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Neue Regional- und Typklassen verteuern Kfz-Versicherung um bis zu 310 Euro

04.09.2013 - 18:00

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) veröffentlicht jährlich eine Neueinstufung der Regional- und Typklasse. Für 2014 müssen Autobesitzer im ungünstigsten Fall bis zu 310 Euro pro Jahr mehr bezahlen. In derselben Straße beträgt der Unterschied bei den Kosten für eine Autoversicherung bis zu 119 Euro. Das ergaben Beispielberechnungen von CHECK24.

Die Regional- und Typklassen stellen die Schadensentwicklung in einer Region und eines Fahrzeugtyps dar und können die Versicherungsprämie beeinflussen – wenngleich die Änderungen für die Versicherer unverbindlich sind. Berücksichtigt werden unter anderem die Unfallhäufigkeit und die Höhe der Schäden. Eine Beispielrechnung von CHECK24 zeigt dabei: Im ungünstigsten Fall zahlen Autobesitzer für ihre Kfz-Versicherung bis zu 310 Euro mehr, wenn ihr Auto sowohl in eine andere Regional- als auch in eine andere Typklasse fällt.

Bei 28 Prozent der Fahrzeuge ändert sich die Typklasse bei der Kfz-Haftpflicht

28 Prozent aller Fahrzeuge werden in der Kfz-Haftpflicht umgestuft, bei der Vollkaskoversicherung ändert sich bei 38 Prozent der Fahrzeuge die Typklasse. Im schlimmsten Fall wird die Typklasse fünf Stufen schlechter – nämlich beim Hyundai i30 1.4.

Regionalklassen treten hinter Einstufung nach Postleitzahlen zurück

Auch die Regionalklassen ändern sich – in der Kfz-Haftpflicht für 33 Prozent der Fahrzeuge. Versicherer bevorzugen aber eine genauere Berechnung anhand der Postleitzahl des Fahrzeughalters. Aus diesem Grund kann sich die Prämienhöhe entlang einer langen, durch mehrere Postleitzahlgebiete führenden Straße stark unterscheiden: am Beispiel der Dachauer Straße jährlich um bis zu 119 Euro. In Berlin beträgt die Differenz zwischen den einzelnen Gebieten entlang der Landsberger Allee bis zu 88 Euro und auch in Hamburg zahlen Fahrzeughalter an der Elbchaussee je nach Gebiet bis zu 62 Euro mehr.

(jst)

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