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Raser ohne Kfz-Versicherung liefert sich wilde Verfolgungsjagd

22.05.2014 - 12:00

Teuer Geld für Kfz-Steuer und Kfz-Versicherung zahlen? Das kam einem Mann aus Bayern nicht in die Tüte. Trotzdem setzte er sich am Dienstag hinter das Steuer seines Wagens - und gab Gas. So berichtet es N24 Online.

Polizeikontrolle
Mit hohem Tempo und ohne Nummernschilder brauste der 35-Jährige dahin – und fiel prompt einer Polizeistreife auf. Die setzte dem Raser hinterher.

Die Beteiligten lieferten sich vom oberfränkischen Hof aus auf den Autobahnen 93 und 72 eine wilde Verfolgungsjagd. Mit 200 Sachen auf dem Tacho unternahm der Flüchtige haarsträubende Überholmanöver – und versuchte etwa, links an zwei nebeneinander fahrenden Sattelschleppern vorbeizukommen.

Raser versucht, Polizeiauto zu rammen

Um seine lästigen Verfolger loszuwerden, griff der Raser zu rabiaten Mitteln – riss das Lenkrad herum und versuchte, den Streifenwagen zu rammen. Bei aller Hektik telefonierte der Mann trotzdem noch mit seinem Handy am Ohr.

Bei der Autobahnabfahrt Plauen-Süd verlor der 35-Jährige die Kontrolle über sein Fahrzeug. Es schleuderte in eine Baumgruppe und blieb dort liegen. An der Unfallstelle konnte der Mann festgenommen werden. Er hatte den Aufprall unverletzt überstanden, wehrte sich jedoch mit Fußtritten gegen die Festnahme.

Ersten Ermittlungen zufolge hatte der Raser zuvor sein Auto abgemeldet, um Kfz-Steuern und Kfz-Versicherungsbeiträge zu sparen. Dies und seine Irrfahrt werden ihn teuer zu stehen kommen. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

(srh)

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