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Grüne Versicherungskarte und Mallorca Police - beruhigt in den Urlaub fahren

01.12.2010 - 18:33

Wer mit seinem eigenen Fahrzeug im Urlaub ein fremdes Land erkunden will, der sollte lieber seine Grüne Versicherungskarte einpacken – auch bei Reisen ins EU-Ausland. Verbraucher die lieber einen Mietwagen nutzen, können sich mit einer Mallorca-Police umfassend absichern. Im neunten Teil der Kfz Versicherung Serie erfahren Sie, wie Sie entspannt und gut versichert mit dem eigenen Auto auf Reisen gehen können.

Eine Grüne Versicherungskarte – oder auch internationale Versicherungskarte (IVK) – fungiert im Ausland als Nachweis, dass Autofahrer über eine gültige Kfz Haftpflichtversicherung verfügen. Dieser Nachweis enthält Informationen über den Fahrzeughalter, das entsprechende Auto und die abgeschlossene Kfz Versicherung. Eine Grüne Versicherungskarte bekommt man kostenlos von der jeweiligen Assekuranz. Sie ist mindestens ein lang gültig, teilweise wird sie jedoch auch für bis zu drei Jahre ausgestellt.

Im EU-Ausland ist die Grüne Versicherungskarte im Regelfall nicht vonnöten. In Ländern, die mit der EU ein Kennzeichenabkommen geschlossen haben, benötigen Autofahrer ebenfalls keinen Beweis einer gültigen Haftpflichtversicherung. Hier reicht – wie auch innerhalb der EU – normalerweise das reguläre Nummernschild aus. Prinzipiell ist es jedoch empfehlenswert, die Grüne Versicherungskarte immer dabei zu haben.

In folgenden Ländern ist eine Grüne Versicherungskarte zwingend erforderlich:

AlbanienAndorraBosnien-HerzegowinaBulgarienIrakIranIsrael
MarokkoMazedonienMoldawienRumänienTunesienTürkeiUkraine

Die Mallorca Police: Deckungssummen nach deutschem Standard

Urlauber die das gewählte Reiseland mit einem Mietwagen erkunden möchten, sollten eine Mallorca Police in den Vertrag ihrer Kfz Versicherung einschließen. Da Reisende sich mit der Ausleihe eines Mietwagens den länderspezifischen Gesetzen zum Versicherungsschutz unterwerfen, kann es vorkommen, dass die geltenden Mindestdeckungssummen nicht ausreichen, einen Schaden komplett zu ersetzen. Denn in vielen europäischen Staaten liegt das Niveau der Deckungssummen deutlich unter der gesetzlichen Mindestdeckung in Deutschland.

Mit einer Mallorca Police wird die Haftpflichtdeckung des Urlaubslandes auf den deutschen Standard erweitert. Das bedeutet, dass die Mallorca Police im Schadenfall für die Differenz zwischen der Deckungssumme im Ausland und der deutschen Mindestdeckung aufkommt. Einige Tarife ersetzen auch bereits die Differenz zur vertraglich festgelegten Deckungssumme (Beispielsweise 100 Millionen). Übrigens gilt diese optionale Erweiterung der Kfz Versicherung nicht nur auf der beliebten Ferieninsel (wie der Name vermuten lässt), sondern europaweit. Mittlerweile bieten einzelne Versicherer ihren Kunden auch eine Mallorca Police, welche die USA und Kanada mit einschließt.

Lesen Sie am Donnerstag, den 02.12.2010, in Teil 10 der Kfz Versicherung Serie alles rund um das Thema Neupreisentschädigung.

(tei)

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