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Die Deckungssumme ist ein wichtiger Bestandteil der Kfz-Versicherung

25.11.2010 - 14:37

Die Deckungssumme ist ein wichtiger Bestandteil einer Police – gerade bei der Kfz Haftpflichtversicherung, wo die Summe der verursachten Schäden schnell in Millionenhöhe gehen kann. Von vielen Versicherungsnehmern wird ihre Bedeutung jedoch unterschätzt. Wir wollen Sie daher im fünften Teil der Kfz Versicherung Serie umfassend zur Deckungssumme informieren.

Unter der Deckungssumme versteht man den maximalen Betrag, den die Kfz Haftpflichtversicherung im Schadenfall ersetzt. Folglich ist sie eine der wichtigsten Leistungsfaktoren, auf die bei einem Abschluss der Kfz Versicherung geachtet werden sollte. Denn ist die Deckungssumme zu gering gewählt, besteht die Gefahr, dass der Versicherungsnehmer bei größeren Schäden selbst zuzahlen muss.

Vor allem bei schweren Autounfällen mit Personenschaden können durch Schmerzensgeld oder eventuell anfallende Rentenzahlungen leicht Forderungen in Millionenhöhe auf den Unfallverursacher zukommen. Laut dem Bürgerlichen Gesetzbuch sind keine Höchstgrenzen für diese Entschädigungen festgelegt. Es ist empfehlenswert, eine Deckungssumme von 100 Millionen mit der Kfz Versicherung zu vereinbaren. Dabei beträgt die Versicherungssumme pro geschädigte Person pauschal maximal zwölf Millionen. Die Prämienunterschiede aufgrund von höheren oder niedrigeren Deckungssummen fallen ohnehin eher gering sind.

Im Schadenfall ist die Kfz Versicherung gesetzlich dazu verpflichtet, den Schaden zu regulieren. Wenn Versicherte bei einem Unfall jedoch alkoholisiert, das Auto unbefugt fahren oder Fahrerflucht begehen, können sie von der Assekuranz an den Schadenforderungen beteiligt werden. Bei vorsätzlichem Handeln ist die Versicherungsgesellschaft generell leistungsfrei.

Lesen Sie am Freitag, den 26.11.2010, in Teil 6 unserer Kfz Versicherung Serie, wie Sie bei Ihrer Kfz Versicherung grobe Fahrlässigkeit mitversichern.

(tei)

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