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Intransparente Tarife: Assekuranzen erschweren Autoversicherung Vergleich durch Rabattstaffel 2012

20.09.2011 - 12:29

Die Folgen des langen Konkurrenzkampfes zwischen den KFZ Versicherern werden in diesem Jahr besonders deutlich. Weil viele Unternehmen mit klammen Kassen dringend ihre Preise anheben müssen, ihnen daraus aber ein wettbewerblicher Nachteil entstünde, setzen sie stattdessen auf Intransparenz: Hohe Rabatte sollen noch höhere Preiserhöhungen verdecken.

Auch zur diesjährigen KFZ Versicherungssaison – Assekuranzen wollen vor dem Stichtag am 30. November möglichst viele Kunden gewinnen – muss sich ein Wechsel des Anbieters natürlich lohnen. 2011 locken Versicherer deshalb mit besonders hohen Abschlägen. Allerdings versteckt sich dahinter selten eine echte Ersparnis, da etliche Unternehmen davor schlicht ihren Grundpreis deutlich heraufgesetzt haben.

Uneinheitliche Typ- und Regionalklassen

Aus Kundensicht weiter erschwert wird ein objektiver Preisvergleich durch die uneinheitliche Anwendung von Regional- und Typklassen. Jedes Jahr teilt der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) Fabrikate und Zulassungsorte auf Grundlage aktueller Unfallstatistiken neu in das Klassensystem ein. Schon allein dadurch kann sich die KFZ Versicherung bei ansonsten gleich bleibenden Parametern verteuern. Das noch größere Problem: Die Einteilung des GDV in Typ- und Regionalklassen ist unverbindlich –nicht jede Assekuranz übernimmt alljährlich die Vorschläge des Gesamtverbandes. Welche Variante ein Unternehmen verwendet, muss der Kunde beim Autoversicherung Vergleich im Zweifel selbst herausfinden.

Weniger Transparenz durch Rabattstaffel 2012

Ähnlich unübersichtlich ist mittlerweile auch das System der Schadenfreiheitsklassen, auf deren Grundlage KFZ Versicherer Rabatte für langes unfallfreies Fahren gewähren. Einige Assekuranzen haben versucht, ihre Einteilung mit der Rabattstaffel 2012 zu vereinfachen. Hier gibt es allerdings noch nicht einmal den universellen Vorschlag des GDV – die Versicherungsunternehmen haben bei der Festlegung der Prozentsätze vollends freie Wahl. Während die Allianz mit der Neuordnung beispielsweise schon seit April dieses Jahres für Fahranfänger 100 Prozent der regulären Prämie verlangt, wollen Konkurrenten oft weit über 200 Prozent. Ohne das Wissen, wie hoch nun eigentlich der Basisbeitrag ist, sind solche Angaben für Kunden natürlich bestenfalls ohne Aussagekraft, schlimmstenfalls sogar irreführend.

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(ame)

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