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Schadensfall: Border Collie nagt Luxus-Cabrio an

07.02.2014 - 10:00

Einen ungewöhnlichen Schaden hat ein 42-Jähriger Aston-Martin-Besitzer aus Großbritannien seiner Versicherung gemeldet. Wie unter anderen das britische Blatt "Mirror" meldet, hatte dessen Hündin sich ausgiebig an der Karosserie des Luxuswagens zu schaffen gemacht und einen Schaden von rund 3.000 britischen Pfund (rund 3.600 Euro) verursacht.

Die Border-Collie-Mischlingshündin Luce nagte, als sie unbeaufsichtigt war, einen der Radkästen des etwa 96.000 Euro teuren Autos an. Die scharfen Zähne des Vierbeiners schafften es, ein ordentliches Stück der aus Kohlefaser-Verbundstoff bestehenden Außenhülle des Wagens über dem Vorderrad in Späne zu verwandeln.

Der Zeitung zufolge bestätigten Hundeexperten, dass es des Öfteren vorkomme, dass allein gelassene Hunde Dinge zerbeißen oder annagen - besonders in Stresssituationen. Typisch seien beispielsweise ramponierte Türen und Türrahmen. Dass sich ein Hund über den Kotflügel eines Autos hermache, sei bisher jedoch noch nicht berichtet worden.

Versicherung haftet für den Schaden

Der Geschädigte selbst äußerte die Vermutung, die Attacke seiner Hündin könne ein gegen ihn gerichteter Racheakt gewesen sein. Grund: Der Halter des schwarzen Cabrios DB9 Volante hatte vorgehabt, Luce abzugeben. Sie habe sich mit seinem zweiten Hund nicht vertragen, sagte er britischen Medien. Diesen Vorsatz hat der gebeutelte Sportwagenbesitzer nach der Beiß-Attacke auch in die Tat umgesetzt. Laut Bild Online hat die Hündin ein neues Zuhause gefunden - und die Kfz-Versicherung hat den gemeldeten außergewöhnlichen Schaden inzwischen übernommen.

(srh)

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