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Pollenflug: Allergiker fahren gefährlich

15.05.2013 - 12:00

Der langanhaltende Winter war für Allergiker hierzulande erholsam. Nerviges Niesen, eine laufende Nase, tränende Augen, Kurzatmigkeit und Kreislaufprobleme war für einen Großteil in dieser Zeit so gut wie abgemeldet. Nun, mit dem Frühling, sind die Pollen wieder da - und mit ihr die allergischen Reaktionen. Das kann gerade beim Autofahren wirklich gefährlich werden.

Allergische Reaktionen lenken den Fahrer vom Straßenverkehr ab. Wie der ADAC mitteilt, führt etwa ein Niesanfall bei Tempo 50 zu einem 14 Meter langen Blindflug über den Asphalt. Um die Allergieauslöser möglichst gering zu halten sollten daher in der Pollenflugzeit Fenster und Schiebedach geschlossen bleiben. An eine Cabrio-Fahrt ist nicht zu denken.

Pollenfilter reinigen steht jedes Jahr auf dem Programm

Der Pollenfilter der Lüftung sollte laut dem Autoclub jedes Jahr oder nach 15.000 Kilometern gewechselt werden. Bei starker Pollenbelastung kann auch das Umschalten auf Umluft sinnvoll sein. Dann kommt gar keine Luft von außen ins Fahrzeuginnere.

Sind die Augen sowieso schon gereizt, hilft eine Sonnenbrille während der Autofahrt. Treten die Attacken trotz allen Schutzmaßnahmen beim Autofahren auf, heißt es: lieber an den Straßenrand fahren und abwarten, bis der Anfall nachgelassen hat. Merken Sie bereits am Morgen, dass es für Sie als Allergiker ein harter Tag werden wird, sollten Sie den Wagen besser gleich stehen lassen und mit dem Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln fahren.

Mittel gegen Allergien können Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen

Viele Allergie-Geplagte nehmen in der "Stoßzeit" Medikamente, die die Symptome mildern. Doch Vorsicht ist geboten: Verschreibungspflichtige wie frei verkäufliche entsprechende Arzneimittel können schläfrig machen oder durch andere Wechselwirkungen die Fahrtüchtigkeit am Steuer beeinträchtigen.

Kommt es dabei - beispielsweise durch einen Niesanfall - zu einem Unfall, übernimmt die Kfz-Haftpflicht die Entschädigung der Unfallopfer. Allerdings kann es bei Personenschäden laut dem ADAC zu juristischen Konsequenzen kommen - der Vorwurf der fahrlässigen Körperverletzung steht dann schnell im Raum.

Fahren unter Medikamenteneinfluss: Kfz-Kaskoschutz ist in Gefahr

Anders sieht es mit dem Kfz-Versicherungsschutz bei einer Kaskoversicherung aus. Kommt es etwa durch die wissentlichen Nebenwirkungen von Allergie-Medikamenten zu einem Verkehrsunfall, bleiben die Versicherten im schlimmsten Fall auf den entstandenen Kosten sitzen.

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(srh)

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