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Auto-Ersatzteile sind im Netz oft billiger als in der Werkstatt

02.09.2013 - 16:30

Wird ein Auto frisch vom Neuwagenhändler oder sogar direkt vom Hersteller  abgeholt, ist es perfekt. Alles ist neu, blitzt und schnurrt. Sogar der Innenraum riecht neu. Am liebsten wollen Sie diesen Zustand bis in alle Ewigkeit einfrieren, konservieren. Schließlich kostet ein automobiles Meisterwerk eine Stange Geld - je edler, desto tiefer müssen Sie in die Tasche greifen.

Doch bei aller Liebe - ein Auto ist als Gebrauchsgegenstand konzipiert. Sein vorrangiger Zweck ist es, die Insassen schnell und sicher von A nach B zu bringen. Das bringt natürlich Verschleiß mit sich. Flüssigkeiten wie Scheibenwischerwasser und Kühl- beziehungsweise Bremsflüssigkeit sowie Schmierstoffe wie beispielsweise Motoröl wollen nachgefüllt und von Zeit zu Zeit gewechselt werden.

Karosserie, Chassis, Motor und Anbauteile leiden mit der Zeit

Der Zahn der Zeit nagt außerdem an den Gummis der Wischerblätter und an den Reifen. Marder machen sich auch gerne an Manschetten, Kabeln und Schläuchen im Motorraum zu schaffen. Und nach einem kleinen "Bums" sind im Zweifel ebenfalls Teile des Wagens in Mitleidenschaft gezogen und müssen erneuert werden.

Die passenden Autoteile & Ersatzteile kann die Werkstatt des Vertrauens besorgen - und auch gleich einbauen. Der Vorteil für den Kunden: Er muss sich nicht damit abplagen und macht sich die Finger nicht schmutzig. Der Nachteil: Der Service ist teuer. Zu den Arbeitsstunden  kommt der Preis für die Ersatzteile. Auf ihren Einkaufspreis schlägt die Werkstatt einen satten Aufpreis - und präsentiert Ihnen als Endkunde eine saftige Gesamtrechnung.

Autoteile lassen sich leicht online recherchieren und bestellen

Mittlerweile können Autofahrer mit Hilfe von Internet-Plattformen wie zum Beispiel www.autoteilexxl.de Autoteile & Ersatzteile gut und günstig selbst finden und kaufen. Die Palette reicht von Autoreinigern, Wischerblättern, Zündkerzen, Glühbirnen und Pneus über allerlei Tuning-Zubehör wie höhenverstellbare Fahrwerke bis hin zu Karosserie-, Elektrik- und Motorenteile.

Meist sind Hersteller und Qualität im Netz identisch mit dem, was die Autowerkstatt bestellt und einbaut. Nur der Preis ist nicht derselbe - sondern in der Regel deutlich billiger. Und wer sich den Austausch nicht selbst zutraut und auch keinen Hobby-Schrauber im Bekanntenkreis hat, kann die selbst erworbenen Ersatzteile auch bei der Kfz-Werkstatt vorbeibringen und um den Einbau bitten.

Entweder selbst einbauen oder Kfz-Fachpersonal beauftragen

Zwar sehen dies nicht alle Werkstätten gerne. Mit Zähneknirschen erledigen viele aber dennoch den Auftrag - der Kunde sollte schließlich König sein. Allerdings kann es sein, dass der Servicebetrieb dann keine Garantie oder Gewährleistung für die Funktion und Haltbarkeit der eingebauten Fremdteile übernimmt.

Genehmigungspflichtige Bauteile - beispielsweise Teile der Brems- und Lichtanlage - müssen ein ECE-Prüfzeichen aufweisen. Fehlt es, ist der Artikel nicht zugelassen und darf auch nicht verbaut beziehungsweise muss extra von einer Prüfstelle begutachtet und mit einem Teilegutachten bewertet werden. Eine ECE-Kennung wird in Deutschland etwa vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) erteilt.

Ob Gebraucht- oder Neuwagen: Mit CHECK24 finden Autobesitzer zielsicher die richtige Kfz-Versicherung - und sparen somit nicht nur bei den Ersatzteilen, sondern auch beim Kfz-Versicherungsbeitrag.

(srh)

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