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Das hält das Jahr 2014 für Autofahrer bereit - Teil 2

13.12.2013 - 12:00

Autofahrer müssen sich immer wieder auf Neuerungen und Veränderungen von Gesetzen und Verordnungen im Straßenverkehr einstellen. CHECK24 lässt Sie nicht im Stich und klärt über die neuen Vorgaben auf.

Im ersten Teil unseres Ausblicks auf das Jahr 2014 lag der Schwerpunkt auf der Absenkung der CO2-Norm für Neuwagen und dem neuen Strafkatalog für Verkehrssünder in Flensburg. Hier reduzieren sich die maximal erreichbaren Punkte auf dem Konto von derzeit noch 18 auf maximal acht - dann wird der Führerschein eingezogen und Autofahren ist erst einmal passé. Außerdem werden alte Strafpunkte für leichte Ordnungswidrigkeiten (etwa unerlaubtes Fahren in einer Umweltzone) gelöscht.

Angehoben werden hingegen die Bußgelder für die einzelnen Vergehen - laut Medienberichten um durchschnittlich 20 Euro. So kostet Telefonieren oder SMS schreiben am Steuer künftig 60 statt bisher 40 Euro. Wer im Winter die falschen Pneus drauf hat und kontrolliert wird, zahlt ebenfalls 60 Euro - und damit 20 mehr als bisher. Teuer wird es für Autofahrer, die verbotenerweise in eine Umweltzone fahren und dabei erwischt werden. Hier verdoppelt sich das Verwarngeld von derzeit noch 40 Euro auf 80 Euro.

Ab Juli 2014 Pflicht: Die Warnweste

Auch ein modisches Accessoire darf ab Juli 2014 in keinem Wagen mehr fehlen: die Warnweste DIN-Norm EN 471. Sie kleidet künftig alle Insassen von Fahrzeugen, die sich aufgrund eines Unfalls oder einer Panne außerhalb ihres Fahrzeugs aufhalten und sich damit einer erhöhten Gefahr im Straßenverkehr aussetzen.

Die schicke Weste zum Drüberziehen in Warnfarbe mit Reflektoren muss griffbereit im Wagen verstaut sein. Außerdem gilt: Eine Weste je Passagier, bitteschön. Die Vorschrift gilt für Pkw, Lkw und Busse - Motorradfahrer sind fein raus.

Blick über den nationalen Tellerrand hinaus

"Licht an" heißt es für alle Fahrer ab Anfang 2014 auf allen Straßen der Schweiz - die Eidgenossen führen ab dem 1. Januar 2014 das Tagfahrlichtgebot für alle Fahrzeuge ein. Zudem wird die Maut im Alpenstaat teurer - und für Lkw-Fahrer wie Fahrlehrer herrscht eine 0,1 Promillegrenze. Polen hingegen weitet lediglich das Streckennetz mautpflichtiger Straßen aus.

Ein kleiner Ausblick auf das Jahr 2015

Bundesweit sollen Fahrzeughalter bei einem Umzug in einen anderen Zulassungsbezirk das bisherige Kennzeichen behalten dürfen. Bisher ist diese Kennzeichenmitnahme erst in einigen wenigen Bundesländern möglich. Auswirkungen auf die Kfz-Versicherung hat diese Maßnahme nicht. Der Beitrag der Tarife richtet sich weiterhin nach dem Erstwohnsitz des Versicherten.

Mit der neuen Zeit wird auch die Fahrzeugzulassung ab 2015 gehen - oder genauer gesagt die Abmeldung des Wagens. Halter sollen ihr Fahrzeug dann auch online über das Internetportal des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) abmelden können. Um diesen Schritt ins digitale Zeitalter zu realisieren, sollen die Prüfplaketten und Führerscheine mit Sicherheitscodes ausgestattet werden, mit denen der Abmeldevorgang dann möglich sein wird. Für die Zulassung müssen Autofahrer aber auch künftig weiterhin bei der zuständigen Zulassungsstelle vorstellig werden oder einen Zulassungsservice mit der Anmeldung des Autos betrauen.

Viel einfacher dagegen ist der Vergleich und Wechsel der Kfz-Versicherung mit CHECK24. Einfach den kostenlosen Versicherungsrechner nutzen, günstigen Wunschtarif auswählen und den Vertrag mit der neuen Autoversicherung online abschließen. Damit sparen Sie bis zu 850 Euro Versicherungsprämie im Jahr.

(srh)

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