  rechnen.

 

Wer auf die höchste Motorisierung und viele Extras nicht verzichten will, legt schnell noch ein paar Tausender drauf. Dafür bekommt der Fahranfänger ein Auto auf technisch aktuellem Stand. Und dank Garantie ist in den ersten Jahren auch nicht mit hohen Reparaturkosten zu rechnen.

Gebrauchtwagen kosten weniger, sind aber reparaturanfällig

Anders sieht das bei Gebrauchtfahrzeugen aus. Je älter der Wagen ist und je mehr Kilometer er „runter“ hat, desto höher ist das Reparaturrisiko. Für Fahreinsteiger empfehlenswert sind junge Gebrauchte aus dem mittleren Fahrzeugsegment - sprich: drei bis fünf Jahre alte Autos auf Golf-Niveau. Sie sind vergleichsweise günstig in der Anschaffung, der Unterhalt ist moderat und auch in puncto Sicherheit und Ausstattung überzeugen sie im Normalfall.

 

Das ist wichtig, denn auch die laufenden Kosten spielen beim ersten eigenen Auto eine große Rolle. Der TÜV Rheinland veranschlagt mindestens 300 Euro pro Monat – da ist der Wertverlust noch gar nicht eingerechnet.

Und Autofahren wird künftig eher teurer als billiger. Laut dem Statistischen Bundesamt (Destatis) stiegen die durchschnittlichen Kosten für den Kauf sowie den Unterhalt eines Autos in Deutschland innerhalb von zehn Jahren (2002-2012) um 30 Prozent. Zum Vergleich: Die Verbraucherpreise legten in dieser Zeitspanne nur um rund 18 Prozentpunkte zu.

Ein Auto verursacht hohe laufende Kosten

Kfz-Steuer und Kfz-Versicherung fallen in der Regel einmal im Jahr an und reißen dann ein tiefes Loch in den Geldbeutel. Dazu kommen unter anderem Kosten für Sprit, Reparaturen, neue Reifen, Wischerblätter, Scheibenwischwasser  und TÜV-Gebühren.

 

Es lohnt sich also, sich vor dem Autokauf einige Gedanken zu machen. Weitere wertvolle Tipps für's erste eigene Auto finden Sie hier. Verständlich und anschaulich  verraten Ihnen Kfz-Experten etwa Spritspartipps und wie Fahranfänger die extrem hohen Kfz-Versicherungsbeiträge in den ersten Jahren umgehen können.

(srh)

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