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Allianz-Chef will Kfz-Versicherungssparte profitabel machen

14.02.2014 - 08:00

Absolut gesehen macht der Allianz keiner was vor. Vom Kundenbestand her ist der Versicherungskonzern in Deutschland die Nummer eins. In der Sparte der Kfz-Versicherung gilt diese Vormachtstellung jedoch seit einigen Jahren nicht mehr. Das soll sich ändern - wenn es nach Markus Rieß geht, dem Vorstandsvorsitzenden von Allianz Deutschland.

Die Etablierung neuer Produkte in der Autoversicherung der Allianz seit 2011 habe die Situation bei den Kundenzahlen bereits verbessert, sagte Rieß der Börsen-Zeitung - ohne genaue Zahlen zu nennen. Er sei daher mit der Entwicklung im Bereich des Kfz-Versicherungsgeschäfts nicht unzufrieden.

Rentabilität vor Kundenwachstum

Mehr Kunden allein genügen dem Allianz-Vorstandsboss aber nicht - die Konzernsparte soll vor allem profitabel arbeiten. Um dies zu erreichen, will der Manager die Daumenschrauben zuerst konzernintern anlegen. Die Ausgaben für Schäden, die Verwaltung und den Vertrieb dürften nicht länger höher ausfallen als die Einnahmen, so Rieß.

Erst wenn diese Bereiche optimiert sind, sollen auch die Beiträge wachsen - sprich die Kfz-Versicherungskunden mehr Geld für den Versicherungsschutz der Allianz bezahlen. Mit diesem Kurs steht der Konzern nicht allein da. Der harte Wettbewerb in der Sparte drückte die Prämien - viele Autoversicherungen schrieben und schreiben bis heute rote Zahlen. Erst in den vergangenen rund drei Jahren drehte sich der Wind: Die Gesellschaften erhöhten die Prämien auf breiter Front und konnten die Defizite dadurch teilweise abfedern.

(srh)

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