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Bei Fahrten ins Ausland an die Grüne Versicherungskarte denken

19.08.2010 - 21:29

Seit dem Schengener Abkommen gibt es innerhalb der Mitgliedsstaaten keine Grenzkontrollen mehr. Doch bei Auslandsreisen in Nicht-Mitgliedsländer müssen Autofahrer nach wie vor auf eine Überprüfung gefasst ein. Die Grüne Versicherungskarte sollte deshalb auf keinen Fall bei den Papieren fehlen.

Autofahrer, die eine Reise ins Ausland unternehmen möchten, sollten unbedingt an ihre Grüne Versicherungskarte denken. Diese ist der international akzeptierte Nachweis darüber, dass ein Fahrzeug ordentlich versichert ist. Theoretisch sollte innerhalb der Mitgliedsstaaten des Schengener Abkommens das KFZ Kennzeichen als Versicherungsnachweis genügen. Jedoch muss bei Grenzkontrollen außerhalb dieses Verbundes oftmals die Versicherungskarte vorgezeigt werden.

In der Regel schickt die jeweilige KFZ Versicherung zum Jahresbeginn ihren Versicherten diesen Nachweis zu. Sollte das nicht der Fall sein, kann die Grüne Karte kostenlos angefordert werden. In einigen Ländern ist die Versicherungskarte vom Gesetz vorgeschrieben. Dazu gehören Weißrussland, Ukraine, Moldawien, Mazedonien, Albanien, Bosnien-Herzegowina, Montenegro und Serbien. In einigen Ländern gelten darüber hinaus Sondervorschriften.

Für Fahrten nach Serbien muss unbedingt darauf geachtet werden, dass auf der Grünen Versicherungskarte die Länderkennung SRB vermerkt ist. Diese Abkürzung ist auch in Montenegro gültig. Sollten Autofahrer ihre Versicherungskarte vergessen haben oder ist das Kürzel falsch aufgeführt, muss bei der Einreise eine Grenzversicherung über das Zollamt abgeschlossen werden. Niedrige Deckungssummen bei überteuerten Beiträgen sind hier oft vorprogrammiert.

(tei)

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