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Aral-Studie: Hoffnung für Autoverkäufer

04.09.2013 - 12:00

Der Pkw-Absatz in Europa schwächelt seit Monaten, auch die Autonation Deutschland hält sich vornehm zurück. Etwas Balsam auf die strapazierten Seelen der Autobauer schmiert nun eine Studie von Aral. Der Mineralölkonzern hat über 1.000 Personen in Deutschland zu ihrem Autokaufverhalten befragt - und befeuert damit die Hoffnungen von Neu- und Gebrauchtwagenverkäufern gleichermaßen.

Der Studie zufolge plant immerhin rund ein Viertel der Befragten, sich in den kommenden eineinhalb Jahren einen Neu- oder Gebrauchtwagen zuzulegen. Vor allem Frauen haben Lust auf ein neues motorisiertes Gefährt. 26 Prozent der Umfrageteilnehmerinnen gaben an, innerhalb der kommenden 18 Monate einen neuen Pkw kaufen zu wollen. Vor zwei Jahren lag der Wert bei einer gleich gelagerten Umfrage mit 23 Prozent noch niedriger.

Es darf auch ein Gebraucht- oder Jahreswagen sein

Dabei sinkt die Bereitschaft, viel Geld für einen Neuwagen locker zu machen. Fällt die Entscheidung für ein brandneues Auto, ist der typische Neuwagenkäufer zudem nicht mehr der Jüngste. Dies ergab eine Umfrage des CAR-Center Automotive Research der Universität Duisburg-Essen. Eine Auswertung der Käufer von neuwertigen Pkw von Januar bis Ende Juli dieses Jahres ergab, dass der Durchschnittskäufer 52 Jahre alt ist.

Vielen reicht auch ein guter Gebrauchter oder ein Jahreswagen zum automobilen Glück. Bei der Markenwahl setzen die meisten  auf einen VW. Platz zwei und drei belegen mit Opel und Ford zwei weitere sogenannte Volumenhersteller. Aber auch die deutschen Premiummarken Mercedes, Audi und BMW sind beliebt.

Lieber Kombi oder Stadtflitzer als schnittige Limousine

Die klassische Limousine ist der Studie zufolge jedoch nicht länger das Maß aller Dinge bei der Karosserieform. Der größte Anteil der Befragten (28 Prozent) möchte sich stattdessen lieber einen geräumigen Kombi zulegen. Auch Kleinwagen sind schwer im Kommen. 27 Prozent der Befragten stehen auf die wendigen Stadtflitzer, mit denen im Großstadt-Dschungel die Parkplatzsuche noch erfolgsversprechend ausfallen kann.

E-Auto? Nein, danke!

Um ein E-Auto wollen die meisten dagegen weiterhin einen großen Bogen machen - egal in welcher Karosserie es daherkommt. Zu groß ist die Skepsis gegenüber den Stromern nach wie vor in den Autofahrern verankert. Neben den happigen Preisen ist die geringe Reichweite für viele eine Hemmschwelle. Knapp die Hälfte der Befragten will sich hier auch künftig nicht stark einschränken lassen und erwartet, dass der Stromer mindestens eine Strecke von 350 Kilometern zurücklegen kann, ohne dass ihm der Saft ausgeht und eine lange Standzeit an der Steckdose ansteht.

Ähnlich zurückhaltend reagierten die Studienteilnehmer auf Carsharing. Das Modell der gemeinschaftlichen Autonutzung hat sich zwar mittlerweile herumgesprochen, doch nur ein Bruchteil der Befragten gab an, sich wirklich mit dem Thema auseinandergesetzt zu haben oder Carsharing aktiv zu nutzen.

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(srh)

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