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Sinnvoller Zusatzschutz: GAP-Versicherung für Leasingfahrzeuge

27.09.2010 - 21:56

Verbraucher, die ein Auto über Leasing finanziert haben, können zusätzlich zu Ihrer Vollkaskoversicherung eine GAP-Versicherung abschließen.

Der Begriff Gap (dt.: Lücke) ist dabei durchaus wörtlich zu nehmen. Denn die GAP-Versicherung schließt die Finanzierungslücke zwischen dem in der Kaskoversicherung vereinbarten Wiederbeschaffungswert Ihres Autos und den eventuell noch offenen Leasing-Raten beziehungsweise dem noch zu leistenden Ablösebetrag. Da diese Ablöse in der Regel höher ist als der Wiederbeschaffungswert, lohnt sich hier eine GAP-Versicherung. Sie zahlt die Differenz zwischen Wiederbeschaffungswert und Ablösewert. Damit ist Ihr geleaster Pkw im Fall eines Totalschadens oder Diebstahls optimal abgesichert.

Die GAP-Versicherung ist eine freiwillige Zusatzoption zur Vollkasko. Leasingnehmer können sie jedoch auch einzeln abschließen. Sie eignet sich insbesondere für hochwertige Autos und Neuwagen. Leasingnehmer, deren Auto einen noch sehr hohen Ablösewert hat, sollten sich über eine GAP-Versicherung schützen, da hier die Höhe der Differenz zwischen Vollkasko-Versicherungsleistung und dem Ablösewert im Schadenfall leicht mehrere Tausend Euro erreichen kann. Für diese Differenz müsste der Leasingnehmer selbst aufkommen.

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