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Andere Länder, andere Kfz-Versicherungssitten

09.03.2013 - 13:00

Eine Kfz-Versicherung gehört in vielen Ländern dieser Erde zum Standardprogramm eines Autofahrers dazu. Oft ist sie sogar die Voraussetzung, um mit dem Vehikel am Straßenverkehr teilnehmen zu dürfen. Doch nicht überall gelten deswegen die gleichen Voraussetzungen. Unser kleiner Streifzug führt uns auf verwundenen Kfz-Versicherungspfaden nach Österreich und Kanada.

Für das erste Aha-Erlebnis müssen wir gar nicht weit fahren. Nur wenige Autostunden entfernt - für Passauer, die Bewohner Füssens oder Lindaus am Bodensee sind es sogar nur ein paar Meter - tauchen wir ein in den Rundum-Sorglos-Service der österreichischen Kfz-Versicherungsmakler. Jaja, auch in Österreich jammern die Makler einem die Ohren voll, dass das Kfz-Geschäft nicht viel einbringt. Doch im Nachbar-Alpenstaat legen sich die Makler für die werte Kundschaft trotzdem voll ins Zeug. Dies geht aus einem Artikel des Finanzmagazins AssCompact Austria hervor.

Autofahrer in Österreich sind einen Rundum-Service gewohnt

Die dortigen Autofahrer sind einen guten Service in Sachen Kfz gewöhnt. Hier geht kaum einer selbst zur Zulassungsstelle, um sein Auto anzumelden. Nein, Servicewüste Deutschland, das erledigen hier neun von zehn Versicherungsagenten für einen! Jeder zweite macht dies sogar gratis.

Ansonsten bewegen sich die Kosten für die Kfz-Anmeldung meist zwischen 10 und 30 Euro. Dagegen verweigern sich die Makler oft, wenn es konkret wird und der Kunde eine Policierung wünscht. Hier winken laut dem Finanzmagazin 72 Prozent der Versicherungsmakler dankend ab und verweisen lieber auf die jeweilige Versicherungsgesellschaft. Sollen die sich doch mit dem Vertragswerk und der Prüfung herumschlagen.

Nichts zu lachen haben dagegen Kfz-Versicherte am anderen Ende des großen Teichs. Wer hier nicht brav ist, fliegt schnell mal aus der Autoversicherung. Glauben Sie nicht? Laut dem Internetdienst MSN sind Sie da nicht allein. Auch der kanadische Skateboarder Pat Harland konnte es kaum glauben, als er die Kündigung seiner Kfz-Versicherung in Händen hielt. Der Grund für das forsche Vorgehen der Gesellschaft war keinesfalls die schlechte Schadensbilanz des Skateboarders. Harland war vor dem Rauswurf fünf Jahre schadenfrei unterwegs gewesen.

Skaten ohne Helm? In Kanada kann das die Kfz-Versicherung kosten

Zum Verhängnis wurden dem jungen Mann vielmehr zwei Verwarnungen, die er wegen Skatens ohne Helm erhalten hatte. Ein weiteres Ticket handelte er sich ein, als er mit dem Wagen und nicht angeschnallt in eine Kontrolle geriet. Da diese Vergehen gegen die Vertragsbestimmungen der Kfz-Versicherung verstießen, löste die Assekuranz den Kontrakt mit dem Skateboarder auf.

So etwas wäre in Deutschland undenkbar oder würde spätestens vor Gericht mit einem blamablen Urteil zu Ungunsten der Assekuranz enden – egal, wie gefährlich skaten ohne Helm auch sein mag. Preiswerte und leistungsstarke Kfz-Versicherungen finden Sie übrigens schnell und bequem mit unserem Online-Tarifrechner.

(srh)

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