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Lada will sich neu erfinden

21.01.2014 - 08:00

Lada - mit der russischen Automarke verbinden Autokenner robuste Geländewagen für den ganz schmalen Geldbeutel. Veraltete Technik, kantig, rostanfällig, null Komfort, Reparaturen mit dem Vorschlaghammer, unverwüstlich - das sind Schlagworte, die bei der Nennung des Namens Lada oft fallen.

Die Modellpalette ist überschaubar. In Deutschland angeboten werden - in verschiedenen Ausführungen - derzeit laut der offiziellen Lada-Homepage lediglich der Taiga (ehemals Niva), Priora und Granta. Doch mit dem schlechten und verstaubten Markenbild soll bald Schluss sein. Lada hat sich ein Rundum-Wellness-Paket verordnet.

Lada verspricht vollkommen neue Modelle

In den kommenden Jahren soll die Modellpalette von Grund auf neu aufgebaut, gestaltet und verbreitert werden. Die Marke will weg vom Gammel-Image und sowohl auf dem Heimatmarkt Russland verlorene Kunden zurückgewinnen als auch neue Kundensegmente im Ausland ansprechen.

 

Zuständig für das neue Design bei Lade ist Steve Mattin. Der Mann war früher lange bei Mercedes für die feinen Linien zuständig, dann arbeitete für Volvo. Jetzt nun also Lada. In einem Spiegel-Interview gibt er an, der Marke eine eigene Design-DNA geben zu wollen. Das Konzept-Auto X-RAY soll zeigen, wohin die Reise geht.

Konzept-Car X-RAY mit vollkommen anderer Formensprache

Vorgestellt wurde er bereits auf der Moscow Motorshow 2012. Zahlreiche Stilelemente dieses Vorführ-Modells könnten sich in den kommenden Lada-Modellen wiederfinden. Das kleine SUV kommt mit geschwungenen Linien daher. Markant ist die Frontpartie rund um den Kühlergrill, der einem X nachempfunden ist. Ebenfalls markant sind die geschwungenen tiefen Sicken über den vorderen wie hinteren Radkästen.

 

Der X-RAY wurde der Öffentlichkeit als Zweitürer präsentiert. Vom Design hat er nichts von seinen Vorgängern aus der Lada-Familie geerbt. Richtig eigenständig ist das Designkonzept aber auch nicht, findet die Fachpresse. Die Experten von Auto Motor und Sport sehen vielmehr ein Potpourri aus Opels Ampera, dem Juke aus dem Hause Nissan, dem Dacia Duster sowie Anleihen von Kia-, Volvo- und Lexus-Proportionen.

Bei technischen Details hüllt sich der russische Autobauer in Schweigen

Inwieweit die nächsten Lada-Generationen auch ein vernünftiges Facelift in Sachen Technik bekommen werden, ist noch offen. Mattin sagte im Interview lediglich, Lade müsse, um wettbewerbsfähig zu sein, künftig auf dem aktuellen Stand mitfahren. Geplant sei der Verkaufsstart des ersten neuen Lada aus seiner Feder im Jahr 2015. Danach wolle der Autobauer jedes Jahr mindestens zwei weitere neue Modelle präsentieren.

 

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(srh)

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