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"Ich fahre einen BMW, also bin ich…": Berufsgruppen und ihre Automarken

15.01.2013 - 17:39

Kleider machen Leute, heißt es im Volksmund. Glaubt man den gängigen Vorurteilen, verraten sie auch so einiges über den Beruf des Trägers: Banker tragen Nadelstreifen, Lehrer ausgebeulte Cord-Sakkos, Maschinenbauer lieben Karohemden - so das gängige Klischee. Das gleiche Spielchen funktioniert auch mit Automarken: „Sag‘ mir, was du fährst, und ich nenn‘ dir deinen Job“.

Was Sie dafür brauchen? Nun, hilfreich ist eine große Datenbank mit den Abschlüssen von KFZ Versicherungen unzähliger Autofahrer. Wir von CHECK24 haben uns einmal den Spaß erlaubt und geschaut, bei welcher Automarke das Herz einzelner Berufsgruppen höher schlägt.

Ärzte und Immobilienmakler setzen auf BMW

Als Grundlage für unseren Vergleich dienten die über CHECK24 abgeschlossenen KFZ Policen des Jahres 2012. Ärzte vertrauen danach am liebsten auf die Motorpower und Qualität der Bayerischen Motoren Werke. Wie, kennen Sie nicht? Der Name ist aber auch sperrig – BMW klingt da doch gleich viel eingängiger. Auch Immobilienmakler fahren standesgemäß gerne im BMW zu Besichtigungsterminen vor. Damit unterwandern die Vermittler jedoch ein klein wenig das Klischee vom Goldkettchen tragenden Macho, der es nicht unter einem Maserati vor der Villa mit Seeblick macht.

Bodenständiger lassen es Lehrer angehen. Der Mehrzahl der Pädagogen reicht ein VW vollkommen zur mobilen Glückseligkeit. Die deutsche Marke steht seit Jahrzehnten für bezahlbare Qualität fürs Volk – und daher auch bei anderen Berufsgruppen hoch im Kurs.

Volkswagen hat bei vielen Berufen den Kühlergrill vorne

Ob Banker, Ingenieur, Informatiker oder Betriebswirt: Einen Volkswagen haben viele in der Garage stehen. Das bedeutet jedoch nicht, dass sie nicht auch begehrlich nach anderen Automarken schielen – und gelegentlich "fremdgehen". Ob nun als Erst- oder Zweitwagen: Wie die CHECK24-Statistik zeigt, ist beispielsweise eine erkleckliche Anzahl an Ingenieuren auch mit einem Auto aus dem Hause BMW unterwegs. Die Marke rangiert in dieser Berufsgruppe bei den KFZ Versicherungsabschlüssen gleich hinter VW auf dem zweiten Rang.

Gleiches gilt für Betriebswirte. Wenn bei ihnen die Frage „Darf’s ein bisschen mehr sein?“ aufkommt, entscheiden sie sich ebenfalls gerne für ein Modell aus der Münchner Autoschmiede. Bei Informatikern dominiert hingegen Audi das Premiumsegment. Die Frage, ob die vier Ringe die „Spezies“ an die Zahlenkolonnen von Einsen und Nullen erinnern, mit der sie täglich zu tun hat und so ihr Autokaufverhalten beeinflussen, überlassen wir jedoch gerne der Forschung.

Klischees bedient: Handwerker mögen’s schlicht, Anwälte gehen auf Nummer sicher

Bei der Wahl der KFZ Versicherungsvariante bestätigt sich ebenfalls so manches Berufsklischee. Autofahrer mit handwerklichen Berufen entscheiden sich überdurchschnittlich häufig lediglich für die gesetzlich vorgeschriebene Minimallösung der KFZ Haftpflichtversicherung. Ein möglicher Grund: Für sie ist das Auto Mittel zum Zweck, um schnell auf die Baustelle oder in den Betrieb zu kommen. Die eine oder andere Delle wird einkalkuliert, da braucht es keine Kasko.

Ganz anders sieht es bei den Rechtsgelehrten aus. Sie sind mehrheitlich sicherheitsbewusst und möchten auch in der KFZ Versicherung nur das Beste für sich und den Wagen. Daher schließen zum Beispiel deutlich über 50 Prozent der Anwälte lieber gleich eine Vollkaskoversicherung ab; unter Notaren liegt die Abschlussquote sogar bei fast 80 Prozent.

(srh)

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