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Auto plus Kfz-Versicherung von Subaru - Angebot mit Tücken

07.07.2014 - 16:20

Wir sind gerne mal faul und wollen mit möglichst wenig Aufwand zum Ziel kommen. Da kommen All-Inklusive-Angebote gerade recht - aus einer Hand in einem Aufwasch und mit Schleife drum herum.

Subaru bietet Kfz-Versicherung an.
Ein solches hat Subaru in Kooperation mit dem Kfz-Versicherer Öffentliche Versicherung Braunschweig seit dem 1. Juli für die Kunden im Angebot. Wer ein Subaru-Modell kauft, bekommt dazu vom Autohändler seines Vertrauens gleich noch die passende Kfz-Versicherung im Rundum-Sorglos-Paket zum Einheitspreis präsentiert.

Wohnort, nächtlicher Abstellplatz, Jahreskilometer und viele weitere der bis zu 50 Beitragsfaktoren, die sonst eine Kfz-Versicherung günstiger oder teurer machen können, spielen beim Angebot von Subaru fast keine Rolle. Fast, da es für potenzielle Versicherungsnehmer und Subaru-Kunden dann doch einige Haken und Ösen gibt.

Subaru-Angebot mit einigen Einschränkungen

Da wäre zum einen die Altersfrage. Das Angebot gilt für Personen ab 25 Jahren. Die gefürchteten Fahranfänger mit ihren für die Kfz-Versicherer ach so fiesen Schadensbilanzen sind damit: raus! Zum anderen greift der Kfz-Versicherungsschutz von Subaru erst ab der Schadenfreiheitsklasse 1. Auch hier gilt: Fahranfänger oder Versicherte, die in der Vergangenheit fleißig Schäden gesammelt haben und deshalb in eine Malusklasse zurückgestuft wurden, sind ebenfalls: disqualifiziert!

Doch vorerst genug der Schattenseiten. Das Versicherungsangebot von Subaru umfasst:

  • Komplettversicherungsschutz (Kfz-Haftpflicht, Teilkasko mit  150 Euro Selbstbeteiligung, Vollkasko mit 500 Euro Selbstbeteiligung)
  • alle Modelle außer Trezia
  • keine Einschränkungen bei der Laufleistung
  • alle Fahrer über 25 Jahren
  • konstanten Versicherungsbeitrag über die Vertragslaufzeit
  • Einheitsbeitrag von 39 Euro pro Monat

Kunden zahlen einheitlich 468 Euro Beitrag im Jahr

Wer die Kriterien erfüllt, zahlt somit 468 Euro im Jahr für einen umfassenden Kfz-Versicherungsschutz. Fahrer unter 25 Jahren können das Angebot ebenfalls wahrnehmen – müssen jedoch einen monatlichen Aufschlag von 30 Euro berappen.

Je nach gewähltem Automodell und Kunden kann sich diese Rechnung für den Versicherungsnehmer durchaus finanziell lohnen. Der Kfz-Versicherungsvergleich von CHECK24 bringt individuell Klarheit, ob sich das Angebot von Subaru lohnt oder andere Anbieter günstigere Offerte unterbreiten.

Bedingung bei Subaru: Kfz-Versicherungsvertrag läuft drei Jahre

Der Vorteil bei freien Kfz-Versicherungsangeboten: Die Verträge sind nach einem Jahr Laufzeit kündbar. Das ist bei Subaru anders. Hier bindet sich der Kunde mindestens drei Jahre an die Kfz-Versicherung.

Für Subaru ist das Kfz-Versicherungsangebot zum Festpreis sicher auch ein Marketinginstrument. Indirekt gibt dies Volker Dannath, Geschäftsführer des Deutschland-Geschäfts der Marke, auch zu. Mit der Offerte sollen die Subaru-Autohändler die Kunden zusätzlich überzeugen, heißt es sinngemäß in einer entsprechenden Mitteilung.

Denn: Der Hersteller tut sich auf dem deutschen Automobilmarkt schwer. Von Januar bis Ende Mai 2014 wurden laut Kraftfahrt-Bundesamt lediglich knapp 2.800 Fahrzeuge der Marke zugelassen. Das ist gegenüber dem Vorjahreszeitraum ein dickes Minus von über 30 Prozent. Subaru kündigte deshalb unter anderem auch günstigere Einstiegspreise für einige seiner Modelle an.

Andere Autobauer verfolgen ähnliche Konzepte

Die Idee ist übrigens nicht neu. Auch andere Autobauer arbeiten mit Kfz-Versicherungsgesellschaften zusammen und bieten den Kunden im Autohaus direkt zum Wagen eine Police mit an. VW beispielsweise hat vor einigen Wochen ein ähnliches Angebot für die Modelle Polo und Up! lanciert. Die Laufzeit beträgt hier zwei Jahre, der Vollkaskoschutz kostet pro Monat 19,90 Euro. Interessenten müssen mindestens 23 Jahre alt sein und die Schadenfreiheitsklasse 1 haben.

(srh)

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